Anlagenbau & Prozesstechnik

Schneller und schlauer

Künstliche Intelligenz soll chemischer Industrie helfen

07.02.2021 - Covestro untersucht im Rahmen mehrerer Pilotprojekte, wie digitale Technologien Prozesse effizienter und nachhaltiger gestalten können.

„Mithilfe von Künstlicher Intelligenz können wir in Zukunft über Bereichsgrenzen hinweg digitale Lösungen finden, die es vorher so nicht hat geben können. Damit eröffnen wir völlig neue Möglichkeiten, um mit verbessertem Ressourceneinsatz mehr Nachhaltigkeit zu erzielen und so die Anforderungen unserer Kunden noch zielgenauer zu bedienen“, sagt Sucheta Govil, Chief Commercial Officer von Covestro.

Pilotprojekte stellen Einsatz von KI auf die Probe

Am Produktionsstandort Dormagen testet Covestro, wie der Herstellungsprozess von Polyestern optimiert werden kann. Polyester werden für die Herstellung von Polyurethanen benötigt. Durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz bei der Verarbeitung umfassender Prozessdaten des Betriebs sollen freie Produktionskapazitäten geschaffen und der Energieaufwand minimiert werden. Ebenfalls in Dormagen sowie an den Standorten Leverkusen und Krefeld-Uerdingen kommen digitale Technologien zum Einsatz, um den Spitzendampfverbrauch von Produktionsanlagen vorherzusagen. So lassen sich Energieeinsatz und Kosten langfristig reduzieren.

Ein weiteres Projekt beschäftigt sich mit der digitalen Kundenerfahrung. Hier hilft Machine Learning dabei, Interessenten für Covestro an allen digitalen Berührungspunkten im Internet und den sozialen Medien zu identifizieren. Ziel ist es, sie durch Beratung und Information nachhaltig als Kunden zu gewinnen. Auch im Einkauf von Covestro soll künftig künstliche Intelligenz zum Einsatz kommen. Fehlerhafte Rechnungen können dann mit weniger Aufwand identifiziert werden und so den Rechnungsanerkennungsprozess deutlich effizienter gestalten.

Mit Data Science zu intelligenterer Produktion

„KI ist eine faszinierende Chance für Covestro weltweit. Die laufenden Projekte zeigen, dass Daten und ihre richtige Nutzung die ganze Industrie nicht nur schlauer und schneller machen, sondern auch einen Beitrag zum Geschäftsergebnis leisten können“, sagt Nils Janus, Leiter Advanced Analytics bei Covestro. Um datenbasierte Erkenntnisse künftig optimal verwenden zu können, hat der Werkstoffhersteller bspw. mit der Covestro Analytics Platform (CAP) eine Plattform für Datenwissenschaftler entwickelt. Hier werden Rohdaten etwa aus Produktionsanlagen, Forschungsergebnissen und Geschäftsprozessen gesammelt und mit externen Datenbanken ergänzt, um Analysen durchzuführen und Machine Learning-Modelle zu trainieren. Damit geht Covestro einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung und datengetriebener Geschäftssteuerung.

Kontakt

Covestro AG

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51373 Leverkusen
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