
KARL: VCI warnt vor massiven Mehrkosten für Industrie
Die erweiterte Herstellerverantwortung im Rahmen der EU-Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) gefährdet laut VCI die Arzneimittelversorgung und schafft neue Bürokratie.

Die erweiterte Herstellerverantwortung im Rahmen der EU-Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) gefährdet laut VCI die Arzneimittelversorgung und schafft neue Bürokratie.

Die Auftragsflaute hat die chemische Industrie fest im Griff. Von Januar bis August verzeichnete die Chemie im Inlandsgeschäft einen Rückgang von 2,9% – ein klares Zeichen für die anhaltende Schwäche der heimischen Industriekonjunktur.

Die strategische Partnerschaft bündelt das Know-how von Merck im Bereich Organoide mit Promegas Assay-Technologien.

Die Kapazitätserweiterung am Standort in Bubendorf erreichte mit der Inspektion von Gebäude K einen weiteren wichtigen Meilenstein. Die angekündigte Betriebsaufnahme verläuft planmäßig.

Aenova wird am Standort Latina eine weitere Abfüll- und Fertigungslinie installieren. Diese Erweiterung ist ein wichtiger Schritt, um der weltweit steigenden Nachfrage nach der Herstellung von Biologika, insbesondere in späten klinischen und kommerziellen Phasen, gerecht zu werden.

Während die allgemeine Logistikbranche bereits Dekarbonisierungsstrategien entwickelt, bringen die spezifischen Anforderungen temperaturkontrollierter und hochsensibler Güter zusätzliche Komplexitäten mit sich.

Neue Medikamente, strikte Regularien und hohe Anforderungen an Sicherheit und Qualität führen zu der Entwicklung neuer Linienkonzepte für die Abfüllung flüssiger Pharmazeutika.

Die ECA Foundation, eine der wichtigsten Not-for-Profit-Organisationen für regulatorisches Know-how in der pharmazeutischen Industrie, möchte zur größten unabhängigen GMP-/GDP-Organisation weltweit werden.

Interview mit Heidrun Irschik-Hadjieff, Vorsitzende der Geschäftsführung von Sanofi in Deutschland sowie General Manager Vaccines für Deutschland und Österreich

Europas Stärke liegt in der Verbindung von Prozesswissen, Anwendungskompetenz und Nachhaltigkeit

Von der Forschung zur Lösung – IMCD präsentiert aktuelle Konzepte und Lösungen auf der CPHI 2025.

Die Private-Equity-Gesellschaften Bain Capital und Cinven haben mit dem Investor CapVest die Veräußerung einer Mehrheitsbeteiligung an Stada Arzneimittel vereinbart. Damit ist ein Börsengang des Bad Vilbeler Pharmaunternehmens vorerst vom Tisch.

Importzölle und ihre Auswirkungen auf Lieferketten und Versorgungssicherheit

Ein Ende der Durststrecke ist für die chemisch-pharmazeutische Industrie nicht in Sicht. 2024 verbuchte die Produktion der chemisch-pharmazeutischen Industrie ein Plus von 2 %, im gleichen Zeitraum gingen die Umsätze der Branche um 2 % zurück. Insgesamt liegt der Output weiter unter dem Niveau der vergangenen Jahre: Die Produktion der chemisch-pharmazeutischen Industrie fiel 2024 rund 16 % niedriger aus als 2018.

Dekarbonisierung ist von großer strategischer Bedeutung, nicht nur wegen gesetzlicher Vorgaben, sondern auch als Einflussgröße für Firmenreputation und Geschäftserfolg.

Pharmaunternehmen haben 2024 in Deutschland 43 Medikamente mit neuem Wirkstoff auf den Markt gebracht. Das ist die vierthöchste Zahl der vergangenen 20 Jahre und ein deutlicher Anstieg gegenüber 2023, als es 30 Neueinführungen gab. Dazu kamen noch einmal 22 Medikamente, deren Anwendungsgebiet die Hersteller auf weitere Krankheiten ausdehnen konnten.

Wiedemann tritt die Nachfolge von Susanne Leonhartsberger an, die das Unternehmen auf eigenen Wunsch zum Ende des Jahres verlässt. Wiedemann studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der Universität Bremen und promovierte dort als Stipendiat von Wacker Biosolutions zum Doktor der Ingenieurwissenschaften.

Die neuen „Pharma-Daten 2024“ des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI) zeigen: Die wirtschaftliche Lage in Deutschland bleibt angespannt und auch die pharmazeutische Industrie sieht sich mit Rückgängen in Produktion und Außenhandel konfrontiert.

Der Global Industry Competitiveness Index (GICI) 2024 von BAK Economics bescheinigt der chemisch-pharmazeutischen Industrie der Schweiz eine führende Position: Im internationalen Ranking der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit verbessert sie sich und liegt hinter den USA neu auf Rang 2, in der ökologischen Nachhaltigkeit sogar auf Rang 1.

Der Bad Vilbeler Pharmahersteller Stada ist im Gegensatz zu anderen Vertretern der Generikabranche zufrieden mit den Standortbedingungen in Deutschland. Statt „Gejammere“ plädiert Vorstandschef Peter Goldschmidt im Interview mit dem CHEManager für echtes Unternehmertum sowie Wachstumskultur und hebt die Vorzüge von Private-Equity-Eigentümern hervor.

Die Implementierung kontinuierlicher Produktionsprozesse in der Pharmaindustrie bringt erhebliche Vorteile gegenüber der traditionellen Batch-Fertigung.

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) der deutschen Chemie- und Pharmabranche lagen im Jahr 2023 bei 15,5 Mrd. EUR und damit 4 % über dem Niveau des Vorjahres. Getragen wurde das Wachstum vor allem von der Pharmaforschung. Für das laufende Jahr erwartet der Verband der Chemischen Industrie einen schwächen Anstieg der Forschungsinvestitionen um 2 % auf 15,8 Mrd. EUR.

Die Patentierungsaktivität steigt weltweit seit Jahrzehnten. Wurden im Jahr 1980 noch etwa 635.000 Patente weltweit veröffentlicht, waren es im Jahr 2022 rund 3,4 Millionen. Verantwortlich für den Anstieg ist maßgeblich China.

Pharma Deutschland, der mitgliederstärkste deutsche Pharmaverband, hat anlässlich der ersten Lesung des Medizinforschungsgesetzes im Bundestag klare Erwartungen: „Wir erwarten, dass der Deutsche Bundestag den Gesetzesentwurf entschlossen und zügig praxistauglich überarbeitet und beschließt. Sonst wird Deutschland im Kampf um den Pharmastandort weiter absteigen,“ so Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin von Pharma Deutschland.

Die Supply Chains in der Pharmaindustrie haben sich durch unterschiedliche „Black Swan“-Ereignisse in den letzten Jahren teilweise sehr stark und unerwartet verändert. Miebachs neue globale Studie mit mehr als 300 Teilnehmenden zeigt diese Veränderungen auf.

Die Hochschule Fresenius (HSF) und die Firma Process [.-ING] schlagen ein neues Kapitel ihrer seit 2013 erfolgreichen Kooperation auf.

Stärken und Schwächen liegen beim Pharmastandort Deutschland eng beieinander. Auf der einen Seite verfügt er über ein großes fachliches und personelles Know-how. Auf der anderen Seite hapert es an technologischer Kompetenz, Digitalisierung, Finanzierungsmöglichkeiten, klinischen Studien sowie an der Translation. Branchenverbände mahnen.

Jasmina Kirchhoff ist Projektleiterin für die Forschungsstelle Pharmastandort am Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Andreas Mattern von Syntegon spricht über aktuelle Trends in der Pharmaproduktion und die besondere Rolle von Maschinenbauern bei Digitalisierung, Robotik und Nachhaltigkeit.

Gerald Dollberger, Director de Business Line Automation bei Zeta und Geschäftsführer bei Sigma, spricht im CHEManager-Interview über aktuelle Trends im Pharma-Engineering.

Heute verabschiedete die Bundesregierung den Entwurf für das Medizinforschungsgesetz. Damit ist der Weg frei, ein wichtiges Reformvorhaben für den Pharmastandort Deutschland in Bundestag und Bundesrat einzubringen.

Mit Investitionen in Höhe von ca. 1. Mrd. EUR wird Daiichi Sankyo seinen Produktions- und Entwicklungsstandort in Pfaffenhofen an der Ilm, nördlich von München, zu einem internationalen Innovationszentrum ausbauen.

Angesichts der wachsenden Marktnachfrage baut Schott Pharma sein globales Produktionsnetzwerk weiter aus und investiert einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag in einen neuen Produktionsstandort in Jagodina in Zentralserbien.

Rund 23 Mio. EUR pro Tag investierte die deutsche Pharmaindustrie im Jahr 2021 in F&E – das sind 15% des Branchenumsatzes.

Schott Pharma und ihre Eigentümerin Schott beabsichtigen einen Börsengang von Schott Pharma im Regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard).














