06.10.2020 • NewsLogistikPharmalogistikTrans-o-flex

Trans-o-flex: Corona-Impfstoffe können bei 2 bis 8°C transportiert werden

Der auf den Transport von Arzneimitteln spezialisierte Pharmalogistiker Trans-o-flex weist Berichte zurück, nach denen Logistikunternehmen für den Transport von Corona-Impfstoffen weltweit Netzwerke aufbauen müssten, in denen die Produkte bei -80°C gelagert und befördert werden können.

„Wer sich nur ein bisschen in der Pharmabranche auskennt, der weiß, dass es sich bei den jetzt vorschnell kommunizierten Temperaturen zwischen -20 und -80°C um Vorsichtsmaßnahmen handelt, die Unternehmen so lange treffen müssen, bis ihnen valide Daten über die Haltbarkeit ihrer Produkte auch bei höheren Temperaturen vorliegen“, sagt Trans-o-flex-CEO Wolfgang P. Albeck.

Tatsächlich hätten inzwischen mehrere Firmen bestätigt, dass Corona-Impfstoffkandidaten ihre Wirkung auch dann behalten, wenn sie wie normale kühlkettenpflichtige Produkte behandelt würden, also bei 2 bis 8°C gelagert und transportiert würden. Als Beispiele nannte Albeck die Firmen Biontech und Curevac.

Die Mainzer Biontech, die gemeinsam mit dem Pharmakonzern Pfizer einen Corona-Impfstoff entwickelt, hatte auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben, dass eine Lagerung ihres Impfstoffs bei 2 bis 8°C fünf Tage möglich sei. Und in Kürze wolle das Unternehmen laut Albeck weitere gesicherte Ergebnisse mitteilen. Dabei sei davon auszugehen, dass das Unternehmen seinem Produkt eine noch deutlich längere Stabilität bei Kühlschranktemperatur bescheinigen wird.
Das Tübinger Unternehmen Curevac, das an einem anderen Impfstoffkandidaten gegen das Coronavirus forscht, habe sogar bestätigt, dass sein Impfstoff bei 2 bis 8°C eine „mehrmonatige Stabilität“ zeige.

Aus alledem folgert Trans-o-flex, dass auch Corona-Impfstoffe mit höchster Wahrscheinlichkeit als kühlkettenpflichtige Produkte eingestuft werden, die sicher bei der sogenannten Kühlschranktemperatur transportiert werden können. „Wir sind daher mit unseren aktiv temperaturgeführten Netzwerken bestmöglich auf eine flächendeckende Verteilung von Corona-Impfstoffen vorbereitet“, sagt Wolfgang P. Albeck.

Das auf die Distribution im Temperaturbereich zwischen 2 und 8°C spezialisierte Tochterunternehmen Trans-o-flex Thermomed könne demnach Corona-Impfstoffe, wie auch schon in den vergangenen Jahren die Grippeimpfstoffe, sicher und transparent dokumentiert in Deutschland und Österreich an Ärzte, Apotheken und Krankenhäuser sowie den Pharmagroßhandel zustellen.

 

„Wir sind mit unseren aktiv temperaturgeführten Netzwerken bestmöglich auf...
„Wir sind mit unseren aktiv temperaturgeführten Netzwerken bestmöglich auf eine flächendeckende Verteilung von Corona-Impfstoffen vorbereitet“, sagt Trans-o-flex-CEO Wolfgang P. Albeck. © trans-o-flex

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