Particles for a better life!

Ein internationaler Kongress für Partikeltechnologie in Nürnberg

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  • Professor Dr. Stefan Heinrich, Technische Universität Hamburg, Chairman der Partec.

Die gute Auftragslage und der hohe Auftragsbestand sorgen dafür, dass die Maschinenbaufirmen, die auf der Powtech ausstellen, im laufenden Jahr mit Produktionszuwächsen von rund 2 % rechnen können. Mit 10 % mehr Beiträgen als vor drei Jahren zeichnet sich auch auf Seiten der Partec eine positive Stimmung ab. Auf dem englischsprachigen Programm für die 550 gemeldeten Teilnehmer stehen mehr als 250 Vorträge und 180 Poster, dazu eine Reihe von Sondersessions und Preisverleihungen. Der internationale Kongress für Partikeltechnologie wird alle drei Jahre von der NürnbergMesse organisiert. Ideeller Träger ist die VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (VDI-GVC).

Die Partec steht unter dem Motto ‚Particles for a better life‘, denn zahlreiche Produkte der Pharma-, Chemie- und Lebensmittelindustrie sind partikulären Ursprungs. Am zweiten Kongresstag wird es eine eigene Sektion zum Thema Food Science geben. Sehr passend sind die Sektionen zu den Themenfeldern Agglomeration and Granulation sowie Particle Technology for Pharma­ceuticals. Ergänzt wird das siebenzügige Vortragsprogramm schließlich durch ein Kolloquium der EU geförderten Initiative „Nano Hybrids“.
Diskutiert werden u. a. Prozesse der Partikelbildung, Partikelcharakterisierung, Messmethoden und Prozesse wie Agglomeration, Formulierung oder Beschichtung, wobei ein Fokus dieser Partec auf der Beschreibung der Gesamtprozesse und deren Simulation liegt.
Zur Beschreibung und Simulation von dynamischen Systemen vernetzter Feststoffprozesse gibt es ein Schwerpunktprogramm der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG-SPP 1679), dem sich u. a. zwei Sektionen am ersten Kongresstag widmen. Ziel der Forschungen ist es, nicht nur einzelne Teilschritte im verfahrenstechnischen Prozess, sondern das dynamische und oft wechselseitig beeinflusste Verhalten von Feststoffen im Gesamtprozess zu beschreiben und zu simulieren. Hervorzuheben sind auch die hochkarätige Keynotes, u. a. zu den Anwendungsfeldern und ‚emerging fields‘: Life Science, Medizin, Photovoltaik, Umwelttechnik, Additive Fertigung (3D-Druck), pharmazeutische Produktion und CO2-Reduktion sowie Energie/­Energiespeicherung.
Ein weiteres Highlight wird die Vergabe des Friedrich Löffler-Nachwuchspreis sein, den VDI-GVC an junge Experten für besondere Verdienste auf den Feldern Partikelforschung, Partikeltechnologie und Produktdesign vergibt.

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VDI e.V. Ges. Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen
Postfach: 101139
40002 Düsseldorf
Germany

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