Rechteckkanal mit mikrostrukturiertem Mischer

Mikro- oder Millireaktoren eine interessante verfahrenstechnische Lösung für Gas/Flüssig-Reaktionen sein. Ein solches kommerziell erhältliches Reaktorkonzept sind Miprowa-Reaktoren. Sie ähneln in ihrem Aufbau Rohrbündelwärmeübertragern, haben jedoch flache Rechteckkanäle als Prozesskanäle, in die statische Mischeinlagen eingeschoben werden. In einer Studie wurde der volumetrische Stoffübergangskoeffizient kLaPh in einem solchen Rechteckkanal von wenigen Millimetern Höhe untersucht. Mithilfe einer physikalischen Absorption von CO2 in H2O her wurden u. a. eine Gas/Flüssig-Strömungskarte und erste systematische Messungen des kLaPh-Wertes in Abhängigkeit von verschiedenen Prozesseinstellungen, wie Gas- und Flüssigkeitsvolumenströmen und Gasgehalt, erhalten. Hinsichtlich Stoffübergangskoeffizient und Energieeintrag ist der Miprowa zwischen Blasensäulen und mit statischen Mischern ausgestatteten Strömungsrohren einzuordnen. Dabei zeigte er sich deutlich effizienter als ein begaster Rührkessel.

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Anne-Laura Sengen, Ruhr-Universität Bochum
sengen@fluidvt.rub.de
DOI: 10.1002/cite.201800187

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