Eirich-Anlagen zur Aufbereitung von Massen für Graphitelektroden sind im Trend

  • R33 (Nutzfüllung je nach Ausführung bis 8000 Liter) © Maschinenfabrik Gustav EirichR33 (Nutzfüllung je nach Ausführung bis 8000 Liter) © Maschinenfabrik Gustav Eirich
  • R33 (Nutzfüllung je nach Ausführung bis 8000 Liter) © Maschinenfabrik Gustav Eirich
  • Anlagenschema für die Aufbereitung von Graphitelektrodenmassen © Maschinenfabrik Gustav Eirich

Bei der Herstellung der Graphitelektrodenmasse wird Koks mit Pechen und Zusatzstoffen gemischt. Viele Betriebe weltweit arbeiten mit der Aufbereitungstechnik von Eirich.

Zur Aufbereitung von Massen für Graphitelektroden für Lichtbogenöfen gibt es mehrere Verfahren. z. B. kommen Sigma-Kneter zum Einsatz. Systembedingt haben diese Schwierigkeiten, eine optimale Vermischung der Einsatzstoffe zu erreichen. Werden Sigma-Kneter durch Intensivmischer der Hardheimer Maschinenfabrik ersetzt, ergibt sich eine deutliche Qualitätssteigerung.

Mischen und Kneten
Das Eirich-Mischsystem mit seinem über die Form und Geschwindigkeit der Mischwerkzeuge steuerbaren Leistungseintrag ermöglicht sowohl Mischen als auch Kneten. Daraus resultiert eine schnelle Homogenisierung. Auch der Kühlprozess von 180 °C Mischtemperatur auf z. B. 120 °C Verarbeitungstemperatur, der durch Zugabe von Wasser in den Mischer (Verdampfungskühlung) erfolgt, gestaltet sich optimal; die Massetemperatur kann auf ± 2 °C genau eingestellt werden.
In der Branche hat sich dank dieser Vorteile seit etwa 50 Jahren die Aufbereitung „Eirich-Mixer-Cooler“ genannten Mischern durchgesetzt. Weltweit vertrauen viele namhafte Hersteller hochwertiger Graphitelektroden auf diese Aufbereitungstechnik. Ein einzelner Mischer aus Hardheim kann bis zu 12 Kneter ersetzen. Die Produktivität steigt bis zu 200 %, bei niedrigen Investitions- und Instandhaltungskosten; die Anschaffungskosten amortisieren sich meist in wenigen Jahren.

Erwärmen
Neben Mischen, Kneten und Kühlen ist auch das Erwärmen des Kokses auf Prozesstemperatur mit Eirich seit nun fast 40 Jahren einfach geworden. Durch direkte elektrische Widerstandsheizung, als EWK bezeichnet, wird der Koks schnell und sauber auf die Mischtemperatur gebracht, ohne Brandgefahr, wie diese bei einfachen Heizsystemen gegeben ist, und mit weniger Energiebedarf. Wenn es sich um kleine Anlagenleistungen handelt, dann lohnt sich eine Kombination von Aufheizen und Mischen; hierfür hat der Hersteller Mischer mit Induktionsheizung im Programm. Diese sind für Mischungstemperaturen bis 300 °C geeignet, was vor allem für die Hersteller von Graphit- oder Kohlenstoff-Spezialitäten von hohem Interesse ist.
Insbesondere bei der Aufbereitung von UHP (Ultra High Perfomance) Elektroden mit großen Durchmessern (> 600 mm) hat sich die Eirich Aufbereitungstechnik – bestehend aus elektrischem Widerstandsheizgerät EWK, Mischer und Telleraufgeber, der das Mischgut kontinuierlich weiterfördert – etabliert, wie auch die jüngsten Verkaufserfolge beweisen.

Wirtschaftliche Aufbereitungslösungen
Neben der Aufbereitung von Elektrodenmassen für die Stahlherstellung bietet Eirich auch wirtschaftliche Aufbereitungslösungen für die Aluminiumherstellung.

Bei der Schmelzfluss­elektrolyse werden Anoden und Kathoden eingesetzt. Für die Kathodenaufbereitung im Chargenbetrieb kommen ähnliche Maschinen wie bei der Grafitelektrodenaufbereitung zum Einsatz, bestehend aus EWK, Mischer und Telleraufgeber als Pastenzuteiler. Anodenmassen werden gewöhnlich im Konti-Prozess aufbereitet. Die Eirich Mixing Cascade EMC bietet hier den höchsten Stand der Technik, um wirtschaftlich qualitativ hochwertigste Anoden herzustellen.

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Maschinenfabrik G. Eirich
Walldürner Str. 50
74736 Hardheim
Telefon: +49 6283 51 0

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