Mondi produziert und spendet Schutzkittel für Mitarbeiter im deutschen Gesundheitswesen

Mondi hat mit Material und Verarbeitungskompetenz dazu beigetragen, Kunststoffschutzkittel für Personal in lokalen Pflegeeinrichtungen und Altersheimen herzustellen, um die Ausbreitung der Covid-19-Pandemie in Deutschland einzudämmen. Die ersten 500 Exemplare dieser Einwegkleidung wurden bereits an die regionale Katastrophenschutzbehörde in Diepholz geliefert, die Verteilung an jene Einrichtungen überwacht, die diese am dringendsten benötigen. Mondi plant in den kommenden Monaten die Herstellung von 10.000 Kitteln.

Die Herstellung der Kittel erfordert neben der Zusammenarbeit von drei Werken auch eine Partnerschaft mit dem lokalen Unternehmen Borgerding, das bei der Fertigung der Kittel unterstützend mitwirkt. Im Zuge des Verfahrens extrudiert das Werk in Halle einen Folienschlauch aus Polyethylen mit einem Durchmesser von 750 mm, der als Hauptteil des Schlupfkittels dient. Das Unternehmen in Gronau nutzt sein F&E-Zentrum, um kleinere PE-Schläuche mit einem Durchmesser von 250 mm zu extrudieren, die zu den Ärmeln der Kittel verarbeitet werden, und das Werk Steinfeld ist mit dem Konfektionieren von Hauptteil und Ärmeln beauftragt. Borgerding siegelt dann manuell die Ärmel an die Hauptteile des größeren Schlauchs.

Die Mitarbeiter von Mondi legten über das Osterwochenende Sonderschichten ein, um bei der Entwicklung dieser Lösung mitzuhelfen, und haben bereits mit der Herstellung der ersten Charge erforderlicher Komponenten begonnen.

Alfons Kruse, Werksleiter in Steinfeld, erklärte: „Wir sind sehr erfreut, dass Mondi auf diese Anfrage reagieren konnte und rasch eine Lösung erarbeitet hat, um das Personal mit Patientenkontakt und Arbeitskräfte im regionalen Gesundheitswesen zu schützen. Als Verpackungshersteller mussten Materialien und Produktionsprozesse kreativ überdacht werden, um Schutzkleidung herzustellen. Die Mitarbeiter haben sich zur Unterstützung unserer regionalen Kommunen der Herausforderung gestellt und wir sind stolz auf ihre Arbeit.“

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