T.A. Cook Lehrgang: TAR-Fighter - Anlagenabstellung ohne Risiko

  • BU: TARfighter wurde von T.A. Cook zusammen mit TATA Interactive Systems entwickelt und basiert auf einer Simulations-Software des Tübinger Spezialisten für computergestützte Management Simulationen. Das Planspiel wird neben dem abschließenden Modul der TAR-Seminarreihe zudem im Rahmen der TAR-Jahrestagung, als offener Workshop sowie als Inhouse-Veranstaltung angeboten. BU: TARfighter wurde von T.A. Cook zusammen mit TATA Interactive Systems entwickelt und basiert auf einer Simulations-Software des Tübinger Spezialisten für computergestützte Management Simulationen. Das Planspiel wird neben dem abschließenden Modul der TAR-Seminarreihe zudem im Rahmen der TAR-Jahrestagung, als offener Workshop sowie als Inhouse-Veranstaltung angeboten.

Wann macht Lernen am meisten Spaß? Sicherlich ist eine dieser Situationen im Spiel. Auch der kanadische Philosoph und Geisteswissenschaftler Marshall McLuhan wusste: „Anyone who makes a distinction between games and education clearly does not know the first thing about either one“. So sind Spielen und Lernen in der menschlichen Entwicklung seit jeher eng miteinander verbunden. Doch was hat das mit Stillstandsprojekten zu tun?

Die meisten Unternehmen, die größere Stillstände abzuwickeln haben, arbeiten bereits mit festgelegten Vorbereitungs- und Durchführungsprozessen, um die Stillstandsziele hinsichtlich Dauer, Qualität und Kosten zu erreichen. Dazu gehören Meilensteinpläne, Gate-Keeping-Prozesse und vieles mehr, um die Risiken zu minimieren, die diese Ziele gefährden könnten: Wird mein Arbeitsumfang (Scope) rechtzeitig festgelegt sein, um diesen entsprechend vorbereiten und einplanen zu können? Werden meine Kontraktoren wissen, wann sie was und wie zu tun haben? Werden meine Anlagen gemäß dem Zeitplan zur Überholung verfügbar sein? Kommen alle Ersatzteile und Vorfertigungen rechtzeitig und in erforderlicher Qualität an? Dennoch kann es trotz standardisierter Prozesse zu unvorhergesehenen Ereignissen kommen, die entsprechende Handlungen erfordern. Dann müssen Entscheidungen unverzüglich getroffen werden, um Schäden zu begrenzen.

Wie wäre es, wenn man ein solches Projekt einmal risikofrei „durchspielen“ oder Entscheidungen und deren mögliche Konsequenzen sowie Gegenmaßnahmen mit anderen diskutieren könnte, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen? An genau dieser Stelle setzt TAR-fighter an – ein praxisnahes Planspiel, das die Vorbereitung, Planung und Durchführung eines realistischen Stillstands simuliert. Im Rahmen der Seminarreihe Turnaround Management Kompakt bietet die Unternehmsberatung T.A. Cook diese Projektmanagement-Simulation an, um Teilnehmern dadurch eine interaktive Lernmethode an die Hand zu geben, typische Ereignisse bzw. Störungen eines Turnaround (TAR)-Projekts durchzuspielen und zu erlernen – ganz ohne Risiko. So werden in diesem Modul alle Themen der zuvor absolvierten Lerneinheiten wieder aufgegriffen und am praktischen Beispiel simuliert.

Die Mitspieler üben somit, in schwierigen Situationen die Kontrolle zu behalten und unerwartete Ereignisse in den Griff zu bekommen.

Die Absolventen setzen sich aus verschiedenen Branchen und Organisationsbereichen wie Produktion, Instandhaltung oder Stillstandsmanagement zusammen und haben dadurch unterschiedliche Anforderungen an ein TAR-Projekt: Einige Unternehmen führen eher kleine Stillstände mit ca. 50 Handwerkern und einer Durchführungszeit von einer Woche durch, andere wiederum größere mit 500 Handwerkern und einer Frist von vier Wochen. Dennoch sind es dieselben Prozessschritte und Risiken, mit denen sie sich beschäftigen müssen – nur in unterschiedlicher Ausprägung. Als Ausgangsbasis bilden die Teilnehmer drei bis maximal fünf Projektteams. Ziel ist es, das Projekt so zu planen und durchzuführen, dass die Vorgaben des Auftraggebers hinsichtlich Sicherheit, Qualität, Dauer und Kosten eingehalten bzw. übertroffen werden. Jedes Teammitglied übernimmt die Verantwortung für einen bestimmten Aufgabenbereich, wobei der TAR Manager die übergeordnete Koordinations- und Entscheidungsfunktion trägt und letztendlich für den Gesamterfolg des Projekts verantwortlich ist. Die Ausgangssituation der einzelnen Teams ist identisch. Sie konkurrieren über fünf Projektphasen miteinander, in denen die Ergebnisse und Zwi­schenstände verglichen werden. Während der Simulation managen die Teil­nehmer typische Ereignisse bzw. Störungen und sind dadurch immer wieder gezwungen, Entscheidungen für noch nicht abgeschlossene Arbeitspakete so zu treffen, dass alle Vorhaben des Stillstandsprojekts erreicht werden können.

Ziel ist es, Möglichkeiten und Grenzen zu erkennen und sich und das Team für Auswirkungen von Entscheidungen zu sensibilisieren. Dabei werden die primären Aufgaben des Projektleiters durchgespielt und organisatorische Anforderungen für ein erfolgreiches Projektmanagement identifiziert. Anhand von praktischen Übungen werden Methoden und Instrumente vermittelt, um auch in komplexen Entscheidungssituationen souverän zu reagieren. Sei es Fremdfirmen richtig zu steuern und zu kontrollieren, Vertragsanforderungen optimal zu gestalten oder grundsätzlich besser mit Unsicherheiten umzugehen. Vor allem  ist es wichtig, in schwierigen Situationen den Über- und Durchblick zu behalten. Auch wenn Details berücksichtigt werden müssen, gilt es den Blick für das Wesentliche nicht zu verlieren.

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