Exakte Temperierung leistet Beitrag im Kampf gegen das Coronavirus

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Das Coronavirus verändert unser tägliches Leben und Arbeiten auf nie dagewesen Art und Weise. Nachdem die Einschränkungen im öffentlichen Leben aktuell weiterhin in großen Teilen aufrechterhalten und nur schrittweise gelockert werden können, steigt der Druck auf die globale medizinische Forschung, zeitnah Medikamente, Therapiemöglichkeiten und schlussendlich einen Impfstoff gegen das neuartige Virus zu entwickeln. Lauda leistet als Hersteller von Temperiergeräten und –anlagen sowie Laborgeräten einen Beitrag zur Lösung im Umgang mit Covid-19. Als langjähriger Anbieter professioneller Temperiertechnik mit über 60 Jahren Erfahrung rüstet Lauda Labore auf der ganzen Welt mit hochgenauer und zuverlässiger Temperier- und Labortechnik aus. In Zeiten der Corona-Pandemie findet sich ein noch wichtigerer Teil der Expertise im Bereich der pharmazeutischen Herstellung von Wirkstoffen.

Die Temperiergeräte unterstützen Unternehmen in der Chemie- und Pharmabranche beispielsweise bei der kommerziellen Herstellung von pharmazeutisch und biotechnologisch hergestellten Wirkstoffen – wichtig wird dies etwa bei der Herstellung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus in großen Mengen. Ein wesentlicher Arbeitsschritt ist dabei die Temperierung von Bioreaktoren. Hier werden Mikroorganismen unter möglichst optimalen Bedingungen, etwa im Bereich der Körpertemperatur auf 37 bis 38 °C, kultiviert, um dann schlagartig abgekühlt zu werden. „Im Bereich der Bioproduktion beliefern wir schon seit Jahren alle namhaften Kunden. Vor allem unsere Integral Prozessthermostate sowie die Variocool Umlaufkühler mit Zusatzheizung haben sich bei der Temperierung von Bioreaktoren zu einer Art Goldstandard entwickelt“, erläutert der Geschäftsführende Gesellschafter Gunther Wobser.

Für die massenhafte Produktion eines möglichen Impfstoffes oder unterstützender Medikamente entwickelt die industrielle Sparte Heiz- und Kühlysteme für Scale-up-Prozesse. Dazu zählen etwa Prozesskühlanlagen für sogenannte „Freeze & Thaw“-Prozesse, bei denen Wirkstoffe in großen Tanks tiefgefroren und zur weiteren Verarbeitung versendet werden.

„Derzeit erreichen uns in den USA Anfragen großer Technologieunternehmen, die unsere industriellen Kälteanlagen zur Forschung an Covid-19 einsetzen", so Marc Stricker, der für diesen Bereich verantwortliche Geschäftsführer.

Neben der Produktion spielt die Lagerung von Wirkstoffen eine wichtige Rolle in der Bekämpfung der Pandemie. Tiefkältegeräte werden beispielsweise in der Pharmaindustrie bei der Herstellung von Impfstoffen und Medikamenten eingesetzt, um Proben gefahrlos und über einen langen Zeitraum sicher zu lagern.

Auch im Bereich der vorbereitenden Schritte bietet Lauda Lösungen an: „Im Bereich der Labortechnik erhalten wir derzeit verstärkt Anfragen zu den Destillierapparaten von Lauda-GFL“, erklärt Gunther Wobser. Die Destillierapparate der jüngsten Unternehmenstochter werden für die Produktion von gereinigtem Wasser zur Herstellung von Desinfektionsmitteln eingesetzt sowie für die Speisung von Autoklaven zum Sterilisieren/Autoklavieren z. B. von OP-Instrumenten, Bauteilen oder Schläuchen von Beatmungsgeräten. Auch sogenannte Überkopfschüttler helfen im Kampf gegen das Coronavirus – die Schüttelapparate werden für die Herstellung von Lösungen für Testkits zur Extraktion von DNA und RNA aus einer Vielzahl von Probenmaterialien wie Serum, Plasma, Oropharyngeal- oder Nasopharyngealabstrichen (Mund-, Rachen-, oder Nasenabstriche) oder anderen Atmungsproben eingesetzt.

Der Beitrag endet jedoch nicht bei seinen Produkten und Services. So hat das Unternehmen seine Unterstützung auch der Corona-Taskforce für Medizintechnik des Landes Baden-Württemberg angeboten, ebenso wie dem bekannten Medizintechnik Unternehmen Dräger bei der Produktion dringend benötigter Medizingeräte. Auch Corona Helfern des Main-Tauber Kreises half das Unternehmen mit Spenden bei Ihrem solidarischen Einsatz gegen die Folgen von Covid-19. „Wir nehmen das Virus auch im eigenen Unternehmen sehr ernst und haben strenge Regeln und Sicherheitsmaßnahmen initiiert, um die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu schützen und gleichzeitig die Verfügbarkeit unserer Temperiergeräte weltweit sicherzustellen«, so Gunther Wobser. „Derzeit können wir das glücklicherweise noch garantieren. Sämtliche unserer Mitarbeiter arbeiten vor Ort oder aus dem Homeoffice heraus mit Hochdruck daran, unter den gegebenen Einschränkungen erstklassige Qualität für diejenigen zu liefern, die im Kampf gegen Covid-19 dringend auf unsere Produkte angewiesen sind, ergänzt Geschäftsführer Mario Englert. „Wir sind stolz darauf, mit unserer täglichen Arbeit zur Lösung der Corona-Krise beitragen zu können.“

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