Integration von Comos und Simatic PCS 7 ausgebaut

Siemens weitet Angebot für Industriesoftware aus

  • Die Integration der Softwarelösung Comos mit dem Prozessleitsystem Simatic PCS 7 ermöglicht dem Planer oder Betreiber das integrierte Engineering von Prozessanlagen mit zentraler Datenhaltung.Die Integration der Softwarelösung Comos mit dem Prozessleitsystem Simatic PCS 7 ermöglicht dem Planer oder Betreiber das integrierte Engineering von Prozessanlagen mit zentraler Datenhaltung.
  • Die Integration der Softwarelösung Comos mit dem Prozessleitsystem Simatic PCS 7 ermöglicht dem Planer oder Betreiber das integrierte Engineering von Prozessanlagen mit zentraler Datenhaltung.
  • Das Simulation Framework Simit für die virtuelle Inbetriebnahme Simatic-basierter Automatisierungslösungen wurde mit neuen Funktionen ausgestattet.

Mit integriertem Engineering, zentraler Datenhaltung, 3D-Visualisierung und virtuellen Inbetriebnahmen können Zeit und Kosten in der Gesamtanlagenplanung reduziert, die Entscheidungssicherheit für den Anwender und das Management verbessert und nachhaltig die Effizienz im Anlagenmanagement gefördert werden.

Mit der neuen Version 10.1 der Softwarelösung Comos weitet die Siemens-Division Industry Automation ihr Industriesoftwareangebot für die Prozessindustrie im Bereich der Anlagenplanung und des Anlagenmanagements aus. Die Comos Enterprise Platform für effiziente und gewerkeübergreifende Zusammenarbeit wurde um die neue Comos-Industriedatenbank (Comos iDB) weiterentwickelt. Sie ist auf branchenspezifische Anforderungen unterschiedlichster Industrien ausgelegt. Neue Projekte lassen sich einfach und schnell installieren, da weniger kundenspezifische Anpassungen erforderlich sind. Die Comos Enterprise Platform ermöglicht auch bei wachsender Menge an Projektdaten eine schnelle Datenbearbeitung und sichere Datenverwaltung.

Integration von Comos und Simatic PCS 7

Die Integration der Softwarelösung Comos mit dem Prozessleitsystem Simatic PCS 7 ermöglicht dem Planer oder Betreiber das integrierte Engineering von Prozessanlagen mit zentraler Datenhaltung. Der konsistente und bidirektionale Informationsaustauch zwischen beiden Systemen wurde weiterentwickelt. Zum Beispiel können jetzt in Comos funktional geplante Ablaufsteuerungen, Typen und Instanzen an eine anlagenspezifische Automatisierungsfunktion übergeben werden.

Virtuell in die Anlage gehen

Eine weitere Innovation für das Anlagenmanagement ist die Weiterentwicklung von Comos Walkinside. In Comos 10.1 stellt die leistungsstarke 3D-Visualisierungssoftware Anlagen beliebiger Komplexität schon vor ihrer Inbetriebnahme wirklichkeitsgetreu dar. Comos Walkinside greift direkt auf den Datenbestand in Comos zu. Durch die logische Verknüpfung der geometrischen Objekte mit den Engineering-Daten wird das 3D-Abbild der Anlage über den gesamten Anlagenlebenszyklus hinweg stets aktuell gehalten. Head-Mounted-Devices (Virtual-Reality-Brillen) und Gamepads zur Steuerung der virtuellen Charaktere vermitteln dem Anwender den Eindruck, er bewege sich selbst in der Anlage.

Comos Walkinside lässt sich beispielsweise zum Design Review, zur Simulation oder einer Betriebsplanung einsetzen. Und bevor eine Anlage in Betrieb genommen wird, können Schulungen realitätsnah und unter sicheren Umgebungsbedingungen durchgeführt werden.

P&ID-Bilder verknüpfen

Bei der Rohrleitungs- und Instrumentierungsplanung (P&ID) können Anwender nun mit Comos 10.1 erstmalig Dokumente im PDF-Format, beispielsweise Rohrleitungs- und Instrumentierungsfließbilder, mit einem Verfahrensbild in Comos P&ID verknüpfen und auch komplett übertragen. Die neue Importfunktion vereinfacht das manuelle Mapping von P&IDs oder macht es sogar überflüssig. Damit werden mögliche Dateninkonsistenzen reduziert.

Mit Schnittstellen zu den eigenen wie auch Produkten anderer Hersteller treibt Siemens die Integration seines Industriesoftware-Angebots für den Produkt- und Anlagenlebenszyklus voran. So lassen sich beispielsweise über das neue Process Data Interface von Comos 10.1 Komponenten und Kataloge noch effizienter mit der PLM (Product Lifecycle Management)-Software Teamcenter von Siemens synchronisieren. Zudem können jetzt im neuen Release Anlagenstrukturen aus dem Comos-2D-Engineering mit dem 3D-Design in NX, der Siemens-Software für digitales Produktdesign, ausgetauscht und abgeglichen werden. Weiter ausgebaut wurde auch die Kompatibilität von Comos zu Probad, der IBM Berechnungssoftware zur Auslegung von Druckteilen.

Automatisierung virtuell in Betrieb nehmen

Die Simulationsplattform Simit ist ein flexibles Werkzeug für den Test und die virtuelle Inbetriebnahme Simatic-basierter Automatisierungsprogramme. Die Software wird zur Modellierung und Echtzeit-Simulation von I/Os, Geräten und Prozessabläufen in Anlagen und Equipment eingesetzt und stellt vorab fehlerfreie Automatisierungsprogramme sicher. Die mit Simit erreichbare höhere Engineering-Qualität trägt dazu bei, dass Automatisierungsprojekte im geplanten Budget, zum vorgesehenen Termin und in der geforderten Funktionalität und Qualität geliefert werden können Simit unterstützt Automatisierungsprojekte mit Simatic S7- und PCS 7-Controllern und die Kommunikation über Profinet und Profibus. Für die virtuelle Inbetriebnahme ist keine Hardware erforderlich, da das Controller-Verhalten emuliert werden kann. Die mitgelieferte Bibliotheken Standard, Flownet und Contec umfassen über 100 erprobte Simulationsmodelle und Vorlagen. Für die Prozessindustrie sind technologische Funktionen wie etwa Ventil und Motor für das Prozessleitsystem Simatic PCS 7 hinterlegt.

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Siemens AG Industry Automation Division
Gleiwitzerstr. 555
90475 Nürnberg
Germany
Telefon: +49 911 895-4013
Telefax: +49 911 895-154013

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