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Wacker spürt Absatzkrise

18.10.2011 -

Wacker spürt Absatzkrise. Bei Wacker hat die Finanz- und Wirtschaftskrise im vierten Quartal Spuren hinterlassen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank nach vorläufigen Zahlen trotz eines leichten Umsatzplus auf 120 (Vorjahr: 205) Mio. € im letzten Jahresviertel. Dabei machte dem Traditionsunternehmen vor allem der starke Nachfragerückgang in der Bau-, Automobil- und Halbleiterindustrie zu schaffen.

Hinzu kamen Unternehmensangaben zufolge Einmalzahlungen von 55 Mio. € an Pensionskassen im In- und Ausland. Robust zeigte sich lediglich das Geschäft mit Silizium für die Solarindustrie. Prognosen zum laufenden Gesamtjahr 2009 wagte der Konzern nicht.

Unternehmenschef Rudolf Staudigl sagte laut Mitteilung lediglich: „Die Zahlen unserer Bilanz sind äußerst solide. Damit sehen wir uns gut gerüstet, um die Herausforderungen des laufenden Jahres zu meistern.“ Die Trends in den Unternehmenssparten setzten sich aktuell fort, berichtete Wacker.

Um Kosten zu sparen, drosselt die Gesellschaft daher die Produktion und führt, wie bereits angekündigt, im Inland Kurzarbeit ein. Trotz des schwachen vierten Quartals schloss Wacker Chemie das Gesamtjahr mit Rekorden ab und erfüllte damit die eigenen Prognosen. Der Umsatz kletterte 2008 den Angaben zufolge nach vorläufigen Zahlen um 14 % auf 4,3 Mrd. €. Der Gewinn (EBITDA) betrug 1,05 (1,00) Mrd. €.