16.02.2018
ThemenStrategie

Evonik und Infraserv Knapsack gewinnen Maintainer-Wettbewerb

Wartungsmonitor und „Video-Wiki“ ausgezeichnet

Wissen ist Macht – umso mehr, als der technische Fortschritt Prozesse beschleunigt und ein schnelles, fundiertes Handeln gerade in der Maintenance zum Erfolgsfaktor wird. So überrascht es nicht, dass viele der diesjährigen Maintainer-Bewerbungen sich den Themen Transparenz, Datenverdichtung und Mobilisierung verschrieben haben. Überzeugen konnten dabei zwei Ansätze, die den Nutzer, die Praktikabilität der Lösung und die schnelle Umsetzbarkeit klar in den Mittelpunkt gestellt haben. Evonik und Infraserv Knapsack gelang dies mit eindrucksvollen Projekten.

In der Kategorie Excellence in Instandhaltung & technischem Service gewann Evonik Technology & Infrastructure mit einem Webtool zur Visualisierung von Wartungs- und Instandhaltungsvorgängen.

Der als One-View-Dashboard aufgebaute Wartungsmonitor gibt Anlagenbetreibern eine schnelle und genaue Übersicht über alle anstehenden Wartungs-, Instandhaltungs- und Prüfprozesse sowie deren Status und Dokumentation. Dabei ist die Bedienoberfläche intuitiv nutzbar. Das Programm, welches regelmäßig Aktualisierungen aus dem SAP-System des Technischen Service von Evonik zieht, liegt in der Cloud und ist somit standortunabhängig abrufbar. Auch Nicht-SAP-Usern wird ein Zugriff möglich.

Der Maintainer-Sonderpreis für Innovation ging an Infraserv Knapsack für die Umsetzung eines „Video-Wikis“, das in nur acht Wochen mit einem vordefinierten Budget und einem Projektteam der unterschiedlichsten Kompetenzen, Hierarchien und Fachbereiche realisiert wurde.

Das Video-Wiki dient dabei als erster Schritt eines dreistufigen Modells zur Einführung von Augmented Reality. Ausgehend von der Erkenntnis, dass der technologische Wandel auch die technischen Dienstleister vor immer größere Herausforderungen hinsichtlich neuer Arbeitsfelder und gestiegener Komplexität von Prozessen und technischen Strukturen stellt, wurde eine Instandhaltungsplattform entwickelt. Diese ermöglicht es den Mitarbeitern, ihr Wissen an einem zentralen Ort zu sichern, zu dokumentieren und sich bei Bedarf gegenseitig über Videosupport (dezentral) unterstützen zu können.

Der gewählte agile Projektansatz im Sinne eines „minimum viable products“ sorgte nicht nur für einen außergewöhnlichen Team Spirit mit hoher Entwicklungsautonomie, sondern auch dafür, dass den Hauptanwendern in nur acht Wochen eine vollfunktionstüchtige App nutzbar gemacht werden konnte.

Die Details zu den preiswürdigen Projekten werden im Rahmen der Main Days am 14.

und 15. März 2018 in Berlin vorgestellt. Die Main Days sind das Forum zum Wissens- und Erfahrungsaustausch in der Instandhaltung, zu dem TA Cook jedes Jahr im Frühjahr einlädt.

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