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Neues aus dem VAA

Befindlichkeitsumfrage 2014 - Stimmung weiterhin durchwachsen

13.08.2014 - Die Bewertung der Personalpolitik in den Firmen durch die Chemie-Führungskräfte bleibt trotz teils erheblicher Stimmungsänderungen in einzelnen Unternehmen insgesamt auf Vorjahresniveau.

Das zeigt die diesjährige Befindlichkeitsumfrage des VAA unter mehr als 2.000 leitenden und außertariflichen Angestellten der chemischen Industrie. Die jährliche VAA-Befindlichkeitsumfrage wurde 2014 zum 13. Mal durchgeführt. Sie ist ein unabhängiges Barometer für die Stimmung der Chemie-Führungskräfte auf der Basis von Schulnoten.

Den ersten Platz im Ranking der Personalpolitik erreicht in diesem Jahr erstmals der Hamburger Konsumgüterhersteller Beiersdorf. Der Spezialchemiekonzern Lanxess fällt vom ersten Platz im Vorjahr deutlich zurück und steht nur noch im Mittelfeld des Rankings. Die Durchschnittsnote der Unternehmen im Umfrageranking liegt wie im Vorjahr bei 3,1. Dazu Dr. Thomas Fischer, 1. Vorsitzender des VAA: „Die gute realwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Weltmarkt und damit auch die exportorientierte Chemie-Branche nach wie vor mit vielen Unsicherheitsfaktoren zu kämpfen haben. Entsprechend gedämpft ist die Stimmung in einigen Unternehmen."

Mit einer im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbesserten Bewertung konnte sich Beiersdorf von Platz 8 an die Spitze des Rankings setzen. Verbessern konnten sich außerdem das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim (von 5 auf 2) und der Pharma- und Medizinbedarfshersteller B. Braun Melsungen (von 7 auf 3). Auch Roche Diagnostics (von 9 auf 5) und Bayer (von 11 auf 7) kletterten 2014 im Ranking besonders deutlich nach oben.

Wesentlich schlechtere Noten als im Vorjahr erhielt der Vorjahreserste Lanxess, der um 9 Plätze zurückfiel und nun den 10. von insgesamt 23 Rängen belegt. Ebenfalls deutlich kritischere Bewertungen gaben die Führungskräfte bei H. C. Starck ab. Das Unternehmen fiel vom 19. Rang im Vorjahr an das Ende des Rankings zurück.

Hofmann spricht für VAA

Klaus Bernhard Hofmann verstärkt seit dem 1. Juli die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des VAA und seines politischen Dachverbandes ULA, dem Führungskräfteverband in Deutschland. Als Mitglied der Geschäftsführung verantwortet der 55-Jährige den Bereich Public Affairs und ist zugleich neuer Pressesprecher beider Verbände. Zuvor war Hofmann als Unternehmenssprecher und Leiter Corporate Public Relations/Public Affairs von Schott tätig. Unter seiner Leitung konnte das CPR-Team über 20 nationale und internationale PR-Auszeichnungen gewinnen. Gesellschaftspolitisch engagierte sich Hofmann viele Jahre für Schott im Vorstand des Bundesverbandes Solarwirtschaft in Berlin und im Vorstand des European Renewable Energies Federation in Brüssel. 2011 war er im rheinland-pfälzischen Wahlkampf als Mitglied des Kompetenzteams von Julia Klöckner zuständig für Wirtschaft, Umwelt, Energie und Technologie.

Klaus Bernhard Hofmann hat in Mainz und Genf sowie in Paris an der Sorbonne und am Institut d'Études Politiques studiert. Seine berufliche Laufbahn begann er bei der Europäischen Kommission in Brüssel, wo er in der Generaldirektion Audiovisuelle Medien, Information, Kommunikation und Kultur ein Informationsnetzwerk zum Europa der Bürger aufbaute. 1993 wechselte der Kommunikationsexperte im Team von Ministerpräsident Bernhard Vogel als Sprecher des Wirtschaftsministeriums in die thüringische Landeshauptstadt Erfurt. Außerdem war Hofmann bereits seit 1986 als Journalist aktiv: In zahlreichen Printmedien wie der „Zeit" und dem „Figaro" hat er Artikel zu deutsch-französischen und europapolitischen Fragen veröffentlicht.

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