Der Bildungsauftrag der Industrie

Merck schafft Angebote für Jugendliche und fördert Ausbildung in Naturwissenschaft und Technik

  • Die Zusammenarbeit mit Schulen hat bei Merck eine lange Tradition. Die Schulförderung möchte Schüler schon möglichst früh für naturwissenschaftliche Zusammenhänge interessieren. In den Partnerschaften von Schule und Wirtschaft lernen beide Seiten voneinander und leisten gemeinsam einen Beitrag zu einer zukunftsorientierten und erfolgreichen Bildungslandschaft in Deutschland.Die Zusammenarbeit mit Schulen hat bei Merck eine lange Tradition. Die Schulförderung möchte Schüler schon möglichst früh für naturwissenschaftliche Zusammenhänge interessieren. In den Partnerschaften von Schule und Wirtschaft lernen beide Seiten voneinander und leisten gemeinsam einen Beitrag zu einer zukunftsorientierten und erfolgreichen Bildungslandschaft in Deutschland.
  • Die Zusammenarbeit mit Schulen hat bei Merck eine lange Tradition. Die Schulförderung möchte Schüler schon möglichst früh für naturwissenschaftliche Zusammenhänge interessieren. In den Partnerschaften von Schule und Wirtschaft lernen beide Seiten voneinander und leisten gemeinsam einen Beitrag zu einer zukunftsorientierten und erfolgreichen Bildungslandschaft in Deutschland.
  • Die Zusammenarbeit mit Schulen hat bei Merck eine lange Tradition. Die Schulförderung möchte Schüler schon möglichst früh für naturwissenschaftliche Zusammenhänge interessieren. In den Partnerschaften von Schule und Wirtschaft lernen beide Seiten voneinander und leisten gemeinsam einen Beitrag zu einer zukunftsorientierten und erfolgreichen Bildungslandschaft in Deutschland.
  • „Akzeptanz lässt sich nicht auf Knopfdruck herstellen.“  Prof. Klaus Griesar
  • „Wir möchten Wissen nachhaltig vermitteln.“ Dr. Christa Jansen

Eine bessere Ausbildung in naturwissenschaftlich-technischen Fächern könnte gleich zwei Probleme der chemischen Industrie lösen: den zunehmenden Fachkräftemangel in den entsprechenden Berufsfeldern und die teilweise ablehnende Haltung der Bevölkerung gegenüber neuen Technologien. Mit verschiedenen Initiativen geht Merck diese Herausforderungen an.

Das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck setzt auf enge Zusammenarbeit mit Schulen und Universitäten, um Kinder und Jugendliche bereits früh für Naturwissenschaften zu begeistern. Von Robotik in der landwirtschaftlichen Produktion über Nanomaterialien in der Medizin bis hin zu smarter Elektronik in der eigenen Wohnung: Naturwissenschaft und Technik umgeben uns nicht nur im Alltag, sondern sind auch wirtschaftlich für immer mehr Branchen von zentraler Bedeutung. Mit Folgen für den Arbeitsmarkt: Seit Jahren steigt der Bedarf an Fachkräften der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT-Fächer) stetig. Laut dem Frühjahresreport des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln stehen aktuell etwa 222.000 arbeitslose MINT-Fachkräfte gegenüber 380.800 zu besetzenden Stellen. Und nach Einschätzung der Experten wird die Lücke in den nächsten Jahren weiter wachsen.

Der Fachkräftemangel betrifft nicht nur die Chemieindustrie, sondern auch große Teile der übrigen Unternehmenslandschaft. Darum fördern Politik und Wirtschaft die Ausbildung im MINT-Bereich bereits seit Jahren. Dieses Engagement zahlt sich auch auf einer anderen Ebene aus: Ein breites naturwissenschaftlich-technisches Verständnis in der Bevölkerung erhöht die Bereitschaft zur Akzeptanz neuer Technologien. „Akzeptanz lässt sich nicht auf Knopfdruck herstellen“ erklärt Prof. Klaus Griesar, Leiter des Merck Technology Office. „Sie benötigt einen intensiven Dialog auf Augenhöhe zwischen Industrie und Gesellschaft.“

Schulförderung bei Merck

Um die Voraussetzungen für einen Dialog zwischen Industrie und Gesellschaft zu schaffen, engagiert sich Merck für die Verbesserung der Bildungsangebote in den Bereichen Chemie und Biologie.

„Durch die Zusammenarbeit mit regionalen Partnerschulen und -universitäten wollen wir die naturwissenschaftliche Ausbildung verbessern und Kinder und Jugendliche schon früh für Naturwissenschaften begeistern“ erklärt Dr. Christa Jansen, Leiterin der Schuldförderung bei Merck. Die gelernte Biochemikerin entwickelt die Schulförderungsprogramme in enger Zusammenarbeit mit den Schulen. Anfangs setzte sie sich sogar mit in den Chemieunterricht, um von Lehrern und Schülern zu erfahren, welche Angebote diese sich wünschen. In den vergangenen 15 Jahren hat Merck so ein Netzwerk mit rund 70 regionalen Partnerschulen aufgebaut.

Jedes Jahr führen Merck-Mitarbeiter rund 1.500 Schülerinnen und Schüler durch die Forschungs- und Produktionsanlagen in Darmstadt und ergänzen die Exkursionen durch Fachvorträge und kleine Experimente. Die Themenschwerpunkte der Exkursionen werden mit den Lehrern abgestimmt und bauen auf dem Vorwissen der Schulklassen und dem Lehrplan auf. Auf diese Weise lernen die Kinder, welche Bedeutung die im Unterricht behandelten Themen im Alltag tatsächlich haben. Außerdem erhalten sie Einblicke in den Alltag verschiedener Berufsfelder in einem Unternehmen der Biologie- und Chemiebranche.

Zusätzlich unterstützt Merck den MINT-Unterricht an Schulen durch die Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien, finanzielle und organisatorische Unterstützung von Wettbewerben wie beispielsweise Jugend forscht, sowie durch Buchpreise, Projektwochen, Praktikantenplätze und Fortbildungsangebote für Lehrer.

Nachhaltige Labor-Konzepte

Zum Dialog zwischen Industrie und Gesellschaft gehört das Schülerlabor „Chemie“ von Merck-und der TU Darmstadt, ein für Schulklassen eingerichtetes Experimentierlabor. Seit der Eröffnung im September 2008 waren über 20.000 Schüler und Schülerinnen zu Gast und haben an den insgesamt 32 Arbeitsplätzen geforscht. Die Labortage zu verschiedenen Themen ergänzen den Chemieunterricht und sind an die hessischen Lehrpläne angepasst.

Seit Oktober 2016 gibt es ein ähnliches Angebot für das Fach Biologie: Das „livfe BioLab“, ebenfalls ein gemeinsames Projekt von TU Darmstadt und Merck. Es verbindet Schulunterricht mit aktuellen Themen und modernen Methoden der biologischen Forschung. Die Experimente werden so konzipiert, dass sie der Forschung ähneln, die tatsächlich in den Arbeitsgruppen des Fachbereichs Biologie durchgeführt wird. Aber nicht nur Schüler und Schülerinnen können im livfe BioLab etwas lernen: „Wir sind ein Lehr-Lern-Labor“ erklärt der Laborleiter Guido Klees den zusätzlichen Bildungsauftrag des livfe BioLabs. „Das bedeutet, dass sich hier auch Lehramtsstudierende im experimentellen Biologieunterricht erproben können. „Denn der ist nur erfolgreich, wenn er didaktisch gut gestaltet ist“. Deshalb stehen im BioLab auch Lehrern Unterrichtsmaterialien zur Vor- und Nachbereitung über eine Online-Plattform zur Verfügung.

„Die Experimente, das Herumtüfteln und Ausprobieren – davon sind die Jugendlichen häufig am meisten beeindruckt“ berichtet Christa Jansen. „Aber es geht uns nicht um einmalige Aktionen mit Wow-Effekt. Wir möchten Wissen nachhaltig vermitteln.“ Tatsächlich komme es häufig vor, dass sie einzelne Kinder immer wieder trifft – erstmals zur Exkursion in der Grundschule, dann im Schülerlabor mit der Schulklasse und schließlich zur Berufsorientierung in der Oberstufe. Dass sie einige von ihnen anschließend als Auszubildende bei Merck begrüßen kann, freut Jansen besonders.

Auch diejenigen, die sich für ein naturwissenschaftliches oder technisches Studium entscheiden, profitieren von der Unterstützung des Unternehmens: Im MerckLab auf dem Darmstädter Universitätscampus etwa forschen Mitarbeiter von Merck und der TU Darmstadt gemeinsam an interdisziplinären Themen. Seit 2006 ist das Labor in Betrieb, in dem Grundlagenforschung zur Anwendung gebracht werden soll. Zudem vergibt Merck Promotionsstipendien an herausragende Studierende des Fachbereichs Chemie und finanziert an der TU Darmstadt Vorlesungsreihen mit weltweit renommierten Wissenschaftlern. Das Engagement scheint sich zu lohnen: Seit einigen Jahren gibt es nicht nur mehr Schüler in den Leistungskursen Chemie an den hessischen Gymnasien, sondern auch mehr Studienanfänger in naturwissenschaftlichen Studiengängen der TU Darmstadt. Zudem stammen 80% der hessischen „Jugend forscht“-Teilnehmer von Merck-Partnerschulen.

Umfassende Förderung – Umfassende Aufgabe

Um weitreichende und nachhaltige Verbesserungen der MINT-Ausbildung in Deutschland zu bewirken, engagiert sich Merck daher auch in bildungspolitischen Gremien und Verbänden für die Förderung der Ausbildung in Chemie und Biologie und für einen Dialog der Industrie mit der Öffentlichkeit. Als Mitglied im Verband der Chemischen Industrie (VCI) ist das Unternehmen etwa an der Verwaltung eines Fonds beteiligt, der den Chemieunterricht an Schulen, sowie die Forschung in der Chemie und chemienahen Disziplinen unterstützt. Dazu gehört die Vergabe von Forschungsmitteln an Nachwuchswissenschaftler oder Projektgeldern an Chemielehrkräfte, die Finanzierung wissenschaftlicher Tagungen und die Stiftung von Preisen und Auszeichnungen. Über die Auswahl geeigneter Projekte setzt der Verband Schwerpunkte und verfolgt so die forschungs- und bildungspolitischen Ziele der chemischen Industrie.

Auch das Engagement von Merck-Mitarbeitern in der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) setzt Akzente in der nationalen Bildungspolitik. Innerhalb der Organisation initiierte Klaus Griesar vor zwei Jahren die Gründung der Arbeitsgemeinschaft „Chemie und Gesellschaft“. Die Initiative soll die Perspektive der Chemie in die öffentliche Debatte um kontroverse Themen wie Energieversorgung und Klimawandel einbringen. „Die chemische Industrie und Wissenschaft kann zur Lösung dieser Herausforderungen beitragen – allerdings nur, wenn die Lösungen auch von der Gesellschaft mitgetragen werden“ erklärt Griesar. Um ein möglichst großes Publikum zu erreichen, setzt die Gruppe vor allem auf Beiträge, die in leicht verständlicher Sprache Fakten und Wissen vermitteln, ohne die Errungenschaften der Chemie zu verteufeln oder zu verherrlichen.

MINT-Förderung hat viele Gesichter – von Schulförderungsprogrammen über öffentliche Veranstaltungen bis hin zur Arbeit in nationalen Gremien und Verbänden: Merck ist nur ein Beispiel, das zeigt wie es funktionieren kann, und das Unternehmen ist mit seinem Engagement nicht allein. Auch Bayer und BASF haben etwa regionale Schülerlabore und sind in denselben politischen Gremien aktiv. Fakt ist, dass alle Unternehmen der Chemieindustrie gleichermaßen von Fachkräftemangel und Technikverdrossenheit betroffen sind. Und damit haben sie alle den Auftrag, sich für bessere Bildung in naturwissenschaftlich-technischen Fächern einzusetzen und diesen Entwicklungen entgegenzuwirken. (cb)

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Merck KGaA
Frankfurter Str. 250
64293 Darmstadt
Germany

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