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Covid-19-Impfstoff: Biontech erhält BMBF-Förderung von bis zu 375 Mio. EUR

Fünf der acht geplanten Meilensteine im Rahmen der Förderung für das BNT162-Impfstoffprogramm wurden bereits erreicht

16.09.2020 - Biontech hat die Förderzusage von bis zu 375 Mio. EUR im Rahmen des Sonderprogramms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Beschleunigung der Entwicklung von Impfstoffen gegen SARS-CoV-2 erhalten.

Biontech wird meilensteinbasierte Förderung durch das BMBF nutzen, um einen Teil des BNT162 mRNA Impfstoff-Programms zu finanzieren, das gemeinsam mit den Partnern Pfizer und Fosun Pharma entwickelt wird. Zu den Zielen des Sonderprogramms gehören die Ausweitung der Entwicklungs- und Produktionskapazitäten in Deutschland sowie die Erhöhung der Probandenzahl in späteren klinischen Prüfphasen. Das Programm umfasst bis zu 750 Millionen EUR. Das BNT162-Impfstoffprogramm ist eines von drei Programmen, das durch das BMBF gefördert wird. „Wir sind dankbar für die erhebliche Förderung durch das BMBF, die uns dabei hilft, so schnell wie möglich nach der Zulassung einen sicheren und wirksamen Impfstoff bereitzustellen. Die Förderung ist ein wichtiger Beitrag, um die Entwicklung und den Ausbau unserer Produktionskapazitäten für einen Covid-19-Impfstoff in Deutschland zu beschleunigen. Sie unterstreicht die enorme Bedeutung unseres Auftrags, effizient eine dauerhafte Lösung zur Bekämpfung der Pandemie zu finden“, sagte Ugur Sahin, CEO und Mitgründer von Biontech.

Das Unternehmen wird die Fördergelder für die Finanzierung ihrer Aufwendungen für das Covid-19-Impfstoffprogramm BNT162 innerhalb des Förderprojektes verwenden, um die klinische Evaluierung und potenzielle Zulassung so schnell wie möglich voranzutreiben. Pfizer wird seinen Anteil an den Entwicklungskosten für BNT162 weiterhin unabhängig und ohne Verwendung dieser oder anderer staatlicher Mittel finanzieren. Die vom BMBF im Rahmen der Förderung festgelegten Meilensteine umfassen die präklinische Evaluierung der Impfstoffkandidaten, den Beginn und die Umsetzung der klinischen Phase-1- und Phase-2/3-Studien, die insgesamt vier Meilensteine für die klinische Entwicklung darstellen, die Hochskalierung der Produktion für klinische Studien und die Versorgung der Bevölkerung, die Einreichung und letztlich die Erteilung der Marktzulassung eines Impfstoffes. Zum jetzigen Zeitpunkt hat das Unternehmen bereits fünf der acht festgelegten Meilensteine erfüllt. Erst vor kurzem hat das Paul-Ehrlich-Institut die Genehmigung erteilt, einen Teil der globalen Phase-2/3-Studie in Deutschland zu beginnen. Die Patientenrekrutierung ist bereits auf drei Kontinenten angelaufen und umfasst mehr als 28.000 Probanden weltweit. Die Studienzentren befinden sich in den USA, Brasilien, Argentinien und Europa. Die potentielle Marktzulassung ist abhängig von den finalen Ergebnissen der laufenden klinischen Spätphase-Studien. Über Biontech Biopharmaceutical New Technologies ist ein Immuntherapie-Unternehmen der nächsten Generation, das bei der Entwicklung von Therapien für Krebs und andere schwere Erkrankungen Pionierarbeit leistet. Das Unternehmen kombiniert eine Vielzahl an modernen therapeutischen Plattformen und Bioinformatik-Tools, um die Entwicklung neuartiger Biopharmazeutika rasch voranzutreiben. Das diversifizierte Portfolio an onkologischen Produktkandidaten umfasst individualisierte Therapien sowie off-the-shelf-Medikamente auf mRNA-Basis, innovative chimäre Antigenrezeptor (CAR)- T-Zellen, bispezifische Checkpoint-Immunmodulatoren, zielgerichtete Krebsantikörper und Small Molecules. Auf Basis seiner umfassenden Expertise bei der Entwicklung von mRNA-Impfstoffen und unternehmenseigener Herstellungskapazitäten entwickelt Biontech neben seiner vielfältigen Onkologie-Pipeline gemeinsam mit Kollaborationspartnern verschiedene mRNA-Impfstoffkandidaten für eine Reihe von Infektionskrankheiten. Das Unternehmen arbeitet Seite an Seite mit weltweit renommierten Kooperationspartnern aus der pharmazeutischen Industrie, darunter Genmab, Sanofi, Bayer Animal Health, Genentech (ein Unternehmen der Roche Gruppe), Regeneron, Genevant, Fosun Pharma und Pfizer.

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