Ontario sauberer

Die chemische Industrie Ontarios erwirtschaftet jährlich einen Umsatz von umgerechnet 13,3 Mrd. €. Um ökologische Innovationen voranzutreiben, stellt die Provinzregierung jetzt ein Investitionspaket in Höhe von 8,6 Mio. € bereit. Ziel der Förderung ist es, Schadstoffe in der Umwelt und in Verbrauchsgütern zu reduzieren. Die Finanzmittel erhält das Greencentre Canada, das seinen Sitz im Innovationspark der Queen‘s University in Kingston hat. Als nationales Centre of Excellence bringt das Greencentre Canada Wissenschaft und Wirtschaft zusammen - zur Entwicklung umweltfreundlicher Alternativen in der chemischen Industrie.
Das im Februar 2009 gegründete Forschungszentrum hat sich auf die Fahnen geschrieben, umweltfreundliche Alternativen zu traditionellen chemischen Verfahren und Substanzen zu fördern. Bereits frühzeitig sollen Wissenschaftler und Unternehmen gemeinsam an Entwicklungen arbeiten und innovative Produkte schneller auf den Markt bringen. „Wir haben es hier mit einem neuen Modell technologischer Kommerzialisierung im 21. Jahrhundert zu tun. Schon in den ersten fünf Jahren rechnen wir mit der Gründung einer Reihe von Start-up-Unternehmen mit mehr als 250 neuen, hoch qualifizierten Arbeitsplätzen", sagt John P. Molloy, Präsident und CEO von Parteq Innovations, unter dessen Leitung das Greencentre Canada arbeitet.
Ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer sauberen Umwelt ist der Toxics Reduction Act, der im Juni dieses Jahres verabschiedet wurde. Das Gesetz soll zur Reduzierung von Schadstoffen und zu einer verbesserten Verbraucherinformation beitragen. Aus diesem Grund hat die Regierung z. B. im Internet ein sogenanntes Environmental Registry eingerichtet. Es bietet Informationen über aktuelle, die Umwelt betreffende Gesetzesentwürfe und Vorhaben der Regierung.

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