
Zukunft gestalten in 2026
Das Jahr 2026 wird herausfordernd: Eine strategische Weichenstellung ist für die Chemieindustrie unerlässlich.

Das Jahr 2026 wird herausfordernd: Eine strategische Weichenstellung ist für die Chemieindustrie unerlässlich.

Mit den strukturellen Standortproblemen und hohen Produktionskosten im globalen Wettbewerb zu bestehen, wird Unternehmen der Chemie- und Kunststoffindustrie 2025 einiges abverlangen. Auch ist es trotz jüngster, verhalten positiver Ausblicke für die Industrie zu früh, um auf eine konjunkturelle Erholung zu setzen. Prägend für die Management-Agenda wird daher der Zweiklang zwischen Zukunftsthemen und Krisenfestigkeit sein.

Das Management ist gefordert, um das Jahr 2024 erfolgreich für das eigene Unternehmen zu gestalten und benötigt dafür die passende Strategie.

Die Probleme aus hohen Energiekosten und volatilen Verfügbarkeiten prägen auch dieses Jahr die chemische Industrie. Hinzu kommen die sich weiter verschärfenden „Dauerbrenner“ Fachkräftemangel, Bürokratie und regulatorische Eingriffe bzw. Vorgaben.

Schon bei der K2019 war Nachhaltigkeit die Headline bei den meisten Ständen. Also sollte man davon ausgehen, dass nachhaltige Produkte und Lösungen heute schon ein fester Bestandteil im Angebot der Unternehmen sind.

Mit dem Green Deal für Europa entwickelt sich ein Geschwindigkeitswettbewerb in der Kunststoffindustrie in allen Wertschöpfungsstufen und Anwendungsbranchen rund um die Kreislaufwirtschaft.

Stephan Hundertmark, Partner, Dr. Wieselhuber & Partner GmbH

In einer geschlossenen Kreislaufwirtschaft gehört die Lenkung der Materialströme genauso dazu wie die Vernetzung der einzelnen Informationsströme zwischen allen Beteiligten.

Aufgrund aktueller Entwicklungen ist das Management in der Chemie- Kunststoff- und Bauzulieferindustrie mit Reagieren, dem Steuern auf Sicht und der Reduzierung von Risiken beschäftigt.

Verschiedene Themen werden den Chemiestandort Deutschland in diesem Jahr prägen









