22.08.2016
ThemenStrategie

Zukunft Chemie – Perspektiven auf die Welt von morgen

„Perspectives special“ am 30. September 2016 im Industriepark Höchst

  • Die „Perspectives special“-Veranstaltung verspricht kontroverse Diskussionen und viele Denkanstöße zu den großen Herausforderungen unserer Zeit.Die „Perspectives special“-Veranstaltung verspricht kontroverse Diskussionen und viele Denkanstöße zu den großen Herausforderungen unserer Zeit.

Die Veranstaltung „Zukunft Chemie – Perspektiven auf die Welt von morgen“ lädt zum Dialog zwischen Chemie und Gesellschaft ein und fragt, welche konkreten Zukunftsherausforderungen die Gesellschaft erwartet und welchen Beitrag die Chemie für unser Leben im Jahr 2030 leisten kann. Dabei geht es um die Bedeutung der Chemie für den medizinischen Fortschritt, den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen sowie das Thema Energie und Klima. Am Freitag, 30. September, stehen im Peter-Behrens-Bau im Industriepark Höchst ab 9 Uhr interdisziplinär besetzte Diskussionspanels mit renommierten Rednern auf dem Programm. Interessenten können sich kostenfrei anmelden. Die Teilnehmer können sich in die Diskussion einbringen und die hochkarätig besetzte Veranstaltung zum Networking nutzen.

Gastgeber: Gesellschaft Deutscher Chemiker und Infraserv Höchst
Die Chemie braucht den kontroversen Dialog mit der Gesellschaft über die Zukunft des Chemie- und Pharmastandortes Deutschland. Davon sind die beiden Organisatoren dieser „Perspectives special“-Veranstaltung überzeugt: Gastgeber sind die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), deren Arbeitsgruppe „Chemie und Gesellschaft“ dieses Thema intensiv bearbeitet, sowie Infraserv Höchst, Betreibergesellschaft des Industrieparks Höchst und Partner in der Standortentwicklung für die Chemie- und Pharmaindustrie in Deutschland. Infraserv Höchst hat die eigene „Perspectives“-Veranstaltungsreihe, die sich zum Top-Event der Branche in Deutschland entwickelt hat, für dieses Spezial-Thema geöffnet. Inhaltlich anknüpfen konnten die Standortentwickler dabei an das Buch „Zukunft. Chemie.“, das Infraserv Höchst und die Provadis Hochschule anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des Industrieparks Höchst im Jahr 2013 im FAZ-Fachverlag veröffentlicht haben.

Einladung zum Dialog zwischen Chemie und Gesellschaft
Im historischen Peter-Behrens-Bau eröffnen Professorin Dr. Thisbe K. Lindhorst, Präsidentin der Gesellschaft Deutscher Chemiker, und die Gastgeber Jürgen Vormann und Dr. Joachim Kreysing, Geschäftsführer von Infraserv Höchst, die Veranstaltung. In ihrer Key Note widmet sich Margret Suckale, Mitglied des Vorstands der BASF und Präsidentin des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie, der Bedeutung der chemischen Industrie als Innovations- und Beschäftigungsmotor. Anschließend stehen nacheinander drei Diskussionspanels auf dem Programm, die sich jeweils 90 Minuten lang mit aktuellen, zentralen Themenkomplexen innerhalb der Chemie befassen.

Panel „Diagnostik, Medikamente und Therapien“
Über den medizinischen Fortschritt, ethische Fragestellungen sowie die Wirtschaftlichkeit und Funktionalität von Gesundheitssystemen diskutieren im ersten Panel Prof. Dr. Jochen Maas, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung bei Sanofi, Prof. Dr. Theodor Dingermann, Seniorprofessor am Institut für pharmazeutische Biologie der Frankfurter Goethe-Universität und Prof. Dr. Christiane Woopen, Geschäftsführende Direktorin von CERES sowie Leiterin der Forschungsstelle Ethik an der Universität zu Köln.
Das Panel beschäftigt sich unter anderem mit Gentherapie als möglicherweise tragender Säule der Gesundheitsvorsorge und Krankenversorgung sowie den steigenden Kosten und den Risiken, denen forschende Unternehmen bis zur Zulassung ihrer Medikamente ausgesetzt sind.

Panel zu „Nachhaltigkeit und Produktentwicklung“
Den Zusammenhang von Nachhaltigkeit und Produktentwicklung thematisiert das zweite Diskussionspanel mit den Referenten Prof. Dr. Klaus Kümmerer, Professor für Nachhaltige Chemie und Stoffliche Ressourcen an der Leuphana Universität Lüneburg, Dr. Steffi Ober, Referentin Nachhaltige Forschungspolitik beim NABU Berlin, Prof. Dr. Armin Reller, Inhaber des Lehrstuhls für Ressourcenstrategie an der Universität Augsburg und Dr. Martin Vollmer, Chief Technology Officer von Clariant.
Unter den Stichworten Ressourcenknappheit und Recycling beleuchten sie, wie sich Produkte entwickeln lassen, die von Beginn an mit Blick auf ihre Wiederverwertung geplant werden. Denn die Umweltauswirkungen eines Produktes werden weitgehend in der Planungsphase bestimmt. Deshalb muss in Lebenszyklen gedacht werden, und zwar über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg.

Panel III: „Energieerzeugung, -umwandlung und -speicherung“
Der Energieerzeugung, -umwandlung und -speicherung widmet sich eine dritte Diskussionsrunde. Wenn fossile Energieträger vollständig durch erneuerbare Energien ersetzt werden sollen, muss die Leistung der Technologien zur Umwandlung und Speicherung verbessert werden. Dabei darf aber auch die Standortfrage nicht vergessen werden, schließlich soll die Energiewende nicht zu wirtschaftlichen Nachteilen für die heimische Industrie führen. Es diskutieren Prof. Dr. Ferdi Schüth, Direktor am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, Dr. Frank-Detlef Drake, Leiter Forschung und Entwicklung von RWE, und Dr. Patrick Graichen, Direktor der Initiative Agora Energiewende.

Wenige Restplätze sind noch verfügbar
Die „Perspectives special“-Veranstaltung verspricht kontroverse Diskussionen und viele Denkanstöße zu den großen Herausforderungen unserer Zeit. „Zukunft Chemie – Perspektiven auf die Welt von morgen“ spannt den Bogen vom medizinischen Fortschritt und der Gesundheitsversorgung bis zum Umgang mit Ressourcen und den Möglichkeiten nachhaltiger Energieerzeugung und lädt zum gemeinsamen Nachdenken von Wissenschaft und Politik, von Wirtschaft und der Öffentlichkeit im Kontext von Forschung und Innovation ein.

Wenige Restplätze sind noch verfügbar.

Kontaktieren

Infraserv GmbH & Co. Höchst KG
Industriepark Höchst, Gebäude C 770
65926 Frankfurt am Main

Jetzt registrieren!

Die neusten Informationen direkt per Newsletter.

To prevent automated spam submissions leave this field empty.