Axalta Coating Systems investiert in Deutschland

Axalta Coating Systems kündigt Investitionen in Höhe von 60 Mio. US-$ an, um am Standort Wuppertal eine zukunftsweisende Anlage zu errichten und die Produktionskapazitäten für Wasserlacke auszubauen. Die Produktion in der neuen Anlage soll im ersten Quartal 2015 beginnen.

Damit werden Deutschland und insbesondere der Standort Wuppertal - der bereits heute der größte der weltweit 35 Axalta Produktionsstätten ist - zu Axaltas Zentrum für Wasserlacke in der Region Europa, Naher Osten und Afrika. Das Unternehmen unterstreicht mit der Investition seinen Einsatz für diese umweltschonenden Lacke mit denen es seine Kunden in der Automobilindustrie, der Reparaturlackbranche, im Transportsektor, in der allgemeinen Industrie sowie in der Architektur- und Inneneinrichtungsbranche beliefert. In Wuppertal werden Produkte für Westeuropa hergestellt. Darüber hinaus exportiert der Standort weiterhin nach Osteuropa, Asien und Lateinamerika.

In der zukunftsweisenden Anlage wird eine effizientere Fertigungstechnik zum Einsatz kommen, die Produktionsabfälle weiter reduziert. So kann den steigenden Anforderungen der Axalta-Kunden nachgekommen und dabei sogar noch die Umweltbelastung gesenkt werden. Der Ausbau der Wasserlackherstellung ist eine direkte Antwort auf das wachsende Kundeninteresse an umweltschonenden Lacken.

„Wir freuen uns sehr, dass wir in Europa - und insbesondere in Wuppertal - neue Produktionsanlagen aufbauen können", sagt Charlie Shaver, Vorstandsvorsitzender und CEO von Axalta. „Denn Deutschland steht für erstklassige Automobiltechnik und hier sind einige unserer wichtigsten Kunden beheimatet. Axalta baut auf einer langen Tradition auf, die bereits 1866 in Wuppertal ihren Anfang nahm. Wir blicken voller Optimismus auf einen ständig wachsenden Kundenkreis, dessen Wünsche wir auch zukünftig gerne erfüllen wollen."

Im neuen Werk sollen Lacke für einige der größten europäischen Automobilhersteller produziert werden. Außerdem sollen einige der führenden Reparaturlacke von Axalta in der neuen Anlage hergestellt werden, wie beispielsweise die globalen Kernmarken Standox, Spies Hecker und Cromax, die in Lackier- und Karosseriebetrieben zum Einsatz kommen. Dies wird die Angebotspalette an wasserbasierenden Lacken der neuesten Generation noch erweitern.

„Die Entscheidung, in Deutschland zu investieren, ist nicht nur ein Beleg für unseren Einsatz für unsere Kunden, sondern auch für unser Vertrauen und die Zuversicht in die deutsche Wirtschaft und in die der gesamten EMEA-Region", ergänzt Otmar Hauck, Chief Operating Officer für die EMEA-Region bei Axalta.

„Dass wir in Wuppertal investieren, honoriert auch den Einsatz unserer Mitarbeiter sowohl für unser Unternehmen als auch für unsere Kunden."

Axalta ist bei der Entwicklung von wasserbasierenden Technologien für OEMs und Reparaturlackkunden führend. Der Produktionsprozess für Wasserlacke des Unternehmens basiert auf einem Technologiesystem zur Herstellung von „schlanken und grünen Automobillacken", mit denen OEMs nicht nur die Menge flüchtiger organischer Verbindungen (VOC - Volatile Organic Compounds) erheblich verringern, sondern darüber hinaus auch den Energieverbrauch senken können. Außerdem sparen sie Investitionen in herkömmliche Lacksysteme ein. Der „schlanke und grüne Prozess für Automobillacke" sorgt dafür, dass füllerlose Lacke und 3-Wet-Beschichtungen ihre volle Deckkraft erreichen können, ohne dass zwischen den Lackiervorgängen eine Abdunstung und Ofentrocknung erforderlich sind. Die daraus resultierende Produktivitätssteigerung führt zu Kostenvorteilen für unsere Kunden, bei unverändert hochwertigen Lackierergebnissen.

 

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