Gründerwettbewerb PlanB zeichnet beste Geschäftsideen für die biobasierte Wirtschaft aus

  • So sehen Sieger aus: Christian Schimper von Acticell (Platz 2, 6. v.l.), Sebastian Wittmann von Freisicht (Platz 1, 7.v.l.) und Timo Broeker von a+pro (Platz 3, 8.v.l.) im Kreise der Ehrengäste, Sponsoren und Juroren des PlanB Wettbewerbs. Bild: German PoppSo sehen Sieger aus: Christian Schimper von Acticell (Platz 2, 6. v.l.), Sebastian Wittmann von Freisicht (Platz 1, 7.v.l.) und Timo Broeker von a+pro (Platz 3, 8.v.l.) im Kreise der Ehrengäste, Sponsoren und Juroren des PlanB Wettbewerbs. Bild: German Popp

Nach neun Monaten Wettbewerbszeit stehen sie fest – die Gewinner des Gründerwettbewerbs „PlanB – Biobasiert.Business.Bayern.“ Beim großen Prämierungsevent in der vollbesetzten Sennebogen Akademie in Straubing präsentierten die von der Jury ausgewählten fünf Finalisten nun ihre Geschäftsideen für mehr Nachhaltigkeit und eine biobasierte Wirtschaft.

Der Wettbewerb fand zum dritten Mal organisiert von der Biocampus Straubing und unterstützt von einem breiten Partner- und Sponsorennetzwerk sowie dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie statt. Zum Prämierungsevent waren 200 Vertreter aus Industrie, Finanz- und Venture Capital-Branche, Politik und Forschung nach Straubing gekommen, um die besten Ideen und die Gründer dahinter kennen zu lernen. Diese präsentierten in dreiminütigen Kurzvorträgen, sogenannten Pitches, ihre Unternehmen. Es ging um den Ehrenpreis des Publikums, 2.500 EUR für Platz 3, 3.500 EUR für Platz 2 und 5.500 EUR plus eine Starter-Mieteinheit im Straubinger Biocubator.

Angetreten, um sich die Preise zu sichern: A+pro, Acticell, Freisicht sustainable eyewear, Regiothek und Seebeck250. In ihren Pitches sollten die Finalisten in kürzester Zeit ihre Idee auf den Punkt bringen und zeigen, wie sie mit ihrem Business die Bioökonomie bereichern wollen. Stellvertretend für die 16 Jurorinnen und Juroren fühlten Mirja Wehner, Verband der Chemischen Industrie Bayern, Marco Winzer, Hightech Gründerfonds, Sepp Kellerer, Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt und Andreas Löffert vom PlanB-Veranstalter Biocampus Straubing den Kandidaten mit Fragen auf den Zahn: wie weit ist die Entwicklung? Wird damit bereits Geld verdient? Oder liegen Patente vor?

Nach der Juryberatung in der Pause standen die Sieger fest. Platz 3 ging an Timo Broeker von a+pro aus Lemgo und seiner Technologie, vegane Proteine aus Agrarreststoffen wie Rapspresskuchen herzustellen. Mark Redshaw vom Sponsor Evonik gratulierte. 3.500 EUR und damit Platz 2 ging nach Österreich: Markus Rarbach vom Sponsor Clariant durfte Christian Schimper und seinem Acticell-Team gratulieren. Acticell hat ein toxische Chemikalien einsparendes Verfahren zur Färbung von Jeans entwickelt.

Sieger des Abends: Sebastian Wittmann von Freisicht sustainable eyewear aus Freising. Mit seinen technologisch einzigartigen und anspruchsvoll designten Massivholzbrillen sicherte er sich nicht nur den Publikumspreis, sondern auch den ersten Platz der Jury: Armin Kienberger vom Hauptsponsor Bischof + Klein und Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert gratulierten zu 5.500 EUR Preisgeld und der BioCubator-Startereinheit. Alle Finalisten, auch Horst Erichsen von Seebeck250 aus Wismar und Simon Nestmeier von der Regiothek aus Passau, erhalten außerdem einen Imagefilm als Ehrenpreis.

Das Rahmenprogramm des Wettbewerbs stand ebenfalls im Zeichen von Nachhaltigkeit und Gründerwesen: Fabian Eckert vom Erfolgs-Start-Up ReCup gab Einblicke in die Herausforderungen des Gründeralltags. Das Catering wurde gestaltet vom Gastro-Gründer Sebastian Völkl vom Restaurant Jedermann. Jungwinzer Pfannebecker aus Worms und der Weinhändler Marko Schroll, der gerade eine Unternehmensnachfolge angetreten hat, präsentierten gemeinsam innovative Weine.

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