Ökobilanzierte Hüttengase

Die Stahl- und Eisenindustrie gehört zu den stärksten Verursachern von Treibhausgasen. Die entstehenden Hüttengase werden derzeit im Energieverbund der Stahlwerke zur Erzeugung von Wärme und Strom genutzt. Eine stoffliche Verwertung soll helfen, den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern. Das Projekt Carbon2Chem zielt darauf ab, ein cross-industrielles Netzwerk der Hütten mit Chemischer und Energie-Industrie aufzubauen. Mithilfe von Ökobilanzen sollen die damit verbundenen potenziellen ökologischen Vorteile abgeschätzt werden. In einer Studie wurden verschiedene Ansätze entwickelt zur Handhabung der Multi-Funktionalität, d. h. der Tatsache, dass bei einem betrachteten Prozess mehrere Produkte entstehen.

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DOI: 10.1002/cite.201800025
Nils Thonemann, Fraunhofer Institute for Environmental, Safety, and Energy Technology UMSICHT, Oberhausen
nils.thonemann@umsicht.fraunhofer.de

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