InfraServ Wiesbaden beauftragt ein Innovationsteam Ableitungen der digitalen Transformation zu finden

Möglichkeiten der digitalen Technologien sollen hinsichtlich neuer Geschäftsmodelle skizziert werden

  • Mehrere Geschäftsmodelle sind bei der Infraserv Wiesbaden in der Entwicklung, die das Standortwissen um die Anlagen der Kunden und die digitalen Möglichkeiten von Cloud und Big Data kombinierenMehrere Geschäftsmodelle sind bei der Infraserv Wiesbaden in der Entwicklung, die das Standortwissen um die Anlagen der Kunden und die digitalen Möglichkeiten von Cloud und Big Data kombinieren
  • Mehrere Geschäftsmodelle sind bei der Infraserv Wiesbaden in der Entwicklung, die das Standortwissen um die Anlagen der Kunden und die digitalen Möglichkeiten von Cloud und Big Data kombinieren
  • „Mit dem ressourcengestützten Innovationsmanagement öffnen sich Türen zur aktiven Teilhabe an der digitalen Transformation. Die anfängliche Herausforderung ist die Identifikation relevanter Themen, später die fruchtbare Übertragung des Innovationsprojekts in die ausführenden Abteilungen.“ Andreas Kronisch, Innovationsmanager, InfraServ Wiesbaden

Im privaten Bereich ist die digitale Transformation bereits heute quasi omnipräsent:  Wir informieren uns und bestellen online, streamen Filme und Musik wann und wo wir wollen. Wir steuern unsere Heizung über das Smartphone und lassen uns den Weg zur günstigsten Tankstelle weisen. Die Herausforderung, die richtigen Ableitungen der digitalen Transformation für einen erfolgreichen technischen Dienstleister und Energieversorger zu finden, ist bei der InfraServ Wiesbaden Gruppe die Aufgabe des Innovationsteams.

Das Innovationsteam hat die Funktion, die Möglichkeiten der digitalen Technologien hinsichtlich neuer Geschäftsmodelle für die eigenen Dienstleistungen zu skizzieren. Vier Mitarbeiter aus den Bereichen Softwareentwicklung, Automatisierungstechnik, Mechatronik und Betriebswirtschaftslehre bieten eine Vielfalt unterschiedlicher Sichtweisen und Perspektiven auf Themen und Technologien. Räumlich wurde eine Experimentierwerkstatt eingerichtet. Diese dient projektbezogen als sog. „Co-Working-Space“, um die beteiligten Einheiten möglichst unmittelbar und kreativ zusammenarbeiten zu lassen. Denn zu viert allein wird die Umsetzung knifflig. Daher wurden in den Fachabteilungen sog. „Champions“ ernannt. Diese Champions starten Pilotprojekte innerhalb der Linienorganisation für die neu entwickelten Produkte und verfolgen deren Umsetzung.

Nicht verwunderlich: erstes kundenzentriertes Projekt ist eine Cloud

Ein erstes Projekt 2016 war eine individuell zugeschnittene Daten-Cloud. Diese ermöglicht dem Kunden zu jeder Zeit Zugriff u.a. auf technische Dokumente seiner Anlagen und Gebäude. Der Vorteil dieser Daten-Cloud besteht darin, dass sie eine Historienverwaltung und ein intuitives Bedienkonzept besitzt. Zusätzlich gibt es eine Suchfunktion, die dem Kunden eine schnelle und einfache Suche nach technischen Dokumenten „wie bei Google“ ermöglichen soll.

Kooperationen innerhalb der Unternehmensgruppe

Ein Arbeitsfeld mit großem Potenzial bietet die Schnittstelle zwischen technischen Dienstleistungen und IT-Services.

Entlang der aktuellen Trends IoT (Internet of Things) und Industrie 4.0 entstehen hier weltweit Geschäftsmodelle am laufenden Band. Ein Dickicht von Neuerungen, in das die Fachleute des Innovationsteams Übersicht brachten. Ein Arbeitskreis aus der Automatisierungstechnik des hauseigenen technischen Dienstleisters ISW-Technik und Kollegen der IT-Tochter GES Systemhaus hat Potenziale für den mittelständischen Industrieparkbetrieb identifiziert. Mehrere Geschäftsmodelle sind derzeit in der Entwicklung, die das Standortwissen um die Anlagen der Kunden und die digitalen Möglichkeiten von Cloud und Big Data kombinieren. Das GES Systemhaus entwickelt Lösungen um sog. „digitale Zwillinge“ der Standortanlagen abzubilden. Daraus ergeben sich Optimierungspotenziale für die Steuerung, Effizienz und intelligente Instandhaltung der Anlagen.

Einbindung von Mitarbeitern und Kunden

Durch Integration des Innovationsmanagements in die Ideenpools der Unternehmensgruppe wird die Zahl der Ideen, die den Innovationstrichter füllen kontinuierlich hoch gehalten. Zusätzlich wurden Schnittstellen zum Nachwuchsführungskräfteprogramm und zu einer Talentplattform der jungen Mitarbeiter in Ausbildungsberufen in Ergänzung zum Verbesserungsvorschlagwesen etabliert. Desweitern wurde mit dem „Open Innovation Circle“ ein industrieparkübergeifendes Kundenforum ins Leben gerufen. Diese Plattform ist extrem wertvoll, um direktes Kundenfeedback zu neuen Produkten zu erhalten und gemeinsam mit den Kunden an zukünftigen Lösungen zu arbeiten. Der Industrieparkbetreiber tritt hier als neutraler Mittler zwischen den Standortunternehmen, als Ideengeber und Experte auf und bietet eine Austauschmöglichkeit mit anderen Standortteilnehmern im geschützten Raum des Industrieparks an.

Der Weg bestätigt sich durch Erfolge

Es hat sich gezeigt, dass dieser Vorstoß zur Teilhabe an der digitalen Transformation im Mittelstand Wirkung hat. Mit dem besseren Verständnis der Themen und der Selektion relevanter Inhalte fokussiert sich das eingesetzte Personal auf geeignete Geschäftsmodelle für die Anwendung im mittelständischen Industrieparkbetrieb.


Aktuelle Projekte

  • Digitale Gebäudevermarktung
  • Einsatz von Datenbrillen im Werkstattbereich
  • Einsatz von Virtual Reality Tools im Planungsprozess
  • Integration von 3D-Scan und 3D-Druck im Werkstattbereich
  • Smart Maintenance Ansätze zur vorbeugenden Instandhaltung
  • Instandhaltungs- & Digitalisierungsunterstützung durch Drohnentechnik
  • Data Science Methoden im Bereich Condition Monitoring für ganze Anlagen
  • Building Information Modeling im Bereich moderner Bau- & Gebäudeplanung
  • Neue Ausbildungskonzepte im Bereich Industrie 4.0
  • Aufbau eines intelligenten Wissensmanagements

Kontaktieren

Infraserv Wiesbaden GmbH & Co. KG
Kasteler Str. 45
65203 Wiesbaden
Germany
Telefon: +49 611 962 5900
Telefax: +49 611 962 9284

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