Anlageninstandhaltung: BASF bietet umfassendes Spektrum an Beratungs- und Prüfleistungen an

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Anlageninstandhaltung: BASF bietet umfassendes Spektrum an Beratungs- und Prüfleistungen an

 

In der produzierenden Industrie müssen Anlagen störungsfrei arbeiten, um sie wirtschaftlich zu betreiben. Maßgeblich für das einwandfreie Funktionieren ist unter anderem die Wahl der richtigen Werkstoffe. Diese Auswahl stellt das Ergebnis einer Analyse dar, in die Beanspruchungsgrößen und Werkstoffeigenschaften aber auch wirtschaftliche und sicherheitstechnische Gesichtspunkte einfließen. Die Werkstofftechnik der BASF bietet hierzu ein umfassendes Spektrum an Beratungs- und Prüfleistungen an und unterstützt ihre Kunden von der Verfahrensausarbeitung über die Planung, den Bau und Betrieb bis hin zur Stilllegung von Produktionsanlagen und einzelner Komponenten.

 

Ob Korrosionsprüfung, Untersuchung von Werkstoffen und Bauteilverhalten, zerstörungsfreie Prüfung oder Schadensanalyse, die Werkstofftechnik der BASF erbringt nicht nur den unternehmenseigenen Kunden, wie Produktionsbetrieben, Forschungslabors, Planungs- und Instandhaltungseinheiten, sondern auch externen Kunden an. Der Schwerpunkt liegt dabei naturgemäß bei Belangen von Chemieanlagenbetreibern. In der Werkstoffberatung geben die Experten der Fachgruppe – zum Beispiel im Rahmen der Verfahrensentwicklung und Anlagenplanung – Hilfestellung bei Fragen des Werkstoffeinsatzes, der Verarbeitung und der Erstellung von Bestellspezifikationen. „Unsere Fachabteilung bewertet den Zustand von Anlagenkomponenten und fertigt ebenso Schwachstellenanalysen für komplette Anlagen an“, erklärt Dr. Jürgen Korkhaus, Leiter des Bereichs Werkstofftechnik. „Werkstoffuntersuchungen werden an Behältern und Rohrleitungen aber auch an Ausrüstungsteilen, Maschinen und an baulichen Einrichtungen durchgeführt.“

 

In der Werkstofftechnik der BASF arbeiten Fachleute aus der Korrosionschemie, der Werkstoffkunde, der Schweißtechnik, der zerstörungsfreien Prüfung und der Festigkeitsund Spannungsberechnung, die in interdisziplinärer Zusammenarbeit die Analysen durchführen und Abhilfemaßnahmen empfehlen. Durch jahrelange Erfahrung in der werkstofftechnischen Betreuung der Produktionsbetriebe in Ludwigshafen, dem weltweit größten Chemieverbundstandort, aber auch in den anderen Standorten und Gesellschaften der BASF und bei externen Kunden besitzt die Werkstofftechnik ein weites Spektrum an werkstofftechnischem Know-how und Erfahrungen.

 

Testen, prüfen, messen, analysieren

 

Bei der Korrosionsprüfung wird die Korrosions- und Medienbeständigkeit von Werkstoffen in Labor- und Betriebsversuchen ermittelt.

Dazu ist entscheidend, die kritisch beanspruchten Bauteilbereiche zu identifizieren und diese Bedingungen bei Laborversuchen zu simulieren. So spielen hier im Einzelfall der Wärmedurchgang, die Belüftung, die Phasengrenzbedingungen, die Strömungsgeschwindigkeit aber auch Mediumsverunreinigungen eine maßgebliche Rolle. Elektrochemische Messungen ergänzen diese Untersuchungen und stellen die Grundlage für ein Corrosion Monitoring dar, mit dem Hinweise auf das Korrosionsgeschehen im Anlagenbetrieb für kritisch beanspruchte Komponenten gewonnen werden.

 

Die Bauteilprüfung ermittelt das Dehnungsverhalten von betriebsbeanspruchten Komponenten und bewertet diese in numerischen Berechnungen und bruchmechanischen Analysen. Ferner wird hier die Betriebsfestigkeit experimentell und rechnerisch unter komplexen Belastungen ermittelt und das Leckageverhalten von Dichtungen und Flanschverbindungen sowie Armaturen gemessen und vor dem Hintergrund betrieblicher Anforderungen bewertet. Per Gefügeuntersuchung mit Licht- und Rasterelektronenmikroskop, durch die Bestimmung der mechanisch-technologischen Kennwerte sowie durch tribologische Prüfungen werden verschiedenste Werkstoffe vorwiegend im Labor, zum Teil aber auch in den Betriebsanlagen untersucht, überprüft und ihre Einsatzfähigkeit beurteilt. Ebenso prüfen die Werkstoffexperten Auskleidungen und Beschichtungen (Email, Kunststoff, Gummi), bestimmen das Diffusionsverhalten von Kunststoffen und bewerten Polituren anhand von Rauheitsmessungen.

 

Durch Schadensanalyse dem Anlagenausfall vorbeugen

 

Schäden an Bauteilen in Produktionsanlagen schränken die Verfügbarkeit ein und können Sicherheitsprobleme auslösen. Die Schadensanalysen der Werkstoffexperten tragen dazu bei, mögliche Schwachstellen und geschädigte Bauteile in der Anlage rechtzeitig zu erkennen und diese Schäden gezielt zu beheben. Dadurch wird die Verfügbarkeit der Produktionsanlagen gewährleistet, was einen wichtigen Beitrag für den Unternehmenserfolg leistet.

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