CLEAN! wird REINER!

Die Reinheit bekommt ein Gesicht

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Gerne möchte das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA der abstrakten und vielfältigen Themenlandschaft der Reinheit ein persönliches und unverwechselbares Gesicht geben. Das Ergebnis ist: der REINER!

Bereits zum fünften Mal startet die Bewerbungsphase um den in der Reinheitsbranche etablierten Fraunhofer Reinheitstechnik-Preis. Doch dieses Mal schwingen ganz besondere Emotionen mit: Freude, Interesse und Neugier werden dieses Jahr – im Jahr des Wandels – ergänzt um Spannung und Lebendigkeit. Denn der technische Innovationspreis erhält eine Persönlichkeit.

Aus CLEAN! wird REINER!
Wir greifen den Gedanken der Fokussetzung auf das Persönliche, das nicht gleich für jeden Ersichtliche, auf und starten mit Herrn Dr.-Ing. Udo Gommel, Abteilungsleiter Reinst- und Mikroproduktion, in einem Interview; mit womöglich nicht ganz so klassischen Interviewfragen.

Redaktion RRT:  Herr Dr. Gommel, warum riefen Sie im Jahr 2013 den CLEAN! Fraunhofer Reinheitstechnik-Preis ins ­Leben?
Udo Gommel: Immer wieder stieß ich im Rahmen meiner täglichen Arbeit auf Innovationen in der Reinheitstechnik, bei denen ich mir häufig dachte: Mensch, das ist ja super! Warum habe ich davon bislang noch gar nichts gehört? So ist die Idee geboren, Unternehmen mit wegweisenden Entwicklungen in der Reinheitsthematik eine Plattform zur Darstellung eben dieser zu geben.
Ist die Preisverleihung für Sie inzwischen eine Art „Regeltermin“ im Kalender, oder fiebern Sie diesem Event mit Spannung entgegen?
U. Gommel: Selbstverständlich gleicht keine Preisverleihung der anderen. Schließlich stellen die innovativen Entwicklungen den Inhalt dar und dieser trägt einen sehr facettenreichen Charakter. Es ist sehr spannend, da sich selbst die drei Preisträger zumeist inhaltlich sehr unterscheiden. Nehmen wir die jüngst zurückliegende Preisverleihung als Beispiel. Ein Preis ehrte eine Anwendung zur Oberflächenreinigung, ein anderer zeichnete ein neuartiges Wellrohr aus und der dritte Preis würdigte ein »Best practice«-Gesamtkonzept.

Alle diese drei Innovationen vereinen lediglich die Branche der Reinheitstechnik. Und somit ist es von Jahr zu Jahr auch für mich, inzwischen „alten Reinraum-Hasen“, immer wieder aufs Neue spannend.

Sie bezeichnen sich selbst als „alten Reinraum-Hasen“. Was macht Ihnen an Ihrem Job besonders viel Freude?
U. Gommel: Ganz klar: die Teamarbeit. Ich war und bin kein Einzelkämpfer. Den großen und kleinen Projekten begegnen wir als Team immer getreu dem Motto: Das schaffen wir gemeinsam! – und das macht mir am meisten Freude; auch wenn ich wahrscheinlich von dem Gebiet der Reinheitstechnik schwärmen müsste, so ist es die Teamarbeit, welche mir die meiste Freude im Job bereitet.

Aber Ihr Herz schlägt schon auch für die Reinheitstechnik, oder?
U. Gommel: Ja, selbstverständlich. Schließlich vereint kaum eine andere Branche so viele Fachrichtungen miteinander. Sie ist zwar eine Querschnittsdisziplin und doch in einer Nische zu Hause. Genau aus diesem Grund empfinde ich unseren Fraunhofer Reinheitstechnik-Preis als absoluten Mehrwert für die Branche, die leider so schnell übersehen wird, obwohl sie bei fast allen Produktionen eine Anwendung findet.

Nun möchten wir Sie kurz einladen aus dem Nähkästchen zu plaudern und Ihnen drei persönliche Fragen stellen.
1. In welchem Land hätten Sie gerne ­einen Zweitwohnsitz?
U. Gommel: Myanmar (Burma). Dieses Land in Südostasien hat mich mit seiner Kultur, Landschaft und Gastfreundschaft sehr beeindruckt.

2. Wenn Sie eine Farbe wären, welche wäre es?
U. Gommel: Gelb. Diese Farbe erscheint stets fröhlich und freundlich. Ich assoziiere die Wärme und den Sonnenschein mit ihr; eben etwas Positives.

3. Welchen Beruf haben sich Ihre Eltern für Sie vorgestellt?
U. Gommel: Dann würde mein Herz wohl nicht einzig und allein für die Reinheitstechnik schlagen, sondern auch für die Musik. Meine Eltern benannten mich nach dem Künstler Udo Jürgens und hätten sicher nichts gegen eine Musikerkarriere einzuwenden gehabt.
Vielen Dank für das offene und ­freund­liche Gespräch.

Bewerben Sie sich jetzt für den begehrten Fraunhofer Reinheitstechnik-Preis REINER! 2019. (Einsendeschluss: 16. November 2018)

Überzeugen Sie mit Ihrer reinheitstechnischen Innovation und präsentieren Sie diese als einer der drei REINER! Preisträger auf der Reinraumprozesstechnik-Messe Lounges 2019 in Karlsruhe. Die Gewinner werden von unabhängigen Juroren von Fraunhofer, dem VDI, der ESA, der Hochschule Luzern und der GMP-Reinraumtechnik ausgewählt.

Machen Sie jetzt mit! Alle weiteren Informationen wie die Teilnahmebedingungen, das Anmeldeformular und den Rückblick aus den letzten Jahren finden Sie unter www.ipa.fraunhofer.de

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Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Nobelstr. 12
70569 Stuttgart
Germany
Telefon: +49 711 970-00
Telefax: +49 711 970-1399

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