14.11.2018
ThemenStrategie

Grenzenlose Kundenbetreuung

WeylChem nutzt CRM-System, um die Nähe zu den Kunden und die Produktivität der Mitarbeiter zu steigern

  • Der Chemiespezialist WeylChem nutzt ein CRM-System, das die Nähe zu seinen Kunden und die Produktivität der Mitarbeiter steigert. © WeylChemDer Chemiespezialist WeylChem nutzt ein CRM-System, das die Nähe zu seinen Kunden und die Produktivität der Mitarbeiter steigert. © WeylChem
  • Der Chemiespezialist WeylChem nutzt ein CRM-System, das die Nähe zu seinen Kunden und die Produktivität der Mitarbeiter steigert. © WeylChem
  • „Wir wollen den Zug der Modernisierung nicht verpassen.“ Andrea Missio, Director Business Intelligence, WeylChem
  • Jakob Harder, Partner Sales Manager, Telekom

Wie können wir die Kommunikation unserer Mitarbeiter verbessern? Wie die Zusammenarbeit unserer Standorte weltweit optimieren? Wie können wir sicherstellen, dass alle Kollegen immer die neuesten Informationen zu ihren Projekten vorliegen haben? Wie den Führungskräften Umsatzprognosen und Reports schnell und mit möglichst wenig Aufwand zur Verfügung stellen? Und wie können vor allem die Nachfragen unserer Kunden zu individuellen Lösungen schnell und effizient beantworten? Fragen, die sich Andrea Missio bei WeylChem regelmäßig stellt.

Der gebürtige Italiener ist bei dem Frankfurter Chemieunternehmen zuständig für den Bereich Business Intelligence. Und immer auf der Suche nach Möglichkeiten, Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern und gegenüber den Kunden zu verbessern. Das Spezialchemieunternehmen mit Hauptsitz im Frankfurter Stadtteil Fechenheim beschäftigt rund 2.000 Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Italien, Frankreich und den USA und legt den Schwerpunkt auf Synthesedienstleistungen für die Agrochemie-, Kunststoff- und Kosmetikindustrie. „Unsere Kunden erwarten von uns, dass wir schnell und professionell auf ihre Anfragen reagieren“, sagt WeylChem-Direktor Missio. „Wir wollen den Zug der Modernisierung nicht verpassen.“

Eine Situation, in der sich neben WeylChem viele Chemieunternehmen wiederfinden: Laut einer KPMG-Studie investieren einerseits 60% der Chemieunternehmen zu wenig in die digitale Transformation, andererseits wollen 55% der befragten Unternehmen durch den Einsatz digitaler Lösungen die Kundenbindung steigern.

Runderneuerung der CRM-Infrastruktur

Um Kommunikation und Kooperation innerhalb der eigenen Belegschaft sowie gegenüber seinen Kunden zu verbessern, entschied sich WeylChem dafür, seine CRM-Infrastruktur neu aufzusetzen. Eine einheitliche CRM-Lösung sollte Vertriebsmitarbeiter und Fachbereiche produktiver machen. Die Lösung sollte sich zudem an das bestehende ERP-System von SAP anbinden lassen.

Der Frankfurter Chemiespezialist fand diese Vorgaben mit der Salesforce Sales Cloud erfüllt.

Mit diesem CRM-System können die Mitarbeiter des Unternehmens problemlos über Ländergrenzen hinweg zusammenarbeiten. „Mit der Salesforce Sales Cloud tauschen wir projektkritische Informationen innerhalb der Unternehmensgruppe schnell aus“, so Missio. „Egal ob die Kollegen direkt gegenüber oder 5.000 Kilometer entfernt sitzen.“

Seine Salesforce User Rights bezieht der Chemiekonzern von der Telekom, die gemeinsam mit dem CRM-Spezialisten ein Datencenter in Deutschland betreibt. „Wir haben einen kompetenten Partner vor Ort gesucht“, erzählt Missio. „und haben ihn in der Telekom gefunden: Sie hat  uns ein komplettes Paket aus Lizenzen und der Implementierung in unsere bestehende Tool- und Prozesslandschaft angeboten.“

Bei der Bereitstellung, Implementierung und dem Betrieb von Cloud-CRM Lösungen von Salesforce kooperiert die Telekom mit dem Salesforce-Beratungsunternehmen Comselect, das vor allem im Mittelstand umfassende Leistungen für die Digitalisierung von Unternehmensprozessen bietet. WeylChem setzt damit auf moderne Cloud-Infrastrukturen, die höchste Datenschutzstandards bieten. Denn genau das erwarten auch die Kunden: strenge Geheimhaltung und hohe Anforderungen an den Datenschutz, da vertrauliche Informationen im System abgelegt werden. „Kritische Informationen zu Projekten wie etwa Preise, Mengen, Rezepturen, Geheimhaltungsverträge oder E-Mails können sicher und dabei übersichtlich abgelegt werden. Dadurch können die dazu befugten Mitarbeiter die notwendigen Informationen unkompliziert einsehen – auch mobil“, erklärt Missio.

Optimierte Vertriebssteuerung steigert Produktivität

Dank der Sales Cloud kann WeylChem nun außerdem mit nur wenigen Klicks Umsatzprognosen für die kommenden Jahre zusammenstellen und Reports für die Führungsebene zügig vorbereiten. Zudem hat das Unternehmen außerdem die Rentabilität seiner Projekte jederzeit im Blick. „Je besser wir frühere Anfragen analysieren, desto höher ist die Erfolgswahrscheinlichkeit von zukünftigen Projekten“, sagt Missio.

WeylChem, ein Tochterunternehmen der International Chemical Investors Group (ICIG), steigert durch eine optimierte Vertriebssteuerung die Produktivität der Mitarbeiter, stärkt deren Zusammenarbeit, macht Arbeitsabläufe transparenter und stellt über automatisierte Prozesse sicher, dass Projekte stets und an allen Standorten mit der gleichen Qualität gemanagt werden.

„Der Trend in Richtung Automatisierung ist unübersehbar“, meint Business Intelligence Director Missio. „Auch wir werden uns mit dem Thema in den kommenden Jahren noch intensiver beschäftigen.“

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