30.04.2015
ThemenLogistik

Life Science Produkte erfolgreich exportieren

Neue internationale Märkte und Kostendruck stellen Pharmaindustrie vor Herausforderungen

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Deutschland ist nach den USA, Japan und Frankreich der viertgrößte Markt der Pharma-Industrie. Laut des "Global Life Sciences Sector Outlook - Adapting to an era of transformation" von Deloitte soll die Life Science Branche in Deutschland, gemessen am Verkaufsvolumen, bis 2018 jährlich um 4,5% auf 43,3 Mrd. USD pro Jahr wachsen. Weltweit wird von einem Wachstum der Branche um 5,2% ausgegangen. Für steigende Nachfrage auf dem deutschen Gesundheitsmarkt sorgen mehrere Faktoren: zum einen der demographische Wandel mit einem erwarteten Anteil der über 60-Jährigen im Jahr 2060 von fast 40% und zum anderen durch Lebensstil bedingte Erkrankungen.

Auch international sind deutsche Produkte sehr gefragt: Im Jahr 2013 wurden zwei Drittel des Pharma-Umsatzes im Ausland erwirtschaftet. Neben den traditionellen Wachstumsmärkten USA und Europa werden Wachstumschancen auf neuen Märkten wie Lateinamerika und Asien erwartet. Experten zufolge resultieren sie daraus, dass der zunehmend westlich geprägte Lebensstil Zivilisationskrankheiten nach sich ziehen wird.

Herausforderungen annehmen, Chancen nutzen

Um auf dem kosten- und exportorientierten deutschen Markt auch zukünftig erfolgreich zu agieren, müssen Unternehmen u.a. innovative Markteintrittsmodelle entwickeln. Eine wichtige Bedeutung kommt hier den aufstrebenden Märkten (Emerging Markets) zu. Unternehmen sollten sich frühzeitig mit ihnen befassen, um Chancen rechtzeitig zu erkennen und am Wachstum in diesen Ländern teilhaben zu können.

Damit sind einige Herausforderungen verbunden. Um Unternehmen bei deren Bewältigung zu unterstützen, habe ich fünf Tipps für den erfolgreichen Export in der Life Science Branche zusammengestellt.

Der Einfluss pünktlicher Auslieferung

Es ist unumstritten, dass Sendungen termingerecht ankommen müssen. Je weiter die Sendung reist, desto schwieriger wird es, dieses Ziel zu erreichen. Beispielsweise sind die Supply Chains im Gesundheitswesen oft komplex mit einer Vielzahl von Wegpunkten. Der Schlüssel dafür ist, die Balance zwischen Nutzen und Geschwindigkeit zu finden. Die Möglichkeit, zum Telefonhörer zu greifen und das Produkt innerhalb von zwei Tagen beim Kunden zu haben, ist von unschätzbarem Wert für den Abschluss eines Geschäftes, das man ansonsten verlieren könnte.

Wichtig ist, flexibel auf die jeweilige Situation reagieren zu können.

Unversehrtheit und Einsicht in die Supply Chain

Ein absolutes Muss in dieser Branche ist die Fähigkeit, sich darauf verlassen zu können, dass kritische und empfindliche Sendungen pünktlich und in exakt dem Zustand ankommen, in dem sie sein müssen. Man muss feststellen können, ob die Produkte während des gesamten Transports richtig verstaut wurden. In letzter Zeit wurden hierfür verschiedene Optionen entwickelt. Der Fedex Service Senseaware beispielsweise nutzt eine sensorbasierte Technologie, die nahezu in Echtzeit Sendungsinformationen zu Standort, Temperatur, Erschütterung, Luftdruck und Lichteinstrahlung liefert.

Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Herausforderungen bei der Verzollung

Bestimmungen ändern sich nicht nur häufig, sie unterscheiden sich auch von Land zu Land und viele Nationen sind nicht annähernd so flexibel wie Deutschland es anstrebt. Der Schlüssel ist, immer einen Schritt voraus zu sein und von Anfang an die Regeln und Bestimmungen zu kennen. Trotzdem müssen die Versender selbst nicht zu Experten werden. Logistikanbieter sind eine unschätzbare Wissensquelle und können bei potentiellen Hürden unterstützen und Schritt für Schritt strategisch beraten. Die besten Anbieter haben Spezialisten vor Ort, die die Regeln in- und auswendig kennen. Was mehr Sicherheit gibt.

Die Wahl der Märkte

„Etablierte oder aufstrebende Märkte?", das ist die Frage. Die richtige Wahl für ein Produkt zu treffen ist weit schwieriger, als einfach das zu tun, was alle machen. Ich denke beispielsweise an Russland, wo fast 80% aller Healthcare-Produkte importiert werden, oder China, wo der Verkauf pharmazeutischer Produkte bis 2017 durchschnittlich um 17,7% jährlich wachsen soll. Auch hier bietet sich an, die Expertise eines Logistikanbieters anzuzapfen, um neue Märkte zu erforschen und die richtigen Chancen für Geschäfte zu identifizieren.

Eine reaktionsfähige Supply Chain

Manchmal passiert das Unerwartete. Wenn es passiert, muss sichergestellt sein, dass die Herausforderung unverzüglich bewältigt werden kann. Helfen können hier Dienstleistungen wie beispielsweise Fedex Priority Alert Plus, ein proaktives Recovery-Verfahren, das den Austausch von Gel-Packs, das Auffüllen von Trockeneis oder die Kühllagerung anbietet. Diese Optionen sind insbesondere für den Gesundheitssektor von Bedeutung. Sie können aber auch für Unternehmen, die empfindliche oder verderbliche Waren bewegen, von Vorteil sein.

Fazit

Viele Möglichkeiten tun sich hier am Horizont auf. Mein Rat lautet: Versender müssen heutzutage keine Transportexperten mehr sein, denn hierfür gibt es Spezialisten. Mit Life Science Unternehmen zusammenzuarbeiten, ist für uns Logistikanbieter eine spannende Perspektive und wir möchten und können sie bei ihren nationalen und internationalen Expansionsplänen unterstützen.

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