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Labordienstleister Prolytic wird Teil der Kymos Gruppe

Forschungsinstitut Kymos stärkt seine Präsenz auf dem Markt für Biopharmazeutika sowie neuartige Therapien

23.10.2020 - Durch die Integration des deutschen Labordienstleisters in die europäische Gruppe stärkt Kymos seine Präsenz auf dem Markt für Biopharmazeutika sowie neuartige Therapien und erweitert das eigene Portfolio. Das Unternehmen ist nun an drei Standorten in Europa vertreten.

Kymos und Prolytic gaben am 28. September 2020 den Abschluss der Integration von Prolytic in die Kymos-Gruppe bekannt. Damit ist die Gruppe künftig in der Lage, biopharmazeutischen Unternehmen weltweit High-End-Dienstleistungen in einem sich schnell verändernden Geschäftsumfeld anzubieten.

Die Zusammenführung der Unternehmen und ihrer Expertisen ergibt ein umfassendes Portfolio an Dienstleistungen im Bereich von kleinen und großen Molekülen, Generika, Biosimilars, Antikörpern, Biomarkern, ADA (Anti-Drug-Antikörper), ADC (Antikörper-Wirkstoff-Konjugate), Hormonen, Enzymen und Nukleinsäuren. Darüberhinaus richtet die neue Unternehmensgruppe ihr Augenmerk auf dringend benötigte Dienstleistungen für neuartige Therapien. Gerade das Interesse an rekombinanten Proteinen sowie an fortgeschrittenen Zell- und Gentherapien boomt derzeit in Europa und weltweit. Prolytic hat im Rahmen von Forschungsprojekten Erfahrung mit mRNA-Technologien gesammelt, die bei einigen der modernsten, in Europa entwickelten Covid-19-Impfstoffen eingesetzt werden.

Beide Unternehmen teilen mit Pharmaprogress, der italienischen Tochtergesellschaft des Kymos-Konzerns, einen hohen Qualitätsanspruch und Innovationsgeist. Die Kunden erhalten mit dieser Fusion Zugang zu einer größeren Auswahl an GMP/GLP-zertifizierten und GCP-konformen Dienstleistungen, verlieren gleichzeitig aber nicht  den gewohnten maßgeschneiderten und flexiblen Service von Prolytic wie auch von Kymos – eine ungewöhnliche Kombination bei einem Auftragsforschungsinstitut dieser Größe. Beide Unternehmen verfügen über fachübergreifende Kenntnisse im gesamten pharmazeutischen Herstellungsprozess, von der Entwicklung über die klinischen Phasen bis hin zur endgültigen Zulassung sowie den notwendigen Studien und der Produktionsbegleitung nach der Vermarktung. Die verschiedenen Standorte und eine breitere Marktabdeckung gewährleisten außerdem eine höhere logistische Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit. Durch die Integration von Prolytic kann Kymos damit in Zukunft noch schneller auf die spezifischen Bedürfnisse seiner internationalen Kunden reagieren.

„Der heutige Markt verlangt nach Full-Service-Anbietern und One-Stop-Lösungen. Mit dieser Integration können wir global denken und lokal handeln. Unsere Kunden werden dadurch einen nach wie vor zuverlässigen, professionellen, aber auch stark verbesserten Service erhalten“, sagt Dorothee Krone, Geschäftsführerin von Prolytic. „Kleine und mittlere Unternehmen zählen zu unseren wichtigsten Partnern. Kymos wird uns darüber hinaus helfen, den gesamten Arzneimittelentwicklungsprozess abzudecken, sodass wir vielfältigere Dienstleistungen anbieten können als zuvor.“

„Insbesondere die Themen DNA und RNA spielen eine große Rolle am Markt für moderne Therapien. Da Kymos hier Präsenz zeigen möchte, ist das von Prolytic zur Verfügung gestellte Wissen in diesem Bereich essentiell“, sagt Joan Puig de Dou, CEO von Kymos. „Die Integration ermöglicht es uns, das hauseigene Dienstleistungsangebot zu erweitern, die Beteiligung am aufstrebenden Therapiemarkt zu stärken sowie ein multinationales und multidisziplinäres Unternehmen zu schaffen. Wir freuen uns sehr auf diese neue Phase in der Firmengeschichte.“

Kymos verfügt nun über drei Standorte in Europa: Barcelona (Spanien), Ancona (Italien) und Frankfurt am Main (Deutschland). Der italienische Standort ist das Ergebnis der Fusion mit der Pharmaprogress im Jahr 2016. Gemäß der damaligen Vereinbarung blieben die Firmennamen erhalten. Am deutschen Standort von Prolytic wiederum bleibt das derzeitige Management unverändert, während gleichzeitig die Mitarbeiterzahl steigt. Zusätzlich wird ein Investitionsplan aufgestellt, um das Unternehmen mit modernster Technik auszustatten.

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