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Sandoz investiert in europäisches Produktionsnetz

10.05.2023 - Sandoz hat eine Absichtserklärung zum Bau einer neuen Produktionsanlage für biologische Arzneimittel in Lendava, Slowenien, unterzeichnet.

Die Investition von Sandoz wird sich voraussichtlich auf mindestens 400 Mio. USD belaufen und unterstützt das Bestreben des Unternehmens, das künftige Wachstum seines globalen Biosimilars-Portfolios voranzutreiben. Dies ist eine der größten internationalen Investitionen des Privatsektors in Slowenien. Die Arbeiten an der neuen Anlage sollen noch in diesem Jahr beginnen. Der Vollbetrieb ist vorläufig für Ende 2026 geplant.

Sandoz-CEO Richard Saynor sagte: „Diese Investition unterstreicht unser Bestreben, auf dem Gebiet der Biosimilars, einem Segment, für das in den nächsten zehn Jahren ein zweistelliges jährliches Wachstum prognostiziert wird, nachhaltig weltweit führend zu sein.“

Darüber hinaus hat Sandoz vor kurzem eine zusätzliche Investition von 50 Mio. EUR in den Ausbau seines europäischen Antibiotika-Produktionsnetzes angekündigt, womit sich die Gesamtinvestitionen in den letzten Jahren auf 250 Mio. EUR belaufen. Antiinfektiva (in erster Linie Antibiotika) sind nach den Biopharmazeutika der zweitgrößte Geschäftsbereich von Sandoz. Beide haben ihre Wurzeln in der einzigartigen 75-jährigen Geschichte des Unternehmens bei der Entwicklung fermentationsbasierter Produktionstechnologien.

Diese Ankündigung folgt auf die jüngsten Investitionen von Sandoz in Höhe von insgesamt über 200 Mio. EUR für den Ausbau des europäischen Produktionsnetzes für Antibiotika sowie von 25 Mio. EUR in Gebäude und Ausrüstung am Hexal-Standort Holzkirchen. Dort will Sandoz seine Kapazitäten im Bereich Biopharma Technical Development (BioTD) erweitern und bis zum vierten Quartal 2023 ein hochmodernes Biotech-Labor fertigstellen. Durch die Investition wird Holzkirchen zu einem der wichtigsten technischen Standorte für die Entwicklung von Biosimilars bei Sandoz und vereint hochmoderne Labore sowie analytische Expertise an einem Standort. Zusammen mit einer größeren Erweiterung im Jahr 2017 bedeutet dies eine Gesamtinvestition von fast 100 Mio. EUR in den deutschen Hauptsitz des Unternehmens.

Thomas Weigold, Sandoz Country President Deutschland und CEO der Hexal: „Unsere fortgesetzte Investition in Holzkirchen spiegelt unser Engagement für den Ausbau unserer BioTD-Kapazitäten wider und unterstreicht unser Bestreben, Patienten weltweit qualitativ hochwertige Biosimilars zur Verfügung zu stellen."

Sandoz hat außerdem bei der Bayerischen Staatsregierung einen Antrag auf Forschungsförderung gestellt, um seine Entwicklungskapazitäten zu stärken.

Florian Bieber, Development Platform Head, Biopharmaceuticals und Chief Medical Officer, Sandoz: „Mit seiner zentralen Lage in Europa und in unmittelbarer Nähe zu München ist Holzkirchen ideal gelegen, um die Top-Talente anzuziehen, die benötigt werden, um den Standort als Teil eines wachsenden Netzwerks von BioTD-Zentren zu etablieren. Darüber hinaus verstärken wir unsere Bemühungen, Bereiche von gegenseitigem Interesse sowie Zusammenarbeit in der Bioentwicklung mit den renommierten lokalen Universitäten und Forschungsinstituten zu entwickeln."

Kontakt

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