Power-to-Liquid

Angesichts ausbleibender Erfolge bei der Reduktion der CO2-Emission im Verkehr treten zunehmend auch synthetische Kraftstoffe aus CO2 und erneuerbarer elektrischer Energie in den Fokus. Für diesen sog. Power-to-Liquid (PtL)-Ansatz werden neben konventionellen Technologien für Großanlagen auch intensivierte Technologien für dezentrale Anlagen in Betracht gezogen. In einem kürzlich erschienenen Beitrag werden ein Überblick über den Entwicklungsstand gegeben und die Perspektiven kompakter Anlagen für dezentrale PtL-Verfahren auf Basis der Fischer-Tropsch-Synthese (FTS) aufgezeigt. So wurden etwa erhebliche Fortschritte bei der Entwicklung mikrostrukturierter Reaktoren für die heterogene Katalyse, insbesondere für die FTS, erzielt. Eine Technikumsanlage mit einem mikrostrukturierten FT-Reaktor konnte erfolgreich bei stark fluktuierendem H2-Strom über längere Zeit betrieben werden.

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Roland Dittmeyer, Karlsruher
Institut für Technologie (KIT)
dittmeyer@kit.edu
DOI: 10.1002/cite.201900120

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