Personal & Karriere

Personalbeschaffung 2.0 – zielgruppenspezifische Kampagnen mit Facebook, Instagram und Google Ads

Social Media bieten vielversprechende Recruiting-Kanäle

10.12.2020 - Erreichen Sie Kandidaten dort, wo sie sich in Ihrer Freizeit online aufhalten.

Suchen Sie nach neuen und vielversprechenden Recruiting-Kanälen? Dann könnten Facebook-, Instagram- und Google-Ads-Kampagnen interessante Alternativen sein. Diese bieten Ihnen die Möglichkeit, Wunschkandidaten zielgruppenspezifisch und mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis anzusprechen. Sie bieten eine Alternative zu bestehenden Online-Stellenbörsen, auf denen Ihre Jobangebote oft im Anzeigendschungel untergehen. Potenzielle Bewerber werden an neuen interessanten Touchpoints im Internet erreicht. Beispielsweise erscheinen Ihre Jobangebote in der Timeline von Facebook und In­stagram, oder auch in der Google-­Suche.

Auf Facebook und Instagram erreichen Sie Kandidaten dort, wo sie sich in Ihrer Freizeit online aufhalten. Es besteht eine große Chance passiv wechselwillige Kandidaten zielgruppenspezifisch (z. B. Wohnort, Alter, Inter­essen) zu adressieren. Suchen Sie bspw. einen promovierten Chemiker, könnte Ihre Zielgruppe als Interesse „Chemie“ angegeben haben. Insbesondere lohnt es sich, aktuell Facebook- und Instagram-Anzeigen zu schalten, da große Organisationen wie SAP und Coca-Cola wegen der Coronakrise ihre Werbeanzeigen aussetzen. Dies führt zu erheblich besseren Werbeanzeigenpreisen sowie zu höheren Reichweiten. Mit Facebook- und Instagram-Kampagnen erreichen Sie unterschiedliche Altersgruppen. Auf Facebook sind alle Altersgruppen vertreten, wohingegen Sie auf Instagram insbesondere die jüngere Generation finden.

Die eigenen Stellenanzeigen via Google Ads zu schalten, bietet ebenfalls viele Vorteile. Eine Besonderheit der Google Werbefunktion ist, dass Ihre Stellenangebote nicht von Ihren Bewerbern in den Tiefen von Jobbörsen gesucht werden müssen. Vielmehr werden Ihre Stellenangebote Nutzern durch die Eingabe von bestimmten Keywords bei der Google-Suche prominent als erstes Suchergebnis angezeigt. Dadurch können Sie mit der richtigen Auswahl von passenden Keywords Stellenangebote an die gewünschte Zielgruppe adressieren. Suchen Sie z. B. Pharmareferenten, dann sollten Sie Schlüsselwörter wie „Jobs Pharma“ für Ihr Keyword-Set verwenden. Zuschneiden können Sie Ihre Kampagnen auch auf geografische Räume und Tageszeiten.

Bei der Einstellung Ihrer Face­book-, Instagram- oder Google-­Ads-Kampagnen sollten Sie professionellen Support hinzuziehen, sofern Sie über kein eigenes Know-how verfügen. Oft verpuffen falsch eingestellte Kampagnen und führen dann nicht zum gewünschten Bewerberrücklauf. Moderne Recruiting-Tools machen es möglich, mit nur wenigen Klicks Facebook-, Instagram- oder auch Google-Ads-Kampagnen zu schalten. Kennzahlen spielen dabei eine wesentliche Rolle. Anhand der Kennzahlen erkennen Sie, inwiefern sich Ihre Online-Kampagnen im Vergleich zu anderen Re­cruiting-Kanälen wie Stellenbörsen überhaupt lohnen.

Alexander Baumann, Geschäftsführer

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