Lauda fertigt Hochtemperaturanlage bis 400 °C für deutsches Chemieunternehmen

  • Königsklasse 400 °C: Anlagen in dieser Temperaturgröße ermöglichen eine effektivere Wärmeübertragung, einen höheren Durchsatz und damit die Optimierung von temperaturrelevanten Produktionsprozessen.Königsklasse 400 °C: Anlagen in dieser Temperaturgröße ermöglichen eine effektivere Wärmeübertragung, einen höheren Durchsatz und damit die Optimierung von temperaturrelevanten Produktionsprozessen.
  • Königsklasse 400 °C: Anlagen in dieser Temperaturgröße ermöglichen eine effektivere Wärmeübertragung, einen höheren Durchsatz und damit die Optimierung von temperaturrelevanten Produktionsprozessen.
  • Die Wärmeübertragungsanlage erreicht nach Kundenwunsch problemlos eine Arbeitstemperatur von 400 °C.

Lauda Heiz- und Kühlsysteme hat sich auf die Fertigung von individuellen Lösungen nach Kundenwunsch spezialisiert. Dabei beherrschen die Experten einen Temperaturbereich von -150 bis 550 °C, der für Produktionsanlagen der Pharmaindustrie oder Prüfständen in der Automotive-Branche benötigt wird. Für einen langjährigen Kunden, eines der größten deutschen Chemieunternehmen, hat der Temperierspezialist nun eine Wärmeübertragungsanlage entworfen und hergestellt, die auch für die erfahrenen Ingenieure außergewöhnlich ist.

Der Kunde bestellte eine Anlage, die eine Arbeitstemperatur von 400 °C problemlos erreichen muss. Eingesetzt wird der Heizer im Bereich der Materialforschung, bei sogenannten Scale-up-Versuchen und zur Vorbereitung von Reaktionen, die eine derart hohe Temperatur unbedingt erforderlich machen. „Zum Tagesgeschäft von Lauda gehören Wärmeübertragungsanlagen mit einem Arbeitstemperaturbereich bis 350 °C“, erklärt Projektleiter Ralph Herbert. „Der Bereich bis 400 °C gehört da schon zur Königsklasse.“ Dieser werde aber inzwischen vermehrt angefragt, so Ralph Herbert, denn er erlaube eine effektivere Wärmeübertragung, ermögliche so einen höheren Durchsatz und damit die Optimierung von temperaturrelevanten Produktionsprozessen. Diese Wärmeübertragungsanlagen nutzen je nach erforderlicher Vorlauftemperatur und Einsatzgebiet verschiedene Arten von Thermalölen (Silikonöl oder eutektische Gemische). Generell werden Sie elektrisch beheizt und erzeugen eine temperierte Flüssigkeitsströmung, welche wiederum die Kundenapplikation heizt. Eine Kühloption mittels Wärmetauscher kann je nach Bedarf integriert werden.

Tiefgehende technische Expertise gefragt
Das Besondere am Sprung von 350 auf 400 °C ist, dass die Ingenieure mit deutlich höheren Arbeitsdrücken umgehen müssen. Auch die applikationsseitig eingesetzten Edelstahlreaktoren müssen größerer Belastung standhalten. „Liegt der Druck im Wärmeträgerkreislauf bei normalen Wärmeübertragungsanlagen mit Thermalölen noch bei maximal 6 bar, steigt er bei den 400 Grad-Anlagen schon auf bis zu 21 bar, je nach eingesetztem Thermalöl“, erklärt Ralph Herbert.

Das erfordert Expertise im Rohrleitungsbau sowie in den einzelnen Ausrüstungskomponenten, die nicht jeder Hersteller bieten kann.

Lauda selbst fertigt mehrmals im Jahr Wärmeübertragungsanlagen in diesem hohen Temperaturbereich – wobei die Planung und Konstruktion auch für die Experten immer wieder etwas Besonderes ist, bestätigt Ralph Herbert. Das Ingenieurteam von Lauda plant derzeit Thermalölanlagen bis zur einer maximalen Arbeitstemperatur von 430 °C. Für das beauftragende Unternehmen aus der Chemiebranche wurde die Anlage pünktlich fertiggestellt, im Testfeld abgenommen und anschließend beim Kunden gemeinsam in Betrieb genommen.

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