Mobile Sensoren für Bioreaktoren

Sensoren für bioprozesstechnische Verfahren sind meist stabförmig und können Messdaten nur an einer Stelle des Reaktors erfassen. Dies ist oft nicht repräsentativ zumal lokale Schwankungen z.B. der Temperatur oder bestimmter Stoffkonzentrationen einen starken Einfluss auf das Wachstum und die Produktivität von Mikroorganismen haben und zur Bildung unerwünschter Nebenprodukte führen können. Neuartige kugelförmige Sensoreinheiten von 7,9 mm Durchmesser, die sich durch das gesamte Prozessfluid bewegen, sind eine vielversprechende Alternative. Basierend auf Simulationen wurde ihre Dichte für die beste Verteilung im wässrigen Medium optimiert und die Auswirkungen unterschiedlicher Rührgeschwindigkeiten auf die Verteilung der Sonden untersucht. Anhand dreier Bioreaktortypen wurde die Anwendbarkeit der Messsonden belegt.

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Tim Lauterbach, Technische Universität Dresden
tim.lauterbach@tu-dresden.de
DOI: 10.1002/cite.201900114

 

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