Katalyse auf der ISS

  • Auf der Internationalen Raumstation ISS sorgt künftig ein geschlossenes Lebenserhaltungssystem dafür, dass ausgeatmetes Kohlendioxid aus der Luft entfernt, neuer Sauerstoff zum Atmen erzeugt und Frischwasser produziert wird. (c) ESA NASAAuf der Internationalen Raumstation ISS sorgt künftig ein geschlossenes Lebenserhaltungssystem dafür, dass ausgeatmetes Kohlendioxid aus der Luft entfernt, neuer Sauerstoff zum Atmen erzeugt und Frischwasser produziert wird. (c) ESA NASA

Auf der Internationalen Raumstation ISS sorgt künftig ein geschlossenes Lebenserhaltungssystem (Advanced Closed Loop System, ACLS) dafür, dass ausgeatmetes Kohlendioxid aus der Luft entfernt, neuer Sauerstoff zum Atmen erzeugt und Frischwasser produziert wird. Entwickelt wurde das von ISS-Kommandant Alexander Gerst eingebaute ACLS von Airbus für die Europäische Weltraumorganisation ESA. Herzstück ist ein Sabatier-Reaktor, der CO2 aus der Luft und mittels Elektrolyse gewonnenen Wasserstoff in Methan und Wasser umwandelt.

Damit CO2 und H2 überhaupt reagieren, ist ein Hydrierkatalysator nötig. Der von Evonik entwickelte Hochleistungskatalysator ist sehr belastungsfähig und liefert auch in kleinen Mengen zuverlässig über einen langen Zeitraum die benötigte Aktivität und Selektivität. Mit der Inbetriebnahme des derzeit im Test befindlichen ACLS erzeugt es ca. 40 % des benötigten Frischwassers selbst und reduziert damit deutlich die Menge, die von der Erde zur ISS transportiert werden muss. (mr)

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