Bioabfall zu Biokohle

In Deutschland fallen jährlich ca. 18 Mio. Tonnen Lebensmittelabfälle an, die gesammelt und kompostiert werde. Die Nutzung dieser Biomasse via Biogas- oder Rotte-Technologie könnte die Problematik von Tank vs. Teller entschärfen. Nachteilig ist, dass der größte Teil des Kohlenstoffs als CO2 verloren geht. Eine interessante Alternative stellt die hydrothermale Carbonisierung (HTC) dar, bei der aus Abfallbiomasse und insbesondere Feuchtbiomasse eine energiereiche Biokohle erhalten wird. In einer Studie wurde die Abbaukinetik von Cellulose, D-Xylose und Lignin untersucht, das Reaktionsverhalten abgeschätzt und gegenüber einer realen Biomasse (Buchenholz) validiert.

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Herbert Vogel, TU Darmstadt
h.vogel@tc1.tu-darmstadt.de
DOI: 10.1002/cite.201900015

 

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