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BASF baut mit HPE einen Supercomputer

18.03.2017 -

BASF und Hewlett Packard Enterprise wollen einen der weltweit größten Supercomputer für die industrielle chemische Forschung entwickeln. Basierend auf der neuesten Generation der Apollo 6000 Serie von HPE, wird der Supercomputer die Digitalisierung der BASF-Forschung weltweit vorantreiben.

„Der Supercomputer wird die Anwendung und Entwicklung komplexer Modellierungen und Simulationen ermöglichen und eröffnet damit völlig neue Möglichkeiten für unsere BASF-Forschung“, sagt Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Brudermüller. „Der Supercomputer wurde gemeinsam von Experten von BASF und HPE geplant und entwickelt, um genau zu unseren Anforderungen zu passen.”

Das neue System wird es ermöglichen, unabhängig vom Forschungsgebiet komplexe Fragestellungen zu beantworten und die Zeit bis Ergebnisse vorliegen von mehreren Monaten auf Tage zu verkürzen. Als Teil der Digitalisierungsstrategie der BASF plant das Unternehmen mit dem Supercomputer seine Kapazitäten für virtuelle Experimente deutlich auszubauen. Dadurch sollen die Zeiten bis zur Markteinführung neuer Produkte und die Kosten reduziert werden. So können beispielsweise Prozesse auf Katalysatoroberflächen präziser nachgestellt oder neue Polymere mit den gewünschten Eigenschaften schneller entwickelt werden.

„In der heutigen Daten-getriebenen Wirtschaft spielen Hochleistungsrechner eine zentrale Rolle, um Fortschritte in Bereichen wie Weltraumforschung, Biologie und künstlicher Intelligenz zu erzielen“, sagt Meg Whitman, President und Chief Executive Officer von Hewlett Packard Enterprise. „Wir erwarten, dass dieser Supercomputer BASF erlauben wird, gewaltige Berechnungen blitzschnell durchzuführen und dadurch eine große Bandbreite an Innovationen ermöglicht, die neue Probleme lösen und unsere Welt voranbringen.“