Filter für industrielle Nass- und Trockensauger

Hengst baut den Bereich „Filtration für Industrie & Umwelt“ aus

  • Produktportfolio Hengst Filtration, Delbag und Nordic Air Filtration © Hengst SEProduktportfolio Hengst Filtration, Delbag und Nordic Air Filtration © Hengst SE
  • Produktportfolio Hengst Filtration, Delbag und Nordic Air Filtration © Hengst SE
  • Erfüllen weltweite Standards – der neue ­HEPA-Filter OSHA (links) und der IFA H-Filter (rechts).  © Hengst SE

Auf der Filtech präsentiert Hengst Filtration seinen Unternehmensbereich „Filtration für Industrie & Umwelt“ mit Filterlösungen für Industriestaubsauger bis zu Filterpatronen für Gasturbinen.

Bereits im vergangenen Jahr hat das Unternehmen einen abreinigbaren Industriefilter der höchsten europäischen IFA-Gefahrenklasse H vorgestellt. Jetzt bietet der Spezialist für Filtration und Fluidmanagement auch einen Filter für industrielle Nass- und Trockensauger an, der die neuesten Anforderungen der US-amerikanischen Arbeitsschutzbehörde Occupational Safety and Health Administration (OSHA) an Hepa-­Filter erfüllt.
Verschärfte Grenzwerte
Seit 2016 gelten in den USA verschärfte Grenz­werte für den Schutz von Personen beim Umgang mit silikathaltigen Stäuben, die von den europäischen Vorgaben gemäß EN 60335- 2- 69 abweichen. Ausschlaggebend sind hier die Anforderungen, die von der OSHA in den Vorschriften 1910.1053 – Occupational Safety and Health Standards und 1926.1153 – Safety and Health Regulations for Construction vorgegeben werden. Diese schreiben vor, dass die eingesetzten Filter die Anforderungen für Hepa Filter (Abscheideleistung 99,97 % bei 0,3 µm) erfüllen müssen. Darüber hinaus muss der verwendete Sauger über einen Zyklon-Vorabscheider verfügen oder der Filtereinsatz muss abreinigbar sein.
Der von Hengst neu entwickelte Filter ist abreinigbar und erreicht bezogen auf eine Partikelgröße von 0,3 µm eine Filtereffizienz von 99,97 % und erfüllt damit alle Anforderungen der OSHA. Bisher waren bei Hepa-Filtern Glasfasermedien Stand der Technik, dies sind jedoch klassische Tiefenfiltermedien. Das bedeutet, dass die Schadstoffe im Inneren des Mediums eingelagert werden, wo sie nicht oder nur sehr bedingt abgereinigt werden können. Bei dem neuen abreinigbaren Filter setzt Hengst daher auf die Kombination einer speziellen PTFE-Membran und eines passenden Trägermaterials. Dabei lagert sich der gefilterte Staub an der Oberfläche des Filtermediums in Form eines Filterkuchens ab und kann z. B. durch einen Druckimpuls leicht entfernt werden.

Filter der Klasse H für Europa
Der im letzten Jahr von Hengst für den europäischen Markt vorgestellte Filter der Klasse H erfüllt auch bei hohen Anströmgeschwindigkeiten die Anforderungen der höchsten IFA-Gefahrenklasse H (nach EN 60335-2-69) und ist dabei abreinigbar.
Filter der Klasse H müssen einen Rückhaltewert von 99,995 % erzielen und sind für die Abscheidung von gesundheitsgefährdenden Stäuben (krebs- und krankheitserregend) mit Arbeitsplatz-Grenzwerten < 0,1 mg/m3 vorgeschrieben.

Entsprechende Sauger werden für derartige Stäube eingesetzt, wenn die Reinluft in den Arbeitsraum zurückgeführt werden soll.


Diesen Beitrag können Sie auch in der ­Wiley Online Library als pdf lesen und ­abspeichern: https://doi.org/10.1002/citp.201901015

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Hengst Filterwerke SE
Nienkamp 55-85
48147 Münster
Telefon: +49 251 20202 0

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