18.11.2010
ThemenLogistik

B&M Tricon - Gesetzeskonform etikettiert

Kennzeichnung von Chemiecontainern nach REACH und GHS

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  • B&M Tricon Etiketten

Gesetzeskonform Ettiketieren mit B&M Tricon. Aufgrund der potentiell gefährlichen Eigenschaften chemischer Produkte sind kürzlich umfassende Vorschriften implementiert worden, die eine höhere Sicherheit für Mensch und Umwelt gewährleisten. Diese zunehmend globalen Vorschriften sollen das Flickwerk uneinheitlicher weltweiter Praktiken ersetzen, indem sie potentielle Gefahren und den empfohlenen Umgang über Grenzen hinweg eindeutig kommunizieren. Intermec (ÖV: B&M Tricon) präsentiert dazu eine IMDG/BS5609-konforme Lösung zur Etikettierung von Chemie-Containern, die dank ihrer Beständigkeit und ihres einheitlichen Designs diese wichtige Kommunikationsfunktion und damit die internationalen Vorschriften erfüllt.

Die EG-Verordnung 1907/2006 über die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH - Registration, Evaluation, Authorisation and restriction of Chemical substances) umfasst sowohl neue als auch bestehende Chemikalien. Sie erweitert die bisherigen Anforderungen und ersetzt 40 ältere EU-Vorschriften. Europäische Hersteller und Importeure von Chemikalien in die EU müssen Informationen zu diesen Produkten (Eigenschaften, Gefahren, Anforderungen an den Umgang) in der Datenbank der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA - European Chemicals Agency) sammeln und registrieren. Unternehmen müssen besonders besorgniserregende Stoffe (SVHCs - Substances of Very High Concern) ersetzen oder kontinuierlich daran arbeiten, diese durch weniger gefährliche Produkte zu ersetzen.

Etiketten, die zur Kennzeichnung gefährlicher Güter für den Überseetransport verwendet werden, müssen im Einklang mit dem Internationalen Übereinkommen zum Schutz des menschlichen Lebens auf See (SOLAS - United Nations International Convention for Safety of Life at Sea) sowie dem internationalen Code für die Beförderung gefährlicher Güter mit Seeschiffen (IMDG-Code - International Maritime code for Dangerous Goods) entsprechen. Im IMDG-Code ist der British Standard 5609 als Leistungskriterium festgelegt. In den Tests soll sichergestellt werden, dass Etiketten und Aufdruck auch unter solch widrigen Bedingungen wie dem Verlust eines Containers auf See (längeres Schwimmen im Meerwasser, Einwirkung von UV-Strahlung und Abrieb bei der Anspülung an Land) Bestand haben.

Die Erfüllung der Anforderungen aus Abschnitt 2 (Standards für das Basisetikett) und Abschnitt 3 (Leistungsanforderungen an das Druckbild auf qualifiziertem Etikettenmaterial) ist Pflicht.

Eine eindeutige und einheitliche Produktetikettierung ist ein essenzieller Bestandteil eines umfassenden Gefahrenkommunikationssystems. In der REACH-Verordnung wird dieses Thema über einen Querverweis auf einen anderen internationalen Standard angesprochen. In §109 der EG-Verordnung 1907/2006 wird das global harmonisierte System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien (GHS - Globally Harmonised System of Classification and Labelling of Chemicals) der UN zur Etikettierung von chemischen Produkten empfohlen. GHS stellt einen einheitlichen Rahmen für die Gefahrenklassifizierung dar und führt einheitliche Piktogramme ein.

Etiketten-Drucklösung und ihre Vorteile

  • Die von B&M Tricon angebotene Etiketten-Drucklösung erfüllt, wie im UN-Abkommen festgelegt, die höchsten Anforderungen des IMDG-Codes (BS5609 Abschnitt 2 und 3)
  • Strapazierfähige Etiketten sind resistent gegen Meerwasser, Einwirkung starker UV-Strahlung und Sandabrieb
  • Das kundenspezifische Drucken im GHS-konformen Format ist möglich
  • Erweitertes Produktset erfüllt die Anforderungen aller Chemie-Etikettierungsanwendungen
  • Kostenloses Austauschprogramm für Druckköpfe bei gemeinsamer Verwendung von Intermec-Medien und -Druckern

 

IMDG-Lösung

Ein unabhängiges, externes Labor hat die IMDG-Lösung von Intermec vollständig nach BS5609 (sowohl Abschnitt 2 zum Basisetikett als auch Abschnitt 3 zum Thermotransferdruck und -vordruck) zertifiziert. So kann sichergestellt werden, dass der On-Demand-Etikettendruck die internationalen Anforderungen an die Beständigkeit von Produktkennzeichnungen erfüllt. Viele als IMDG-konform vermarktete Etiketten sind nur nach Abschnitt 2 zertifiziert und würden möglicherweise Tests nach Abschnitt 3 nicht bestehen, was einen Verstoß ihrer Benutzer gegen das UN-Abkommen darstellt. Die vollständig zertifizierten Intermec-Etiketten haben Tests zur Klebkraft bei langem Schwimmen in Salzwasser, zur Verblassungsbeständigkeit bei Einwirkung starker UV-Strahlung und Aufdruckbeständigkeit bei starkem Abrieb durch nassen Sand bestanden. Benutzer dieser Medien können somit darauf vertrauen, dass die Etiketten und Aufdrucke in der rauen Meeresumgebung Bestand haben und nach internationalen Vorschriften zertifiziert sind.

Die von B&M Tricon angebotenen Thermotransfer-Drucker (z.B. Intermec Hochleistungsdrucker PX4i/6i oder Midrange-Drucker PM4i) ermöglichen den On-Demand-Druck robuster Gefahrensymbole, -texte und -grafiken und damit die Erfüllung der Anwendungsanforderungen. Bei den weniger stringenten Anwendungen umfassen Produkt-Portfolio und Expertise, Projekte von der ungefährlichen Lagerung in geschlossenen Räumen bis hin zur mittelfristigen Nutzung im Freien. Das breite Materialangebot, das zur Etikettierung von Chemiecontainern zur Verfügung steht, ermöglicht eine optimierte Produktauswahl sowie die Anpassung der Beständigkeit an die Anwendungsanforderungen innerhalb der gesamten Branche. 

Kontaktieren

B&M Automatische Datenerfassung GmbH
Rautenweg 37
1220 Wien
Austria
Telefon: +43 1 258 97 77-0

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