Alzchem Group: Wachstum bei Umsatz und Ertrag im Kalenderjahr 2018

Alzchem konnte im Kalenderjahr 2018 wie auch im Rumpfgeschäftsjahr von Juli bis Dezember 2018 bei Umsatz und Gewinn dynamisch weiterwachsen und die eigenen Prognosen erfüllen. So stieg der Umsatz im Kalenderjahr 2018 um 6,0% von 353,9 Mio. EUR auf 375,2 Mio. EUR. Das EBITDA legte leicht überproportional um 8,1% von 45,7 Mio. EUR auf 49,4 Mio. EUR zu. Der Konzernjahresüberschuss wuchs um 10,8% von 20,6 Mio. EUR auf 22,8 Mio. EUR. Daraus errechnet sich ein Plus beim Gewinn je Aktie von 0,02 EUR von 0,20 EUR auf 0,22 EUR.

Das Unternehmen wird der Hauptversammlung am 14. Mai 2019 nun eine Dividende in Höhe von 0,09 EUR je Aktie vorschlagen. CEO Ulli Seibel: „Das Kalenderjahr 2018 ist das bisher erfolgreichste Jahr der Alzchem Group und wir haben mit den in der Unternehmensgeschichte größten Investitionen in neue Produktionsanlagen und Kapazitätserweiterungen sowie der Entscheidung für den Eigenvertrieb für das wachstumsstärkste Produkt Creamino die Gesellschaft strategisch weiterentwickelt. Wichtig war und ist uns insbesondere die Balance aus Investitionen in besonders zukunftsstarke Produkte, einer stabilen Entwicklung des Eigenkapitals und der Fortsetzung unserer attraktiven Dividendenpolitik. Die sehr gute Ergebnisentwicklung gibt uns dazu den entsprechenden Freiraum.“

Dynamisches Wachstum bei Specialty Chemicals
Mit dem Geschäftsverlauf im Kalenderjahr 2018 war die Gruppe insgesamt sehr zufrieden. Besonders dynamisch entwickelte sich das strategisch stark im Fokus stehende Segment Specialty Chemicals. Die Breite des Produktportfolios erwies sich erneut als Stärke des Konzerns. Die positive Entwicklung wurde ganz wesentlich durch das Absatzwachstum der Marken Dyhard, Creamino, Creapure und Dormex sowie durch die Verbreiterung der Produktpalette aus den Mehrzweckanlagen unterstützt. Im Segment Basics & Intermediates war die Entwicklung besonders stark von den gestiegenen Rohstoffpreisen betroffen. Dies spiegelt sich vor allem in der Ertragsentwicklung dieses Segments wider. Im Umsatz schlug sich das schwierige Umfeld bei landwirtschaftlichen Anwendungen nieder, so dass in diesem Segment die hohen Umsätze des Vorjahres 2017, trotz sehr erfreulicher Geschäftsentwicklungen in Geschäftsbereichen der Basischemikalien, nicht ganz erreicht werden konnten.

Das auf Konzernebene überproportionale Ertragswachstum zeigt umso mehr, dass es Alzchem auch in einem sehr schwierigen Marktumfeld mit steigenden Rohstoffpreisen und Energiekosten gelungen ist, die eigene Ertragskraft weiter zu stärken.

Anhaltendes Wachstum für 2019 geplant
Für 2019 plant der Konzern ein anhaltendes Wachstum bei Umsatz und Ertrag. Der Konzernumsatz soll trotz der erwarteten Umsatzverschiebung bei Creamino im 1. Halbjahr 2019 von zuletzt 375,2 Mio. EUR auf 389,9 Mio. EUR bis 398,9 Mio. EUR steigen. Das EBITDA von 49,4 Mio. EUR in 2018 soll 2019 zwischen 46,5 Mio. EUR bis 51,9 Mio. EUR liegen und damit zu einer bereinigten EBITDA-Marge von 11,9 % bis 13,0 % führen. Wesentliche Projekte des Jahres 2019 werden der Abschluss der Erweiterung und damit Verdreifachung der Produktionskapazitäten der Creamino-Anlage, der Kapazitätsausbau der Nitrile-Produktion sowie die Weiterentwicklung der Logistikinfrastruktur in den Chemieparks Trostberg und Schalchen sein.

Ulli Seibel: „Der Eigenvertrieb für Creamino ist 2019 wie geplant angelaufen. Ich freue mich schon sehr, wenn Mitte des Jahres unsere Creamino-Anlage mit ihrer verdreifachten Kapazität die Produktion aufnimmt. Dann haben wir aus meiner Sicht genau das richtige Setup, um in den nächsten Jahren von den ausgezeichneten Wachstumsperspektiven in diesem Markt zu profitieren – bei gleichzeitig optimaler Wertschöpfung. Auch unsere weiteren Investitionsprojekte liegen sowohl bei Zeit als auch Kosten innerhalb der Planungen. Für das Segment Basics & Intermediates bin ich nach einer sehr herausfordernden Phase nun ebenfalls wieder optimistischer. Wir erwarten eine Erholung im Landwirtschaftssektor und wollen von einem steigenden Basischemikaliengeschäft profitieren.“

Das geplante Konzernumsatzwachstum soll vollständig organisch erzielt werden. Vordringlicher Wachstumstreiber sind Mengeneffekte. Ziel wird weiterhin sein, den Produktmix noch weiter hin zu komplexen Molekülen sowie wertschöpfungskettenintensiven Produkten zu entwickeln und so zusätzliche Impulse für Umsatz und Ertrag zu generieren.

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