„MindSphere World“ für cloud-basiertes IoT-Betriebssystem

Nutzerorganisation für industrielle Cloud-Lösungen gegründet

  • „MindSphere World“ wurde am 23. Januar 2018 in einer konstituierenden Sitzung in Berlin als Verein von 19 Mitgliedsunternehmen gegründet. Die Community treibt die weltweite Verbreitung des MindSphere-Ökosystems voran.„MindSphere World“ wurde am 23. Januar 2018 in einer konstituierenden Sitzung in Berlin als Verein von 19 Mitgliedsunternehmen gegründet. Die Community treibt die weltweite Verbreitung des MindSphere-Ökosystems voran.

Gemeinsam mit 18 Partnerunternehmen hat Siemens am 23. Januar 2018 in einer konstituierenden Sitzung die weltweite Nutzerorganisation „MindSphere World“ gegründet. Ziel ist es, das Ökosystem rund um die IoT-Plattform MindSphere weltweit auszubauen.

Der Verein soll die einzelnen Mitglieder bei der Entwicklung und Optimierung von IoT-Lösungen sowie der Erschließung neuer Märkte in der digitalen Wirtschaft unterstützen. Dazu gehören Vorschläge zu Anforderungen an das IoT-Betriebssystem und Empfehlungen zur Schaffung einheitlicher Spielregeln für die Datennutzung. Deutsche Industrieunternehmen positionieren sich damit gemeinsam als Innovationsführer bei industriellen Cloud-Lösungen.
„Die Gründung von MindSphere World ist ein weiterer wichtiger Schritt, um die weltweite Verbreitung des Ökosystems rund um MindSphere als offene IoT-Plattform zu fördern. Das breite Know-how und Angebot aller Partner eröffnet Anwendern weltweit völlig neue Potenziale in der Digitalisierung“, sagte Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands von Siemens.

Community für Konzerne und Start-Ups

Jan Mrosik, Vorstandsvorsitzender von MindSphere World und CEO der Siemens-Division Digital Factory, erklärte: „Wir wollen mit einer Community von Industrie- und IT-Unternehmen jeder Größe und Branche sowie Start-Ups weltweit ein Ökosystem basierend auf MindSphere etablieren und vorantreiben. Zu diesem Zweck schließen sich die Vereinsmitglieder – zunächst in Deutschland und im nächsten Schritt auch auf internationaler Ebene –zusammen.“ Die Mitglieder des Vereins befassen sich in Ausschüssen unter anderem mit Themen wie den Anforderungen der Industrie an das IoT-Betriebssystem, Ideen zur Datengovernance sowie der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins. „Die offene Struktur der Plattform hat für uns als Anwender zahlreiche Vorteile, insbesondere durch die herstellerunabhängige Anbindung von Maschinen und Anlagen und bei der Entwicklung von Apps. Im Rahmen der neuen Nutzerorganisation können wir nun außerdem mit anderen Firmen darüber diskutieren, wie disruptive Technologien die Wirtschaft im Allgemeinen verändern und welche Geschäftspotenziale für IoT-basierte Lösungen sich daraus ergeben könnten“, sagte Bruno Geiger, Mitglied des Vorstands von MindSphere World und COO/CTO von Eisenmann.

Weltweite Standards schaffen

„Für den Aufbau eines weltweiten Ökosystems spielt die Entwicklung von Standards eine entscheidende Rolle.

Daher werden die Mitglieder gemeinsam Empfehlungen für Standards für MindSphere-basierte Anwendungen erarbeiten. Zudem werden wir Lösungsvorschläge erstellen, um die Interoperabilität zwischen verschiedenen Lösungen zu ermöglichen“, sagte Andreas Oroszi, Mitglied des Vorstands von MindSphere World und Senior Vice President Digital Business von Festo.

„Als Nutzer stehen wir alle vor ähnlichen Herausforderungen: Dazu zählen die Daten Governance, also Zugang, Nutzung und Verwertung von Daten, oder auch die App-Architektur. Diese können wir fortan mitgestalten und unsere spezifischen Anforderungen einbringen“, sagte Michael Haag, Mitglied des Beirats von MindSphere World und Senior Vice President R&D von Kuka.

Der Verein fördert darüber hinaus Wissenschaft, Forschung und Lehre rund um MindSphere. Zu den Gründungsmitgliedern gehören neben Siemens  Unternehmen wie Eisenmann, Festo, Heitec, Kuka, Rittal, Sick oder Trumpf. Sitz der Organisation ist im Startup-Campus der Factory Berlin, dessen inhaltlicher Schwerpunkt das Internet of Things ist.

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