Evonik qualifiziert Jugendliche für Ausbildung

  • Teilnehmer eines Langzeitpraktikums lernen naturwissenschaftlich-technische Berufe kennen. Teilnehmer eines Langzeitpraktikums lernen naturwissenschaftlich-technische Berufe kennen.

Gefördert von der Evonik Stiftung begannen im November 2017 die ersten Teilnehmer des Jahrgangs 2017/18 an den Standorten Marl, Essen, Wesseling und Lülsdorf mit „Start in den Beruf“, im Februar folgen Hanau und Darmstadt.

Insgesamt stehen, wie im Vorjahr, 90 Plätze in der Berufsvorbereitung zur Verfügung, 50 davon im Unternehmen. Zusätzlich bietet die Stiftung je 20 Plätze für junge Flüchtlinge und für andere in Deutschland lebende Jugendliche an. „Noch immer verlassen zu viele Jugendliche die Schule, ohne eine Chance auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Das darf nicht sein. Das Programm ‚Start in den Beruf‘ hat sich als wichtige Brücke in den Arbeitsmarkt bewährt“, erklärt Arbeitsdirektor Thomas Wessel. Jedes Jahr eröffnet die Initiative mehr als drei Vierteln der Teilnehmer nach Abschluss eine berufliche Perspektive.

Im Durchgang 2016/17 schlossen insgesamt 78 junge Frauen und Männer das Programm ab. 53 junge Menschen wurden direkt in eine duale Ausbildung vermittelt. 27 lernen nun Berufe wie Chemikant, Anlagen- oder Industriemechaniker. Weitere 26 begannen eine Ausbildung in einem anderen Unternehmen. Neun Teilnehmer entschieden sich für einen weiterführenden schulischen Bildungsgang. Ein „Starter“ nahm eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf.

Der Essener Konzern beteiligt sich bereits zum 17. Mal an „Start in den Beruf“, die Stiftung zum dritten Mal. Ziel des von den Sozialpartnern der chemischen Industrie ins Leben gerufenen Programms ist es, Jugendliche, die noch nicht ausbildungsreif sind, für eine Ausbildung zu qualifizieren. Dabei lernen die Teilnehmer im Rahmen eines Langzeitpraktikums vor allem naturwissenschaftlich-technische Berufe praktisch kennen. Außerdem werden sie fachlich und sozialpädagogisch intensiv betreut. (op)

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