13.10.2016
ThemenLogistik

Logistik 4.0 – wie digital sind Ihre Transportprozesse?

Kommentar

  • Peter Förster, Geschäftsführer Transporeon Peter Förster, Geschäftsführer Transporeon

Unbestritten liegen in der durchgehenden Vernetzung und Digitalisierung der Transportpartner und -prozesse in der Chemiebranche große Chancen. Die Echtzeitverfügbarkeit aller Daten, digitale Ablieferbelege, Schadensdokumentation direkt im System, branchenoptimierte Zeitfenstermanagement-Systeme, vereinfachte Abrechnung etc. – die Liste der Möglichkeiten ist lang.

Für uns als Lösungsanbieter in der Digitalisierung der Prozesse zwischen Verlader und Spedition besteht die Herausforderung darin, den tatsächlichen Bedarf und die optimale Lösung aus den vielen möglichen und gangbaren Wegen zu bestimmen. Das ist nicht neu. Praktisch von Gründung im Jahr 2000 an haben wir Lösungen im engen Dialog mit den Kunden entwickelt und sind heute für viele unserer Kunden in der Rolle des „trusted advisor“.

Neu ist allenfalls die Geschwindigkeit, mit der die Veränderungen vor sich gehen. Die IT-Branche ist extrem kurzlebig, die Innovationen überschlagen sich, weil Netzausbau, Leistungsfähigkeit der Rechner und Softwareentwicklung sich potenzieren und Lösungen ermöglichen, die bis vor kurzem als Science Fiction galten. Informationsverfügbarkeit im World Wide Web, satellitengestützte Fahrzeugnavigation, Smartphone, Big Data, selbstlernende Systeme, Autonomes Fahren: alles unfassbar weit weg noch vor zwanzig Jahren und doch heute bereits Realität.

Sicher ist die Industrie der Logistik bei der Digitalisierung um Einiges voraus. Das gilt sicher auch für die Chemiebranche. Hier scheint man schneller umzusetzen, was die ehemalige HP-Vorstandsvorsitzende, Carly Fiorina, prophezeit hat: „Alles was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert werden“. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, schließlich folgt der (Logistik-)Dienstleister den Wünschen und Anforderungen seiner Auftraggeber. Die Industrie denkt dabei in der Regel in größeren Dimensionen. Welche Auswirkungen werden die technischen Möglichkeiten auf die Art und Weise haben, wie wir heute Prozesse abwickeln? Welche neuen Geschäftsmodelle können entstehen?

Doch wo stehen die Unternehmen der chemischen Industrie heute tatsächlich? Um das herauszufinden und den künftigen Weg für unsere Entwicklungen mit Fakten zu untermauern, hat Transporeon – wenn Sie so wollen als „trusted advisor 4.0“ eine Kooperation mit der RWTH Aachen, Prof.

Sabina Jeschke, geschlossen. Gemeinsam haben wir ein Tool entwickelt, dass Industrieunternehmen eine Einschätzung Ihres Digitalisierungsgrades ermöglicht, Benchmark-Vergleiche darstellt und erste Handlungsempfehlungen gibt.

Meine Bitte: Nehmen Sie sich als Logistikverantwortlicher die Zeit und „füttern“ Sie unser selbstlernendes System mit Ihren Antworten. Mit dem Tool – www.smarte-logistik.de – als kontinuierlichem Inputgeber wird es uns möglich sein, die Lösungen für die Vernetzung der Transportpartner in der Chemiebranche zu schaffen, die Sie tatsächlich benötigen. Herzlichen Dank dafür!

 

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