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Apogepha Arzneimittel – Spezialist für Urologie aus Dresden

12.09.2013 -

Im Herzen von Dresden sitzt das Pharmaunternehmen Apogepha, ein Spezialist im Therapiegebiet der Urologie. Neben der breiten Palette an wichtigen Arzneimitteln und einer interessanten Historie sticht ein Punkt ganz besonders hervor: Die familienfreundliche Personalpolitik im Unternehmen. Nicht ohne Grund wurde die Apogepha zum familienfreundlichsten Unternehmen Dresdens 2011 gewählt.

Rot verklinkerte Stadthäuser, knorrig-alte Buchen, inmitten eines Wohngebietes in Striesen sitzt das Dresdener Pharmaunternehmen Apogepha, eine halbe Fahrtstunde entfernt stadtauswärts in Dresden-Lockwitz befindet sich die Produktionsstätte des Unternehmens. Beim Betreten der Firma wird eins schnell klar: Hier ist die Frauenquote kein Thema. Von der Rezeption bis zu den zahlreichen Büros, Mitarbeiterinnen sind wie in anderen pharmazeutischen Unternehmen auch hier stark vertreten. Ein Grund für einen Frauenanteil von fast 70 %, ist die familienfreundliche Personalpolitik. Den Mitarbeitern wird ein umfangreiches Angebot zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf geboten.
Im Jahr 2009 eröffnete das Unternehmen eine betriebseigene Kindertagespflege mit ausgebildeten Tagesmüttern, die sich schon ab den frühen Morgenstunden um den Nachwuchs der Mitarbeiter kümmern. Steffi Liebig, die Bereichsleiterin für Personal und Öffentlichkeitsarbeit, sieht die firmeneigene Tagespflege als große Chance für Familien: „Wir haben uns für den Aufbau einer betrieblichen Kindertagespflege entschlossen, um Mitarbeitern und ihren Familien eine familiäre und flexible Betreuungsmöglichkeit für ihre Kleinsten anbieten zu können und so die Möglichkeit zu schaffen, dass diese Kollegen möglichst bald nach ihrer Elternzeit in den Beruf zurückkehren und Familie und Beruf besser miteinander verbinden können."
Weitere Pluspunkte des sächsischen Unternehmens sind u.a. das flexible Arbeitszeitsystem, steuerfreie Zuschüsse für die Kinderbetreuung und die Möglichkeit, dass Angehörige der Mitarbeiter die Mittagsversorgung des Pharmaunternehmens nutzen können.
Tino Reimann, Meister in der Formgebung, ist seit 1997 im Unternehmen tätig und schwärmt von einem guten Arbeitsklima: „Das ganze Arbeitsumfeld mit den Kollegen und den Vorgesetzen, es passt einfach. Und dazu kommen dann solche kleinen Sahnehäubchen, wie die familienfreundliche Ausrichtung des Unternehmens."
Darüber hinaus werden Mitarbeiter durch Beratungen und zahlreiche Maßnahmen, wie z.B. Haushaltsdienstleistungen unterstützt. Die Familienfreundlichkeit der Apogepha ist ein fester und wichtiger Bestandteil der Firmenphilosophie. Das Pharmaunternehmen geht fest davon aus, dass Erfolge davon abhängen, wie zufrieden und motiviert die Mitarbeiter im Unternehmen sind.
Im vergangenen Jahr wurde die Apogepha mit dem Innovationspreis „Familienfreundlichstes Unternehmen 2011" der Stadt Dresden ausgezeichnet. Die Bewerbung für den Preis wurde von einer Mitarbeiterin des Unternehmens ohne Rücksprache mit der Geschäftsführung eingereicht. Eine weitere Bestätigung dafür, dass sich die Apogepha den Preis wahrlich verdient hat.
Von gut ausgestatteten Arbeitsplätzen, jährlichen Reihenuntersuchungen, Gesundheitsaktionstagen, über das Betriebssportangebot oder der monatlich gebotenen Physiotherapie wird auch für die Gesundheit der Angestellten gesorgt.

Spezialist für Urologie
Apogepha hat sich als Arzneimittelhersteller im Therapiegebiet Urologie spezialisiert. Das Angebot der Arzneiprodukte zur Therapie von urologischen Erkrankungen ist sehr umfangreich. Von Produkten zur Heilung bei Harnwegsinfektionen und Harnsteinen bis zu Medikamenten für urologische Krebserkrankungen reicht die Produktpalette. Das „Flaggschiff", und somit das umsatzstärkste Produkt, ist aber Mictonorm Uno. Es wird zur Behandlung von Harninkontinenz eingesetzt. Um bestehende und neue Produkte zu entwickeln, investiert Apogepha jährlich 10 % - 15 % des Gesamtumsatzes für Forschung und Entwicklung. Etwa 30 Mitarbeiter sind in den Bereichen der pharmazeutischen Entwicklung, der klinischen Entwicklung, der Arzneimittelsicherheit, der Zulassung und im F&E-Projektmanagement tätig.
Neben Produkten aus eigener Entwicklung setzt Apogepha auf die eigene Herstellung. 9,5 Mio. € wurden in den vergangenen zwei Jahren in die technologische Erweiterung der Produktionsstätte am Standort Dresden investiert. Hier werden nicht nur Arzneimittel für den deutschen Markt, sondern auch für ausländische Märkte produziert, denn neben der Erweiterung der urologischen Palette im Heimatmarkt setzt das Unternehmen auf die Internationalisierung. In mehr als 20 Märkten ist der Arzneimittelhersteller über Vertriebspartner mit seinem Hauptprodukt vertreten, weitere werden folgen.

Verwurzelt in Dresden
Die Wurzeln der Apogepha liegen im Jahr 1882. Das Unternehmen wurde damals vom Apotheker C. Stephan gegründet. In den darauf folgenden Jahren wechselte mehrfach der Besitzer, bis die Apogepha 1933 vom Chemiker und Apotheker Dr. Johannes Starke und dem Kaufmann Max Biering aufgekauft wurde. Der zweite Weltkrieg hatte auch für das Pharmaunternehmen fatale Folgen. In der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 wurde das Firmengebäude der Apogepha zu 90 % zerstört. Nach dem mühsamen Wiederaufbau, folgte durch die Aufnahme der chemischen Synthese in den Geschäftsbereich eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung. 1953 wurde das Unternehmen vorübergehend enteignet. Der Mehrheitseigner der Apogepha, Max Biering, verstarb. Seine Nachkommen hatten keinerlei Interesse am Unternehmen und vermachten ihre Anteile dem Staat. Somit wurde Apogepha in der DDR-Ära zu einem halbstaatlichen BSB-Betrieb (BSB: Betrieb mit staatlicher Beteiligung).
Dr. Johannes Starke übernahm die Position des geschäftsführenden Komplementärs. Die darauf folgenden Jahre waren von Produktzuwächsen und Geschäften im Ausland geprägt. 1968 verstarb Dr. Johannes Starke. Sein Sohn, Dr. Christian Starke, übernahm die Leitung des Unternehmens.
Nach dem Mauerfall kam es im Jahr 1991 zur Reprivatisierung. Es folgten der Aufbau einer Infrastruktur, die Schaffung der Voraussetzungen für die weitere Verkehrsfähigkeit der Produkte und der Aufbau eines Vertriebs. 1996 wurde die Produktionsstätte des Unternehmens in Dresden-Lockwitz eingeweiht.
Zu einem weiteren Wechsel der Geschäftsführung kam es im Jahr 2000. Dr. Christian Starke übergab seiner Tochter Henriette Starke den „Staffelstab", sie führt das Unternehmen nun in dritter Generation und ist geschäftsführende Gesellschafterin. Seit 2011 gehört Markus Bauer neben Henriette Starke der Geschäftsführung an.
Von der Entstehung des Unternehmens bis heute kann ganz klar von einer Ereignisachterbahn gesprochen werden. Aus den Höhen, aber auch den Tiefen, hat sich ein anerkanntes, international tätiges Pharmaunternehmen entwickelt, dessen Kernkompetenzen in der Entwicklung, Herstellung und im Vertrieb von urologischen Arzneimitteln liegen.

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