Fundamente für Bioethanolanlage gelegt

  • Abb. 1: In Klein Wanzleben, inmitten der Magdeburger Börde, steht die neue Bioethanolanlage der Nordzucker-Tochter Fuel 21, die rund 70 Mio. € kostete. Sie ist seit Oktober 2007 in Betrieb. Den Rohbau der Produktionsanlage sowie zwei schlüsselfertige Betriebsgebäude für die Fuel 21errichtete das Osnabrücker Bauunternehmen Köster.Abb. 1: In Klein Wanzleben, inmitten der Magdeburger Börde, steht die neue Bioethanolanlage der Nordzucker-Tochter Fuel 21, die rund 70 Mio. € kostete. Sie ist seit Oktober 2007 in Betrieb. Den Rohbau der Produktionsanlage sowie zwei schlüsselfertige Betriebsgebäude für die Fuel 21errichtete das Osnabrücker Bauunternehmen Köster.
  • Abb. 1: In Klein Wanzleben, inmitten der Magdeburger Börde, steht die neue Bioethanolanlage der Nordzucker-Tochter Fuel 21, die rund 70 Mio. € kostete. Sie ist seit Oktober 2007 in Betrieb. Den Rohbau der Produktionsanlage sowie zwei schlüsselfertige Betriebsgebäude für die Fuel 21errichtete das Osnabrücker Bauunternehmen Köster.
  • Abb. 2: Auf einer Fläche von 6.000 m2 errichtete Köster Auffangwannen für die mehr als zehn Tanks, in denen das erzeugte Bioethanol gelagert wird. Dazu verbaute Köster rund 9.000 m3 wasserundurchlässigen Beton, der nachträglich beschichtet wurde.

Fundamente für Bioethanolanlage gelegt – Osnabrücker Bauspezialist Köster erstellte den Rohbau für die Bioethanolanlage von Fuel 21/Nordzucker. 

Die Zukunft des Zuckers liegt im Klimaschutz: Aus süßen Rüben wird in Klein Wanzleben Bioethanol - bei der Nordzucker- Tochter Fuel 21. Seit Oktober 2007 werden hier 130.000 m3 Bioethanol pro Jahr erzeugt.

Den Rohbau dieser Produktionsanlage sowie zwei schlüsselfertige Betriebsgebäude für Fuel 21, die die Bioethanolanlage betreibt, realisierte der Osnabrücker Bauspezialist Köster.

Die Marktchancen mit Bioethanol hatte auch die Nordzucker erkannt und setzt mit ihrer Tochtergesellschaft Fuel 21 auf Bioethanol aus Zuckerrüben. Grünes Licht für Fördermittel gab das Land Sachsen-Anhalt, denn Fuel 21 bietet seit Oktober 2007 rund 3.600 Landwirten aus vier Bundesländern eine Einkommensalternative.

Für die Realisierung der industriellen Großanlage mit einem Investitionsvolumen von 70 Mio. € setzte das Unternehmen auf Köster.

Der Bauspezialist aus Osnabrück konnte nicht nur alle erforderlichen Zertifizierungen aufweisen, sondern überzeugte vor allem mit seiner umfassenden Erfahrung aus zahlreichen realisierten Produktionsanlagen für die Energiewirtschaft und die chemische Industrie.

So erstellte Köster im Gewerbegebiet von Klein Wanzleben bei Magdeburg auf dem 90.000 m2 großen Gelände der Nordzucker für Fuel 21 einen Rohbau für die zukunftsweisende Produktionsanlage.

Ebenfalls zum Auftrag gehörte der schlüsselfertige Neubau von zwei Betriebsgebäuden. Die Auflagen für den Bau eines Bioethanol-Produktionsbetriebes sind streng. Denn austretende Flüssigkeit stellt ein hohes Sicherheitsrisiko für die Umwelt dar.

Um dieses Risiko zu minimieren und gleichzeitig die hohen Anforderungen der chemischen Industrie sowie die gesetzlichen Vorgaben aus dem Wasserhaushaltsgesetz zu erfüllen, errichtete die Köster auf einer Fläche von 6.000 m2 Auffangwannen für mehr als zehn Tanks mit einem Durchmesser von jeweils 11 m.

„Im Falle eines Lecks verhindern diese Wannen, dass Bioethanol ins Grundwasser gelangt", so der zuständige Projektleiter bei Köster, Dipl.-Ing.

Arwed Kähler. Bis Oktober 2007 verbaute Kähler mit einem Team aus hoch spezialisierten Fachleuten rund 9.000 m3 wasserundurchlässigen Beton, der nachträglich beschichtet wurde.

„Besondere Eigenschaft des so genannten WU-Betons ist sein hoher Eindringwiderstand. Dieses Material darf eine Eindringtiefe von 50 mm nicht überschreiten, und so wird das flüssige Bioethanol in den Wannen aufgefangen", erklärte Kähler.

Zusätzlich integrierte die Köster 700 t Bewehrungsstahl in unterschiedlichen Bauteilen, der langfristig für höhere Haltbarkeit gegenüber Umwelteinflüssen sorgt. Die extremen Witterungsverhältnisse stellten schon während der Baumaßnahme eine Herausforderung dar:

„Beim Betonieren herrschten zeitweise Temperaturen von 10 Grad minus. Daher mussten wir den Beton vorheizen und mit Dämmmatten vor schockartigem Abkühlen schützen", erinnerte sich Kähler an das Projekt bei Nordzucker/Fuel 21.

Das Bauvorhaben verlangte von dem Bauunternehmen ein hohes Maß an Flexibilität ab. So musste zum Beispiel das Personal kurzfristig aufgestockt werden, um trotz der zahlreichen Planungsmodifikationen des Kunden den Fertigstellungstermin einhalten zu können.

Während der gesamten Bauphase arbeitete Köster eng mit dem externen Stahlbau und dem eigentlichen Anlagenbau von Fuel 21 zusammen. „Alles lief Hand in Hand, war sehr angenehm und partnerschaftlich", beschreibt Kähler die Zusammenarbeit. Köster wickelte das aufwendige Schnittstellenmanagement ab und griff dabei auf die Erfahrungen zurück, die sie beim Bau von zahlreichen produktionstechnischen Großanlagen gesammelt hat.

Um gerade bei sehr komplexen Bauaufgaben einen reibungslosen Projektablauf zu garantieren, hat der Bauspezialist mit dem Köster Masterplan ein Instrumenten- Set entwickelt, das ein schnelles und sicheres Projektmanagement gewährleistet.

 


Kurzprofil Köster

Das 1938 in Osnabrück gegründete Bauunternehmen - heute eine Aktiengesellschaft im Familienbesitz mit mehr als 1.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 420 Mio. € - bietet Bauleistungen von der Bauplanung bis zur Fertigstellung in folgenden Bereichen an: Industriebau / Produktionsgebäude; Verwaltungsgebäude; Umwelttechnik; Gewerbebau / Einzelhandelsbau; Rohrleitungsbau / Anlagenbau; Ingenieurbau / Kläranlagen; Straßenbau / Infrastruktur; Wohn- und Geschäftshäuser; Sportstättenbau / Freizeiteinrichtungen. Der Anlagenbau für die Industrie umfasst beispielsweise die Kesselmontage und die Verrohrung im konventionellen wie der Rohrleitungsbau im nuklearen Bereich, in der Chemie und Petrochemie sowie in der Exploration.

Hinzu kommen Sonderbauwerke wie etwa Düker, Rohrpressungen, HDD-Bohrungen, Microtunneling, Pipelines und Schächte sowie Optimierungsleitungen für den Gasbezug.

Zum Fernleitungs und kommunalen Rohrleitungsbau gehören unter anderem das Verlegen von Trinkwasser-, Gas-, Fernkälte- und Fernwärmeleitungen sowie von Produktleitungen und Pipelines.

 

Kontakt: Köster AG,

Osnabrück Hans Peter Karrenbauer

Tel.: 0541-998-2206

Mobil: 0163-8396-346

Fax: 0541-998-2249

hans.peter.karrenbauer@koester-bau.de

 

 

 

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