Außergewöhnlich schnelle Projektrealisation im IP Kalle-Albert

Kürzer werdende Entwicklungszyklen fordern Investoren schnellere Entscheidungsfähigkeit ab.

  • Der Erweiterungsbau der Firma Sterigenics im Industriepark Kalle-Albert umfasst beinahe 25.000 m3 umbauten Raum.Der Erweiterungsbau der Firma Sterigenics im Industriepark Kalle-Albert umfasst beinahe 25.000 m3 umbauten Raum.
  • Der Erweiterungsbau der Firma Sterigenics im Industriepark Kalle-Albert umfasst beinahe 25.000 m3 umbauten Raum.
  • Binnen zehn Monaten ab Genehmigung entsteht ein viergleisiger Wartungsstützpunkt von 150m Länge für die Hessische Landesbahn (HLB). Auf dem Bild die Animation des fertigen Baus.

Kürzer werdende Entwicklungszyklen fordern Investoren eine immer schnellere Entscheidungs- und Umsetzungsfähigkeit ab. Kann der Industrieparkbetreiber gängige Realisierungszeiten für Projekte unterbieten, so wird die Geschwindigkeit der Dienstleistung zum entscheidenden Standortfaktor.

Der Kunststoffveredler Kingfa Sci. & Tech. Europe entschied sich Anfang 2016 für den Industriepark Kalle-Albert als ersten europäischen Produktionsstandort. Als Hauptargument für die Entscheidung wurde das Commitment von InfraServ Wiesbaden genannt, einen ambitionierten Zeitplan einzuhalten. Die erste Produktion sollte bereits im Juni 2016 anlaufen, die vollständige Inbetriebnahme im September realisiert werden. Eine Herausforderung, die der Standortbetreiber sportlich annahm.

Einigung im Januar - Inbetriebnahme im Juni

Durch schnelle Entscheidungen, ein agiles Projektmanagement und Fokussierung der Kapazitäten der 100%-Tochter ISW Technik konnte ein Gutteil der benötigten Manpower termingerecht bereitgestellt werden. Großer Vorteil einer eigenen Industrietechnik mit über 400 Mitarbeitern. Die Abhängigkeit von externen Dienstleistern beschränkte sich auf wenige Gewerke. Jeder erfahrene Projektmanager erkennt sofort: muss erst noch ein Neubau entstehen, um die Produktionsanlagen aufzunehmen, ist so ein 7-Monats-Zeitplan einfach nicht zu halten. Bleibt also nur die Installation der Anlagen in einem Bestandsgebäude. Das Serviceunternehmen überlegte nicht lange, einigte sich mit dem bisherigen Nutzer einer 6.000m2 großen Lagerhalle auf eine schnelle Räumung, sanierte das Gebäude und installierte Büroräume und Anlage des Kunden in Rekordzeit. Infrastrukturanbindung, Bodenarbeiten und der Büroausbau liefen bereits, als die Planer noch über die Feinheiten der Anlagenaufstellung brüteten. Gute, vertrauensvolle Beziehungen zu den genehmigenden Behörden der Stadt Wiesbaden sind eine weitere, ganz wesentliche Grundlage für den termingerechten Projekterfolg.

Vergrößerung eines Produktionsgebäudes bei laufendem Betrieb

Die Firma Sterigenics, ein Fachunternehmen für Auftragssterilisation, wächst seit seiner Ansiedlung im Industriepark Kalle-Albert im Jahr 2003 beständig.

In 2016 musste für eine erneute Kapazitätsausweitung das bestehende Produktionsgebäude erheblich erweitert und der komplette Produktionsablauf umgekehrt werden. Die doppelte Herausforderung bei diesem Projekt: laufender Betrieb und ein ambitionierter Zeitplan. Geplant wurde ab März 2016, die Bauarbeiten begannen im August desselben Jahres. Auch diese Zeitlinie konnte der Standortmanager nur durch die Vorhaltung eigener Kapazitäten in Bauplanung, Bauausführung und technischer Gebäudeausrüstung realisieren. Geringer Koordinationsaufwand mit überschaubar wenigen Fremddienstleistern und für den Kunden alles aus einer Hand. Der laufende Betrieb gab festgelegte Stillstandzeiten vor, die genutzt werden mussten, um die Gewerke umzusetzen, die im Betrieb nicht realisierbar waren. Die Übergabe des ersten Bauabschnitts erfolgte bereits im Januar 2017. Die Fertigstellung sämtlicher Gewerke inklusive außerplanmäßiger Anpassungen war schließlich im August 2017 erreicht. Letzten Endes 18 Monate Projektlaufzeit für eine Erweiterung um knapp 25.000 m3 umbauten Raum plus Anlageninstallation bei laufendem Betrieb.

Wartungsstützpunkt für Personenzüge

Aktuell arbeiten die Dienstleister in Wiesbaden an einem genehmigungsrechtlich und baufachlich spannenden Projekt. Und auch hier war der Zeitfaktor der entscheidende Ansiedlungsgrund. Die Hessische Landesbahn (HLB) übernimmt zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 den Betrieb zweier Regionalstrecken von der Deutschen Bahn. Dafür benötigt die HLB einen Stützpunkt zur Wartung und Pflege der 30 neu beschafften Personenzüge. Mit einer 150m langen Wartungshalle, vier Gleisen innerhalb des Gebäudes und einer externen Gleisanbindung zum Schienennetz der Deutschen Bahn. Die Aufnahme des Betriebs legte das Datum fest: spätestens im November 2018 muss das Projekt abgeschlossen sein. Die HLB entschied sich im Frühjahr 2017 mit dem Standort Kalle-Albert auch für die Servicegesellschaft als Generalunternehmer für ihr Projekt. Der Dienstleister machte sich die Ziele des Kunden zu eigen. Im Gegensatz zu  den konkurrierenden Standorten gab die Geschäftsleitung ein Commitment zur Einhaltung des Terminplans ab. Der Genehmigungsantrag beim zuständigen Regierungspräsidium mit Pflicht zur öffentlichen Auslegung wurde im April 2017 gestellt. Bürgerbeteiligung durch Offenlegung und die Einspruchsfristen führen in der Regel zu deutlich längeren Genehmigungsprozessen. Doch auch bei diesem Projekt  konnten sich die Vertragspartner über eine schnelle Bearbeitung und die volle Unterstützung durch die beteiligten Behörden freuen. Bereits im Januar 2018 wurde so der Genehmigungsbescheid erteilt. Die Bauarbeiten sind trotz der winterlichen Frostperioden noch im Zeitplan. Einer Fertigstellung zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 steht derzeit nichts im Wege.

Die drei Beispiele zeigen, dass die Umsetzungsgeschwindigkeit von Projekten ein Standortfaktor im Kampf um Investitionen sein kann. Im Industriepark in Wiesbaden hat die Betreibergesellschaft dies erkannt und bereits mehrfach erfolgreich umgesetzt. Vor Ort ist man zuversichtlich, dass sich dieses unbedingte Commitment auf die zeitlichen Ziele des Investors herumspricht. Weitere Anfragen zu Neuansiedlungen und Erweiterungen sind auf dem Weg. (op)

 

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