Namur Hauptsitzung: Roadmap zur Operation Excellence

  • Mit dem Bericht des Vorsitzenden der Namur, Norbert Kuschnerus von Bayer Technology Services, wird auch dieses Jahr wieder die Hauptsitzung der Namur in Lahnstein eröffnet werden. Das Bild zeigt die Eröffnung im Vorjahr.Mit dem Bericht des Vorsitzenden der Namur, Norbert Kuschnerus von Bayer Technology Services, wird auch dieses Jahr wieder die Hauptsitzung der Namur in Lahnstein eröffnet werden. Das Bild zeigt die Eröffnung im Vorjahr.

Namur Hauptsitzung: Roadmap zur Operation Excellence

Zwei Jahre sind es her, seit die Namur „Interessengemeinschaft Automatisierungstechnik der Prozessindustrie“ und die GMA VDI/VDE-Gesellschaft „Mess- und Automatisierungstechnik“ gemeinsam die „Technologie-Roadmap Prozess- Sensoren 2005 – 2015“ veröffentlichten. Es war der „Abschlussbericht“ einer intensiven Projektarbeit von Fachleuten aus der Chemieindustrie, aus Herstellerfirmen und Instituten – damals ein Novum im deutschsprachigen Raum. Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen chemischen Industrie sowie ihrer Prozesstechnik-Lieferanten zu stärken war das oberste Ziel; dazu wurde der Handlungsbedarf detailliert aufgezeigt, Lösungswege und Leittechnologien benannt, gemeinsame Forschungsaktivitäten und Standardisierungsvorhaben avisiert.

 

„Sind wir auf dem richtigen Weg? Was wurde erreicht? Wie geht es weiter?“ Diese Fragen bezogen auf die Prozess-Sensoren will der Namur-Vorstand nun in der diesjährigen Hauptsitzung der Organisation am 8. und 9. November in Lahnstein beantwortet sehen. Und überhaupt: Was verlangt man heute von Prozess-Sensoren und ihren Herstellern? Wie weit ist Wunsch und Wirklichkeit auseinander? Ist die Technologie (Mikrosystemtechnik, IT, Nanotechnik, …) Enabler oder Treiber? Und wie entsteht der Nutzen wirklich?

 

Antworten auf diese Fragen wird zunächst Klaus Endress, der Chief Executive Officer der Endress + Hauser-Gruppe geben, sekundiert von Dieter Schaudel, dem Chief Technology Officer. Endress+Hauser ist in diesem Jahr der Sponsor der Namur-Hauptsitzung. „Prozess-Sensoren und Familienunternehmen haben vieles gemeinsam“, so Klaus Endress vorab. „Sie müssen kurzfristig und langfristig für den Anwender, den Kunden, Nutzen stiften. Sie müssen absolut zuverlässig und berechenbar sein. Sie müssen sich nahtlos an ihre Umgebung flexibel anpassen, sei es an die Automatisierungs- Architektur, oder in einer globalisierten Welt an die regionalen Bedingungen und Standards.

 

Dazu braucht es Offenheit, offene und kommunikative Kultur, offene Standards. Und beide, Prozess- Sensoren und Familienunternehmen, müssen „Operational Excellence“ ermöglichen und praktizieren.

Sie müssen Werte erhalten und schaffen.“ Daher sei es gut, dass man sich auf dieser Hauptsitzung „die Hebelwirkung der Prozess-Sensoren für die Prozesstechnik und damit die Prozessindustrie am Standort Mitteleuropa und in der Welt bewusst macht“, so Endress weiter.

 

Der in der Technologie-Roadmap wiedergegebenen „Vision vom idealen Prozess-Sensor“ möglichst nahe zu kommen sei eine notwendige Voraussetzung dazu, sagt Dieter Schaudel. „Besonders bei den Produktparametern, also dem Aufgabenfeld der Prozessanalysenmesstechnik, ist die Kluft zwischen Wollen und Können heute noch recht groß. Aber sie wird kleiner, durch neue Technologien, neue Werkstoffe, neue Messprinzipien.

 

Die Anforderungsblätter der Roadmap zeigen den Weg, und erste Ergebnisse können sich sehen lassen. Und auch bei den klassischen Messgrößen gibt es bemerkenswerte Verbesserungen, für niedrigere Cost of Ownership, und für höheren Benefit of Ownership. Beispiele dazu zeigen wir auch in unseren Workshops während der Hauptsitzung ganz praktisch“ ergänzt Schaudel.

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