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OMV erwirbt Anteil am Gasfeld Yushno-Russkoje von Uniper

Verkaufspreis für Uniper-Beteiligung in Höhe von rund 1.75 Mio. EUR vereinbart

06.03.2017 -

Uniper Exploration & Production hat mit dem österreichischen Öl- und Gasunternehmen OMV Exploration & Production eine Vereinbarung über die Veräußerung seines Anteils am russischen Gasfeld Yushno-Russkoje geschlossen. Der Verkaufspreis für den Uniper-Anteil beträgt 1.749 Mio. EUR (1.850 Mio. USD) zzgl. der übertragenen liquiden Mittel zum Bilanzstichtag 31.12.2016.

Uniper hält einen Anteil von ca. 25% an Yushno-Russkoje über Beteiligungen an OJSC Severneftegazprom und JSC Gazprom YRGM Development. OMV übernimmt 100% der Uniper-Anteile an beiden Gesellschaften.

Yushno-Russkoje liegt in Westsibirien und ist eines der größten russischen Gasfelder. Es wird durch ein Joint Venture gemeinsam mit Gazprom und Wintershall betrieben. Das Gasfeld hat seinen Betrieb in 2007 aufgenommen und produziert seit 2009 jährlich die Plateaufördermenge von ca. 25 Mrd. m3.

Klaus Schäfer, CEO von Uniper: "Durch den Verkauf des Anteils an Yushno-Russkoje wird es uns gelingen, bereits zu diesem frühen Zeitpunkt unser Entschuldungsziel fast vollständig zu erreichen. Zugleich ist unsere strategische Ausrichtung durch diesen Verkauf nicht betroffen, da das E&P-Geschäft bereits nicht mehr Kern unseres zukünftigen Geschäfts war. Unsere Partnerschaft mit Gazprom und Wintershall basierte in mehr als sieben Jahren auf einer exzellenten und vertrauensvollen Zusammenarbeit. Gleichzeitig sind wir davon überzeugt, dass wir durch die Abgabe unseres Anteils an ein erfahrenes Öl- und Gasunternehmen wie die OMV einen reibungslosen Übergang ermöglichen. Uniper bleibt auch nach dem Verkauf von Yushno-Russkoje im russischen Energiemarkt aktiv. Über unser Mehrheitseigentum an einem der größten privaten Stromerzeuger in Russland, Unipro, sind wir für ungefähr 5% der gesamten russischen Stromerzeugung verantwortlich. Auch unsere historische Partnerschaft mit Gazprom ist von dieser Veräußerung nicht betroffen. Wir werden weiterhin gemeinsam die europäische Gasversorgung für die nächsten Jahrzehnte sichern."

Der Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der erforderlichen regulatorischen Zustimmungen der zuständigen russischen Behörden sowie einer Zustimmung von Mitgesellschaftern. Mit dem Abschluss der Transaktion wird bis Jahresende gerechnet. Wirtschaftlicher Stichtag der Transaktion ist rückwirkend der 1. Januar 2017.

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