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TAR Alliance will Stillstandzeiten reduzieren

  • Eine Dame rief und viele Herren kamen: Rebecca Wilhelmi, Business Development Managerin von Techdo, hat die Gründung der TAR Alliance initiiert. Mindestens zwei Entscheidungsträger jedes beteiligten Unternehmens nahmen im November 2013 am ersten Treffen der Gemeinschaft teil. Eine Dame rief und viele Herren kamen: Rebecca Wilhelmi, Business Development Managerin von Techdo, hat die Gründung der TAR Alliance initiiert. Mindestens zwei Entscheidungsträger jedes beteiligten Unternehmens nahmen im November 2013 am ersten Treffen der Gemeinschaft teil.

Ob ungeplant oder gut vorbereitet, eine Anlage oder Maschine, die nicht produziert oder nur mit halber Kapazität gefahren werden kann, kostet den Betreiber in kurzer Zeit viel Geld.

Nicht nur in der chemischen oder petrochemischen Industrie ist die Wertschöpfung und das Einsparpotential durch ein gutes Instandhaltungs- und Turnaround-Konzept erkannt worden und rückt  zunehmend in den Fokus der Geschäftsführungen und des Controllings. Jeder Betreiber verfolgt grundsätzlich das Ziel, seine Anlage so kosteneffizient und produktiv wie möglich zu bewirtschaften. Die daraus folgenden Probleme und Fragestellungen sind hingegen oft sehr individuell und anlagenspezifisch. Zum jetzigen Zeitpunkt bieten autarke Projekte der einzelnen Produktionsstätte die einzige Möglichkeit, innovative Lösungen zu finden. Kompetente, erfahrene Wissensträger bieten bei diesen Investitionen im Projekt selber neben dem ausführenden Organ auch Informationsquellen und tragen zu einem besseren und vor allem schnelleren Finden der besten Lösung bei.

Gruppenbildung zum Wissenstransfer
Aus diesem Grundsatz heraus haben sich in der Vergangenheit bereits diverse Zusammenschlüsse von Firmen zum Informationsaustausch geformt. In den meisten dieser Gruppierungen trifft man sich einmal pro Jahr, um die aktuellen Tendenzen des Marktes zu sondieren, Wissen zu teilen und Absprachen zu tätigen. Faktisch wird bei diesen Treffen zum Großteil aber nur eine Selbstdarstellung der Kooperationspartner proklamiert. Konkurrenten geben nur ein Mindestmaß an Informationen weiter, um den vermeintlichen Wettbewerbsvorteil zu sichern. Innovative Ideen sucht man deshalb meist vergebens in den Protokollen der Versammlungen und den späteren Umsetzungen in den Konzepten der jeweiligen Teilnehmerfirmen.

Die TAR Alliance
Die TAR Alliance stellt sich an dieser Stelle anders auf. „Wir sind ein Zusammenschluss  von Partnern, nicht von Konkurrenten", findet die Initiatorin Rebecca Wilhelmi, Business Development von TechDo, die richtigen Worte als Beschreibung der Alliance. Die beteiligten Firmen sind in allen Bereichen von Shutdowns und Turnarounds bei renommierten Großunternehmen der chemischen, petrochemischen und der Prozessindustrie tätig.

Als Spezialist, jeder auf seinem Gebiet, unterstützen die Kooperationspartner von der Planung bis zur Ausführung und bieten in Summe einen ganzheitlichen Blick auf die Abwicklung von Stillständen. Das gemeinsame Ziel: Optimierte Planung und schneller Handlungsspielraum unter Berücksichtigung der nötigen Standards im Sicherheits- und Beschaffungsmanagement bei minimierten Produktionsausfällen.

Wer gehört dazu?
Sechs Firmen begründen die TAR Alliance: AS Bauer bietet Kompetenz auf den Fachgebieten Arbeitssicherheit, Umwelt- und Gesundheitsschutz und eLearning. Kempchen Dichtungstechnik ist führend in der statischen Dichtungstechnik. Metlog beherrscht die Herstellung und Logistik sämtlicher industrieller Verbindungselemente einschließlich metallischer Dreh-, Fräs- und Sonderkomponenten. PrimaTasc ist Softwarepartner im TA-Management mit Fokus auf Terminplanung und-controlling. Rockwool Technical Insulation,  Weltmarktführer des Dämmstoffes Steinwolle, unterstützt bei der Optimierung der Energieeffizienz von Anlagen über das Softwaretool Rockassist. TechDo ist Spezialist auf dem Gebiet der technischen Anlagengendokumentation, bei Stillstandmanagement und Prozessoptimierung und stellt technisches Personal und individuelle Softwarelösungen zur Verfügung.

Das erste Zusammentreffen aller Kooperationspartner im November 2013 verlief vielversprechend. Die TAR Alliance vereint keine Konkurrenten, weshalb konstruktive Gespräche auf Augenhöhe die Grundlage für direkt umsetzbare Lösungen in den Unternehmen selbst und beim Kunden ermöglichen.

Die Ziele sind klar definiert. Synergien nutzen, um als Gemeinschaft zu funktionieren und den Kunden beim Turnaround- Management ein kompetentes Team von Spezialisten mit nur einem Ansprechpartner vor Ort bereitzustellen. Regelmäßige Treffen aller Beteiligten garantieren Problemlösungen in kürzester Zeit, mit fachlicher Kompetenz, innovativen Ideen und stets auf aktuellsten Stand aus vielen verschiedenen Blickwinkeln des Marktes.

Ausblick
Es ist für jeden Betreiber wichtig, Stillstandzeiten seiner Anlagen und somit Produktionsdefizite zu minimieren. Die neue TAR Alliance steht dieser Herausforderung gut aufgestellt gegenüber und wird mit Sicherheit zu einem kosteneffizienten und leistungssteigernderem Instandhaltungsverfahren beitragen. Das Konzept steht, der Weg ist definiert und auf den kommenden Messen wird sich die Allianz einer breiten Öffentlichkeit präsentieren.

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