Vom Start-up zum Global Champion: HTE feiert 20-jähriges Jubiläum

Heidelberger Katalysatorentwickler betreibt seit 20 Jahren Hochdurchsatzforschung auf dem Gebiet der Katalyse

  • Das Lab 4.0 - Voll digitalisierter Workflow in der Katalysatortestung bei HTE (Foto: HTE)Das Lab 4.0 - Voll digitalisierter Workflow in der Katalysatortestung bei HTE (Foto: HTE)

Innerhalb von zwei Jahrzehnten konnte das Heidelberger Unternehmen HTE einen erfolgreichen Weg zurücklegen: Von einem leeren Laboratorium 1999 zu einem Unternehmen mit heute mehr als 300 Mitarbeitern. Von einer ungewöhnlichen Idee zu einer weltweit führenden Technologie für schnelle und produktive Forschung und Entwicklung von Katalysatoren.

In diesem Jahr ist das 1999 als "the High Throughput Experimentation company" gegründete Unternehmen 20 Jahre alt geworden und feierte das Jubiläum am Firmensitz mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Auf die Begrüßung von Mitgründer und Geschäftsführer Wolfram Stichert folgten Grußworte von Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner und Detlef Kratz, President Process Research & Chemical Engineering, BASF.

HTE, seit 2008 Tochterunternehmen der BASF, beschleunigt die Forschung und Entwicklung (F&E) in der Katalyse und ermöglicht so kosteneffiziente Innovationen und kürzere Markteinführungszeiten für neue Produkte. Von einem Start-Up mit sieben Gründungsmitgliedern hat sich das Unternehmen zu einem Marktführer für Hochdurchsatztechnologie in der chemischen Katalyse- und Prozessforschung mit mehr als 300 Mitarbeitern entwickelt.

Das Leistungsportfolio der HTE umfasst Forschungskooperationen in den Laboren in Heidelberg, sowie integrierte Anlagen und Softwarelösungen, mit denen Kunden Hochdurchsatz-Workflows im eigenen Labor umsetzen können. HTE hat eine Technologieplattform entwickelt, die zu einem hocheffizienten Forschungsumfeld beiträgt. Sie ermöglicht eine beschleunigte und produktivere Erforschung und Testung von Katalysatoren und die Entwicklung von Verfahren für den chemischen und petrochemischen Sektor und die Ölindustrie. Digitalisierung spielt hierbei eine wichtige Rolle und stellt die F&E vor neue Herausforderungen. Die Softwareprodukte der HTE lösen diese und unterstützen Forscher dabei, große Datenmengen, die in Hochdurchsatzexperimenten anfallen, einfach und integriert zu strukturieren, zu analysieren und zu visualisieren.

Schon von Anfang an spielte bei hte die Digitalisierung in der Forschung eine wichtige Rolle.

Durch Experimente in parallelisierten Mehrfachanlagen fallen riesige Datenmengen an, die miteinander verknüpft und ausgewertet werden müssen. Diese Daten sind der Motor für die Forschung der Kunden, daher ist eine integrierte, beschleunigte Datenanalyse bei der Katalysatorherstellung, -charakterisierung und -testung entscheidend. Die Softwarelösungen von HTE vernetzen sämtliche Schritte aus dem Workflow der Katalysatortestung und ermöglichen ein effizientes Datenmanagement. Die ständige Verfügbarkeit der Daten über Cloud Services, eine hohe Datenqualität und auch der Zugriff auf historische Daten erlauben es den Kunden, ihre F&E zu beschleunigen.

„Für die Zukunft wollen wir unsere gegenwärtige Marktposition weiter ausbauen. Unser Konzept für die Digitalisierung der Forschung & Entwicklung im Bereich der Katalyse wird dabei eine wichtige Rolle spielen. Unser größtes Kapital allerdings sind unsere Mitarbeiter. Ihre Einsatzfreude und agile "Can-Do"-Mentalität, ihre Leidenschaft und Expertise sind das, was uns ausmacht. Das macht uns auch Mut, dass der Erfolg uns in Zukunft treu bleiben wird“, sagte Wolfram Stichert, Gründungsmitglied und Geschäftsführer. „Wir möchten auch allen unseren Kunden für die partnerschaftliche Zusammenarbeit der letzten zwei Jahrzehnte danken und freuen uns darauf, gemeinsam weitere Herausforderungen anzunehmen.“

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