BASF weiht in Ludwigshafen eine Anlage zur Herstellung von TDI ein

  • BASF hat am 17. November 2015 an ihrem Standort in Ludwigshafen eine Anlage zur Herstellung von TDI (Toluoldiisocyanat) mit einer Kapazität von 300.000 Tonnen eingeweiht.BASF hat am 17. November 2015 an ihrem Standort in Ludwigshafen eine Anlage zur Herstellung von TDI (Toluoldiisocyanat) mit einer Kapazität von 300.000 Tonnen eingeweiht.
  • BASF hat am 17. November 2015 an ihrem Standort in Ludwigshafen eine Anlage zur Herstellung von TDI (Toluoldiisocyanat) mit einer Kapazität von 300.000 Tonnen eingeweiht.
  • BASF hat am 17. November 2015 an ihrem Standort in Ludwigshafen eine Anlage zur Herstellung von TDI (Toluoldiisocyanat) mit einer Kapazität von 300.000 Tonnen eingeweiht.

Mit einem Festakt hat die BASF an ihrem Standort in Ludwigshafen eine Anlage zur Herstellung von TDI (Toluoldiisocyanat) mit einer Kapazität von 300.000 t eingeweiht. Die Investitionssumme einschließlich der Vorstufen beläuft sich auf über 1 Mrd. EUR. Das ist die bisher größte Investition am Standort. Rund 200 zusätzliche Arbeitsplätze werden dadurch geschaffen. Die TDI-Produktion soll Kunden in ganz Europa versorgen können. Politiker und Vorstand sehen mit dieser Großinvestition die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Ludwigshafen gestärkt.

„Ich gratuliere dem Unternehmen zu diesem zukunftsträchtigen Ereignis. Es ist ein innovativer Schritt und ein wichtiger Baustein zum Erhalt der industriellen Basis in Deutschland“, sagte Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, bei der Eröffnung. In ihrem Grußwort betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Bedeutung dieser Investition für die Region: „Das größte Unternehmen in Rheinland-Pfalz prägt das Wirtschaftsleben unseres Landes. Eine Milliarden-Investition und 200 neue Arbeitsplätze sind wichtige wirtschaftspolitische Signale, die weit über den Standort Ludwigshafen hinausgehen“. Der Chemiekonzern beweise, dass er für deutsche Spitzentechnologie stehe. Der Vorstandsvorsitzende Kurt Bock erklärte stolz: „Das Wissen der Kollegen aus aller Welt, das sie in dieses Projekt eingebracht haben, sowie die hervorragende Einbindung in den Verbund machen diese Anlage zu einer der modernsten und wettbewerbsfähigsten weltweit.“ Bock dankte allen, die daran mitgewirkt haben – den Mitarbeitern, den Partnern und den Behörden – für die reibungslose Zusammenarbeit.

Die TDI-Anlage besteht aus Anlagenteilen zur Herstellung von DNT (Dinitrotoluol), TDA (Toluylendiamin) und TDI (Toluoldiisocyanat). Darüber hinaus wurden die für den Verbund wichtigen Vorstufen modernisiert und erweitert. Außerdem wurde die Infrastruktur, also die Versorgung mit Dampf, Strom und Wasser, ausgebaut.

TDI ist ein wichtiger Ausgangsstoff für den Spezialkunststoff Polyurethan.

Es wird zu einem großen Teil in der Möbelindustrie (elastische Schäume für Matratzen, Polsterung oder Holzbeschichtungen) sowie in der Automobilindustrie (Sitzpolster) eingesetzt. Die Ludwigshafener betreiben Anlagen zur Herstellung von TDI in Yeosu/Südkorea, Caojing/China und Geismar/USA mit einer Kapazität von insgesamt 480.000 t. Die Anlage in Schwarzheide/Deutschland wird mit Inbetriebnahme der Anlage in Ludwigshafen sukzessive außer Betrieb genommen. (op)

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