Abscheidung hochohmiger Stäube

Elektroabscheider (EA) haben sich in der Gasreinigung als sehr leistungsfähige, energetisch effiziente Trennapparate bewährt, z.B. zur Staubabscheidung in Kraftwerken, Zementöfen und Müllverbrennungsanlagen. Aufgrund des auftretenden Rücksprühens ist die Abscheidung von Partikeln mit hohem spezifischem elektrischem Widerstand jedoch schwierig: Die Stromaufnahme ist deutlich erhöht und es treten unzulässig hohe Staubemissionen auf. Ein neuartiger Ansatz nutzt niederfrequente Wechselspannung, um den effektiven elektrischen Widerstand der Staubschicht so zu modifizieren, dass sich die Abscheidegrade deutlich verbessern lassen. Das neue Verfahren wurde mit verschiedenen hochohmigen Stäuben in einem Draht/Rohr-EA getestet.

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DOI: 10.1002/cite.201600157
Ulrich Riebel, Universität Cottbus-Senftenberg
riebel@b-tu.de

 

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